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Bewertung

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Leider enttäuschend

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei ACTIVE SOLUTION GmbH in Wien gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Sozialleistungen und Homeoffice sind in der IT Standard. Wenn man junge Leute erreichen will muss man auch was zu bieten haben.

Arbeitsatmosphäre

Nicht geschimpft ist Lob genug lautet die Devise. Die ganze Zeit wird nur getratscht, alles was intern passiert wird von HR herumerzählt. Mit Homeoffice wird groß geworben aber dann nur sehr widerwillig und im einzelfall genehmigt. Management kommt krank in die Arbeit, „Vorbildwirkung“.

Image

kennt man nicht, aber kein wunder

Work-Life-Balance

Es gibt Kernzeiten, was in der IT komplett ungewöhnlich und auch unnötig ist. Der Chef geht auch höchstpersönlich um 9 und um 15 seine Runde um zu sehen ob sich die Leute dran halten. Wer zu spät kommt, kassiert schon mal Ärger.

Gehalt/Benefits

Gehalt durchschnittlich, benefits fehlanzeige. Öffiticket wird erst nach dem 1. Dienstjahr bezahlt, und auch da nur wenn man seine „Goodiepunkte“ verwenden will dafür. Kein Essenszuschuss, keine Gesundheitsleistungen, einfach sehr unterdurchschnittlich für IT.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

gibt es keines, über gleichstellung wird gescherzt

Umgang mit älteren Kollegen

da nur sehr wenige junge leute hier arbeiten (wegen fehlender anreize), ist der super

Vorgesetztenverhalten

Naja, siehe Chef geht seine Runden. Mitarbeiter werden kontrolliert, Unpassende kommentare

Arbeitsbedingungen

Büroeinrichtung veraltet, ergonomisch ist da gar nix, investiert wird nicht. Schon mal verwendete headsets, wenn man überhaupt eins kriegt.


Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Marion HobigerHead of HR // Shared Leadership HR

Liebe/r ehemalige/r Mitarbeiter/in,

vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Wir respektieren jede Rückmeldung (auch kritische), möchten aber einige deiner Punkte aus unserer Sicht klarstellen:

1. Arbeitsumgebung & Ausstattung
Bei uns werden gebrauchte Laptops mit einer Nutzungsdauer von 3-5 Jahren weiterhin genutzt, sofern sie technisch einwandfrei sind und auch für den jeweiligen Arbeitsbereich passend sind. Als Beispiel ein Hochleistungs-Laptop für den Entwickler ist nach 3 Jahren technisch immer noch so uptodate, dass er als klassischer Office-Laptop für die Verwaltung genutzt werden kann. Das kann man sehen wie man will, aber wir halten auch aus Umweltsicht nicht viel von einer Wegwerf-Mentalität. Wenn ein Laptop jedoch grundsätzlich nicht mehr leistungsfähig genug ist, wird dieser anstandslos gegen ein neues Gerät getauscht – auch hier gibt’s im operativen Ablauf einen klar definierten Prozess.
„Persönliche“ Arbeitsmittel hingegen werden selbstverständlich neu vergeben. Gebrauchte Headsets werden nicht einfach weitergegeben.

Bezüglich der Büroeinrichtung und Räumlichkeiten gebe ich dir recht: Die Ausstattung ist praktikabel angelegt und ja sie könnte in einigen Bereichen moderner sein. Aber auch dazu gab es vor knapp 1 Jahr eine Initiative unserer Softwareentwicklungsmannschaft in Bezug auf Büroausstattung / Hardwareausstattung (hier wurden nahezu alle Wünsche als Team besprochen und auch umgesetzt.)

2. Arbeitsatmosphäre, Homeoffice:
Die Erwartung, für jede erledigte Aufgabe täglich Lob zu erhalten, deckt sich nicht mit der üblichen Arbeitsrealität. Täglich Lob zu verteilen, nur weil gearbeitet wird, halten wir nicht praxistauglich. Anders verhält es sich bei Leistungen und Performance, über das übliche Maß hinaus. Das honorieren und feiern wir auch.
Homeoffice ist bei uns etabliert und wird von vielen Kolleg*innen gut genutzt. Über 70% unserer KollegInnen in der IT arbeiten mind. 2 Tage/Woche im Homeoffice – manche sogar 4-5 Tage /Woche. Dahingehend haben wir weder von den Mitarbeitenden selbst, ihren Teamleitern, oder den Führungskräften Beschwerden, oder Verbesserungspotential erhalten.
Gleichzeitig erfordert mobiles Arbeiten Eigenverantwortung und klare Absprachen, da unterschiedliche Vorstellungen von Erreichbarkeit oder Arbeitsweise sonst zu Missverständnissen führen können. Klar ist auch, wenn jemand im Homeoffice ist und dann für die KollegInnen nicht erreichbar ist, Rückmeldungen erst viele Stunden später erfolgen und sich das mehrfach häuft, dann wird auch die Homeoffice-Tauglichkeit im Einzelfalle geprüft.
Abseits davon bieten wir Flexibilität in anderer Form:
Mitarbeiter*innen, die zB. berufsbegleitend studieren, dürfen während der Arbeitszeit lernen oder an ihrer Masterarbeit schreiben, wenn es das Arbeitsvolumen zulässt. Diese Unterstützung ist vielen besonders wichtig und wird bewusst ermöglicht,

3. Kernzeiten
Unsere Arbeitszeiten orientieren sich an den Anforderungen unserer Kunden. Viele Kunden arbeiten mit festen Zeitfenstern bzw. Kernzeiten. In der IT und im Dienstleistungsbereich ist ein Arbeitsbeginn um 9:00 Uhr absolut marktüblich.
Uns ist wichtig zu betonen: Wenn jemand zu spät kommt und dies kommuniziert, ist das absolut kein Problem. Wir wissen, dass immer etwas Unerwartetes passieren kann.
Wenn jedoch regelmäßig und dauerhaft nach 9 Uhr gestartet wird, müssen wir das Ansprechen – nicht aus Kontrollgründen, sondern aus Fairness gegenüber allen Kolleg*innen, die sich ebenfalls an die vereinbarten Rahmenzeiten halten.

4. HR-Kommunikation
Wir legen großen Wert auf Vertraulichkeit. Sensible personenbezogene Daten werden selbstverständlich nicht weitergegeben! HR informiert das Team in ausgewählten Fällen über Personalveränderungen, dies erfolgt transparent und gezielt, um die Kolleg*innen auf Wunsch über relevante Entwicklungen im Unternehmen auf dem Laufenden zu halten, ohne dass vertrauliche Details offengelegt werden.

5. Management & Führungskultur
Wenn sich jemand „kontrolliert“ fühlt, weil das Management morgens „Guten Morgen“ sagt, überrascht uns das ehrlichgesagt. Der Großteil der Zeit von Führungskräften wird in Meetings und Kundenprojekten verbracht. Der morgendliche Gruß war nie als Kontrolle gedacht, sondern als kurze Möglichkeit der Sichtbarkeit und Ansprache. Wenn das Management hingegen nicht vorbeischauen würde, würde vermutlich genau das auch kritisiert werden. Man kann es also eh nie allen recht machen. 😉

6. Altersstruktur & Personaleinsatz
Unsere Altersstruktur ergibt sich aus dem Bewerbermarkt und den Anforderungen unserer Kunden. Im IT-Sektor allgemein ändert sich der Bedarf: viele Unternehmen suchen Fachkräfte mit Erfahrung. In der Vergangenheit haben wir zahlreiche junge Talente ausgebildet und über unser Buddy-Programm entwickelt. Wir achten auf eine ausgewogene Teamstruktur, um Kundenanforderungen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen gleichermaßen erfüllen zu können. Aktuell haben wir leider keinen Bedarf im Junior-Bereich und hoffen, dass sich dies bald wieder ändert.

7. Gleichstellung & Respekt
Sollten einzelne Personen in Gesprächen oder Kommentaren eine unangemessene Meinung geäußert haben, so reflektiert das nicht und NIEMALS unsere Unternehmenshaltung. Wir bei Active Solution stehen klar für Gleichbehandlung und respektvollen Umgang in allen Bereichen. Aussagen Einzelner dürfen nicht pauschal als Firmenposition dargestellt werden. Unser hoher Anteil an Mitarbeiterinnen im Office, sowie im Management belegt dies neben den gelebten Alltag auch mit Zahlen. Und ja, in der Technik ist der Anteil verbesserungswürdig.

8. Benefits & Goodie-Modell
Wir behaupten mal unser Goodiesmodell ist unschlagbar. Es handelt sich dabei um eine freiwillige Leistung des Unternehmens, auf die jedoch auch kein gesetzlicher Anspruch besteht. Der Mitarbeitende kann selbst wählen, ob er seine Goodiespunkte im Onlineshop für Zeit (Urlaubstage), oder Lifestyle-Produkte einlöst. Aber natürlich ist es auch so, dass dieses Modell seine volle Wirkung erst ab 1-3 Jahren Dienstzugehörigkeit entfaltet (die Punkte steigen jährlich mit Zugehörigkeitsdauer):
Mitarbeiter*innen können beispielsweise zwischen folgenden Goodies wählen:
- Apple iPhone 17 Pro , Google Pixel 10 ProXL (ca. € 1.200,--)
- E-Bike (ca. € 5.000,-)
- Gamerlaptops (ca. 3.500,-)
- Klimatickets Wien + österreichweit)
- Apple Watch Series 11, Garmin Forerunner, E-scooter
usw..usw..

Abschließend möchte ich sagen, dass wir deinen negativen Eindruck bedauern.
Wir wünschen dir dennoch alles Gute für deinen weiteren beruflichen Weg.

Liebe Grüße
Marion

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.