2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Extrem schlechte Bezahlung
- keine Kommunikation/Feedback
- zu viel Arbeit bei zu wenig Zeit
- unfaire Vorgesetzte
- Ausbeutung der Praktikanten
- keine Einarbeitung
- Team ist unterbesetzt
- keine Weiterbildubgsmöglichkeit
- etc.
Trotz all der negativen Bewertungen gibt es weniger als eine Hand voll Kollegen, die sich noch um ihre Mitmenschen kümmern und nicht nur sich selbst im Kopf haben.
Der Umgang unter den Kollegen ist teilweise unterstes Niveau.
Zugewiesene Aufgaben sind nicht immer schlüssig und machen oft keinen Sinn.
Journalismus heißt hier wohl nur "Abschreiben von anderen Medien".
Man spürt die Haltung von Kollege zu Kollege - bei einigen positiv, bei anderen negativ.
- Praktikanten sollten nicht als vollwertige Mitarbeiter behandelt werden
- Bessere Technik für unterwegs
- "Der Ton macht die Musik" / die Kollegen sollte auf ihre Wortwahl achten
Die CvD ist sehr streng, in einigen Punkten ahnungslos und pflegt nur zu bestimmten Kollegen ein gutes Verhältnis.
Morgens schreit der Moderator auch mal seine Kollegin an: "Halt mal dein Maul", wenn er seine Ruhe braucht.
Sticheleien gehören zum Arbeitsalltag.
Der Sender genießt bei den Hörern ein durchwachsenes Image. Es gab aber immer wieder Beschwerden über die Musikauswahl oder das lange Warten auf das Geld eines Gewinnspieles.
Es kam sogar einmal vor, dass ich an einem freien Tag für den nächsten Arbeitstag einen Arzttermin bekommen habe. Die CvD sagte mir, dass ich diesen doch bitte in den Nachmittag nach der Arbeit legen sollte. Dabei wusste sie noch nicht einmal, was ich für eine Krankheit hatte.
In der Tiefgarage wurden zwischen Autos, Reifen und Schrott Brötchentüten für eine Hörer-Aktion gepackt. Auch die Minijobber, die diese Tätigkeit ausübten, wurden dabei ausgenutzt und unfreundlich behandelt.
Die heimischen Praktikanten bekamen sogar Sprachtraining.
Man ist bei anderen Sendern sicherlich besser aufgehoben.
Es gibt Kollegen, die sind lieb und nett. Andere hingegen zeigen die Abneigung zu bestimmten Personen.
Nach meiner Krankheit wurde ich am ersten Arbeitstag von allen Kollegen gefragt, was ich denn gehabt hätte. Da ich dazu keine Auskunft geben muss, fragte mich der zuständige Programmverantwortliche und Morgenmoderator: "... beim Selbstbefriedigen übers Ziel hinaus geschossen?" (Wobei für das Wort Selbstbefriedigen ein stärker vulgäres Wort gesagt wurde. Kununu hat dies beanstandet, deshalb musste ich es umformulieren.)
Als Reporter unterwegs muss man mit über 10 Jahre alten Laptops arbeiten. Die Akkus halten nur wenige Minuten. Daher musste immer irgendwo eine Steckdose in der Nähe sein.
Ebenfalls bekam man die Aufgabe bei Webseiten-Artikel die Informationen von Texten anderer Medien umzuschreiben.
An meinem ersten Praktikumstag sagte mir niemand, dass ich erst um 9 Uhr kommen sollte. Da man mir im Vorgespräch sagte, dass ich auch für die Morgenshow eingeplant werde, kam ich somit viel früher. Auch später gab es immer wieder Probleme mit Absprachen und heimliche Änderungen des Arbeitsplans.
Wie bereits erwähnt: Heimische Praktikanten erhalten etwas Geld. Pflichtpraktikanten eines Studiums erhalten nichts.
Praktikanten aus der eigenen Heimat erhalten etwas Geld. Auslands-Pflichtpraktikanten werden sogar noch ausgenutzt und erhalten kein Geld. Ich musste u.a. mein eigenes Fahrzeug nehmen, um außerhalb der Stadt einen Termin wahrnehmen zu können. Dazu ging alles auf mein Risiko: Maut / Vignette, Versicherung, Unfallgefahr und vor allem Benzinkosten.
Es gab immer wieder Aufgaben, bei der die Sinnhaftigkeit fehlte. U.a. musste ich auf "Lauerstellung" gehen und vor dem Festspielhaus aufpassen, ob ich Andreas Gabalier sehe. Dann hätte ich ein Interview führen sollen. Alternativ hätte ich einen LKW-Fahrer mit Technik ausfragen sollen.
Oder einmal sollte die Frau des US-Vizepräsidenten in Salzburg übernachten. Ich sollte an einem Wochenend-Tag durch die Stadt gehen und Ausschau nach ihr halten. Hätte ich etwas gesehen, sollte ich es dem Sender mitteilen.