Moderne Arbeitsumgebung, jedoch Herausforderungen in Führung, Abstimmung, Respekt, und Kommunikation
Gut am Arbeitgeber finde ich
Moderne Tools (z. B. Azure DevOps, Jira) und grundsätzlich digitalisierte Arbeitsprozesse
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
teilweise eingeschränkte Transparenz sowie ein erhöhter Abstimmungsbedarf in Zusammenhang mit Vereinbarungen, die aus meiner Sicht nicht immer nachvollziehbar waren. Zudem entstand stellenweise der Eindruck, dass getroffene Absprachen nicht konsequent umgesetzt wurden.
Verbesserungsvorschläge
Im Arbeitsumfeld kam es leider wiederholt zu Situationen, in denen meine Rolle eingeschränkt wurde und die Zusammenarbeit erschwert war.
Ich würde empfehlen, die Kommunikation transparenter und konstruktiver zu gestalten sowie Feedback offen und nachvollziehbar, ehrlich zu geben insbesondere dann , wenn Mitarbeitende rechtzeitig über die langfristige Pläne fragen.
Insgesamt wäre ein klarerer und respektvoller Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen und Entscheidungen aus meiner Sicht wünschenswert.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe mich aktiv eingebracht und Verantwortung übernommen. Dennoch habe ich mich entschieden, das Unternehmen zu verlassen, da die Rahmenbedingungen aus meiner Sicht nicht mehr optimal waren, um meine Rolle nachhaltig auszuüben. Es gab auch keine weitere Entwicklungsmöglichkeiten.
Image
gute Image auf Markt
Work-Life-Balance
2 Home Office Tage möglich vereinbart, bei Bedarf auch mehrere HO Tage möglich
Karriere/Weiterbildung
Üblicherweise muss man selber herausfinden und bezahlen, aber auch intern teoretisch möglich, es gibt auch ein Platform dafür
Gehalt/Benefits
pünktlich bezahlt, marktkonform
Umwelt-/Sozialbewusstsein
es gibt soziale Projekte usw. gerne kann auch jeder beitragen
Kollegenzusammenhalt
Intern jedoch herrscht ein Klima der Angst, Intransparenz und Ausgrenzung gegenüber Mitarbeitenden, die entweder anders denken oder nicht in das gewollte Rollenbild passen
Umgang mit älteren Kollegen
Ziemlich gut, auch gute Zusammenarbeit erlebt
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten des Managements war aus meiner Erfahrung oft geprägt von eingeschränkter Transparenz, und indirekter Kommunikation geprägt.
Entscheidungen wurden wiederholt ohne ausreichende Einbindung der Betroffenen getroffen, und kritische Fragen blieben teilweise unbeantwortet. Im Meetings kam es zu Situationen in denen Beiträge nicht aufgegriffen oder nicht weiterverfolgt wurden. Persönliche Abstimmungen wurden nicht immer ermöglicht, wodurch klare Klärungen erschwert wurden. Feedback wurde aus meiner Erfahrung nicht durchgehend konstruktiv eingesetzt, sondern selektiv, was die Zusammenarbeit zusätzlich und unnötig erschwert hat.
Arbeitsbedingungen
Modern, gute Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Oft wer Initiative zeigt, nachfragt und Verantwortung übernimmt, läuft Gefahr, isoliert zu werden. Wer schweigt und sich anpasst, hat bessere Chancen. Von was ich bemerkt habe, wenn die neue MA aktiv nachfragen oder Initiative zeigen, stoßen teilweise auf begrenzte Abstimmungsmöglichkeiten.
Ein Arbeitgeber für stille Mitläufer und nicht unbedingt für kritische Köpfe mit Haltung. In der Praxis scheinen angepasste Verhaltensweise eher begünstigt zu werden als kritisches Hinterfragen
Gleichberechtigung
Äußerungen dass „diese Dame ist böse und frustriert deswegen“ auf einer aggressive Art und Weise angesprochen, "die Frauen wissen nicht" usw.
Interessante Aufgaben
In manchen Fällen wurden Aufgaben, die ich bereits bearbeitet hatte, gelöscht oder anderweitig verteilt, aber leider ohne Information oder Begründung im Voraus.
Dies führte zur Wahrnehmung von gezielten beruflichen Ausgrenzung.

