Es könnt so viel besser sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tolle Kunden, tolle Marke, Abwechslung im täglichen Doing.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Intransparenz in so vielen Vertriebsrelevaten Bereichen, Verdienst, Zielvergabe, Kundensetting usw. Man will es aber auch nicht besser machen. Es gibt dieses Mysteriöse excel, dass aber nur einer hat und nicht rausrückt. Damit würde man dann erst recht checken, das goal zu Gehalt ein Witz sind. Verplappert sich ja pausenlos weil keine drei Schritte weiter gedacht wird.
Stress an allen Seiten. Regelmäßig Eskalationen weil Dinge nicht funktionieren/passieren die von anderen zugesagt werden und der Vertrieb als gefühlt einziges Sprachrohr diskutieren darf. Auch im Urlaub.
Immer noch komplett getrennte Firmen. Die zwei Vertriebsorganisationen könnten nicht unterschiedlicher agieren. Es wird von gewissen Personen sehr viel geblockt und gemotzt wozu „gemeinsame Kunden“ usw dass es genervt hat. Am besten einfach machen ohne viel Fragen, sonst bleibt man und der Kunde über und nichts geht weiter. Leider war der Ursprungsgedanke ein anderer.
Man soll den Worten glauben und vertrauen - aber selbst bringt man an den Mitarbeiter teils sehr wenig entgegen - schriftlich bekommt man sowieso mal nichts.
Vor der offiziellen Kündigung das Team über die mögliche Kündigung zu informiert und seltsame Beobachtungen zu einem zu melden ist suboptimal und drängt schon sehr zum Gehen als zum bleiben. .
Ein guter Vertriebler ist noch lange keine gute Führungskraft. Das bestätigen gewisse Personen immer wieder. Die Belegschaft muss leiden.
Verbesserungsvorschläge
Man kann von der Ex direct einiges lernen da ist man oft einem sehr hohen Ross nur weil die Projekte größer sind.
Man sollte sich erwarten, dass man sich auf ein exit Gespräch auch vorbereitet. Man saugt zuerst die Infos ab die einem etwas bringen und fürn Rest ist man einfach nicht vorbereitet. Hat die Entscheidung nur bestätigt, dass es gut war und ich zum Glück nicht noch länger aufgeschoben habe.
Arbeitsatmosphäre
Stimmung in Wien unterirdisch, in Neudorf, und co deutlich besser. Die Leute laufen nach der Reihe davon weil sich keiner der Sorgen annimmt. „Alles wird besser“. Ja eh, nur wann?
Image
Besser als man vermuten würde bei den Schmankerl der letzten Monaten.
Work-Life-Balance
Im Grunde war’s immer Wurscht solange die Zahlen passen. jetzt kommt man mit Mikromanagement und ständig alles hinterfragen. Remotetermine sind nicht gern gesehen wie vor Ort. Die Realität sieht nun mal anders aus.
Karriere/Weiterbildung
Im Grunde hat kaum wer was zu entscheiden. unitmanager dürfen die Teams streicheln und die Kommunikation von oben tragen.
Man hört zwar grundsätzlich zu, wird aber meist nur beschwichtigt und vertröstet.
Man schimpft in den persönlichen 1:1 Gesprächen über andere vertriebler (einfach widerlich) schleift die aber seit Monaten teils Jahren mit. Es gibt da einen Spruch, ein trainierter Esel wird kein Rennpferd, er bleibt ein Esel.
Gehalt/Benefits
die Schwaben waren noch nie dafür bekannt sehr spendabel zu sein. Das hat Österreich konsequent nicht einreißen lassen.
Eher unterer Marktvergleich. Verdienen kann man nur mit utopischen Goals, die man einmal schaffen muss mit den Kunden die man bekommt. Sonst verdient jeder etwas „bessere“ Techniker mehr. Es wird auch immer ein luckypunch hineingerechnet damit man bloß nicht zu viel verdient. Andere bekommen kaum spürbare Ziele die sie schon zu 60% mit ihren laufenden Managed Services Kunden erreichen.
Mit Key Account Betreuung hat das oft wenig zutun.
Die anderen Zuckerl sind an der ein oder anderen Stelle auf Grund der Zusammenlegung gekürzt worden. Dafür bekommt es jetzt jeder. Wow. War vorher auch nicht die Welt damit eh Wurscht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bekam ich nicht viel mit außer Mülltrennung und e Autos.
Kollegenzusammenhalt
im Team ganz ok. Sonst gibt es wie überall gute und weniger gute Mitmenschen.
Umgang mit älteren Kollegen
Denke gut. Gibts viele die schon ewig dabei sind. Aber auch die jammern, dass es nicht gerade besser geworden ist.
Vorgesetztenverhalten
Der wohl größte und schwierigste Punkt.
Oft einfach Kopf in den Sand Mentalität bei unangenehmen Themen. Zwischen den beiden Vertriebsleitern gibt es auch starke Qualitätsunterschiede. Public doch deutlich besser und menschlicher und gefühlt auch als Abteilung höher angesehen in der Organisation.
Das nach einem Telefonat ohne Vorinfo alles Plötzlich abgedreht wird, sodass man nicht einmal weiß, ob man nun freigestellt wurde oder nicht und keine Kommunikation mit der Firma mehr möglich ist hab ich noch nicht erlebt. Direkte Führungskraft in dem ganzen Spiel nur Passagier. Menschlich hätte ich mir sowas nicht erwartet.
Den Ex Chef hat wenig interessiert außer die eigenen Umsätze und Provision und hat die Mitarbeiter machen lassen, der andere zu sehr mit Details beschäftigt und bester Freund von darüber. Was soll man da noch ergänzen. Immer gern gehabt, aber am Ende mit einem Beigeschmack.
Ich dachte im Guten zu gehen, leider sehr einseitig der Wille und selten war ich so an eine „Marke“ gebunden, doch man macht es den Leuten sehr leicht abzuschließen.
Noch eins reinwürgen und noch eins. Arbeitsrechtlich sollte man nochmal nachsitzen. Konnte zum Ende nur noch schmunzeln.
Arbeitsbedingungen
das beste waren die Grillerein im Garten.
Kommunikation
Gibt es keine. Aktuell kann man nur Angst und Druck verbreiten. Die Deutschen werden die Herren spüren und können auf Grund der durchwegs positiven Vergangenheit scheinbar nicht damit umgehen.
Gleichberechtigung
Schwieriges Thema, als Dame, wenn man die ITler bezirzt bekommt man schon oft das Gefühl, dass sie früher und intensivere Unterstützung in den Projekten erhalten. Es gibts zum Glück aber auch genug, die sich nicht auf diese Art um den Finger wickeln lassen und nicht tolerieren. Andere sind da als männliches Geschlecht etwas einfacher gestrickt.
Interessante Aufgaben
spannende Projekte gab’s immer wieder