Strukturiertes Onboarding, jedoch Schwächen bei Benefits, Work-Life-Balance und respektvollem Umgang
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Einstieg ins Unternehmen war gut organisiert, wodurch man sich am Anfang schnell zurechtgefunden hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negativ aufgefallen sind mir die fehlenden Benefits, die unausgeglichene Work-Life-Balance sowie der mitunter wenig respektvolle Umgang mit neuen Mitarbeiter:innen.
Verbesserungsvorschläge
Flexible Arbeitszeiten sollten wirklich gelebt werden, nicht nur auf dem Papier. Moderne Benefits wie Essenszuschuss, Fahrtkosten oder Firmenhandy fehlen komplett und wären für die Mitarbeiterbindung hilfreich. Auch eine offenere Kommunikation und mehr Wertschätzung für langjährige Mitarbeiter:innen wären wünschenswert. Neue Kolleg:innen sollten nicht von Anfang an als „nichtswissend“ behandelt werden. Ein wertschätzendes Miteinander auf Augenhöhe, unabhängig von der Betriebszugehörigkeit, wäre wichtig für ein gutes Arbeitsklima.
Arbeitsatmosphäre
Jüngere oder neu eingestellte Kolleg:innen bekamen häufig bevorzugt Projekte, die von älteren Kolleg:innen abgelehnt wurden.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war in meiner Erfahrung sehr schwach ausgeprägt. Obwohl offiziell Gleitzeit möglich war, wurde es intern nicht wirklich akzeptiert, wenn man früher ging. Wer nicht täglich von 8 bis 18 oder 19 Uhr arbeitete, musste oft mit kritischen Blicken und Kommentaren rechnen. Zudem gab es eine Überstundenpauschale, wodurch viele Mehrstunden nicht abgegolten wurden, was die Situation zusätzlich erschwert hat.
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit im Team war teilweise schwierig, da es immer wieder zu Spannungen unter den Kolleg:innen kam. Das Arbeitsklima war geprägt von ständiger Kontrolle und wenig Vertrauen, was das eigenverantwortliche Arbeiten erschwert hat.

