Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Bookassist 
Austria 
GmbH
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

Mangelnde Führung und fehlende Wertschätzung

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Office war gut , leicht zu erreichen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Mitarbeiter sind nur eine Nummer. Gute Mitarbeiter werden nicht zur Gänze respektiert während andere Mitarbeiter die womöglich schlecht für das Unternehmen sind weiterhin dort arbeiten

Verbesserungsvorschläge

No Comment

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima war insgesamt stark belastet und aus meiner Sicht toxisch. Vertrauen spielte kaum eine Rolle, stattdessen herrschte ein Klima der Kontrolle und Vorsicht. Ein sehr leistungsfähiges CRM-System wurde nicht nur für Kundenarbeit genutzt, sondern auch zur detaillierten Überwachung von Mitarbeiteraktivitäten, was zu zusätzlichem Druck geführt hat.

Nach Town-Hall-Meetings wurde regelmäßig und sehr gezielt nachgefragt, „was das Team dazu gesagt hat“. Der Fokus lag dabei weniger auf konstruktivem Feedback, sondern vielmehr darauf herauszufinden, ob und von wem kritische oder negative Aussagen gemacht wurden. Das führte dazu, dass offene Meinungsäußerung vermieden wurde und sich viele Mitarbeitende nicht sicher fühlten, ehrlich Feedback zu geben.

Zudem wurden Performance-Management-Reviews systematisch eingesetzt, um Fehlentscheidungen oder strukturelle Lücken aus anderen Abteilungen zu kompensieren. Anstatt Ursachen auf Führungsebene zu adressieren, wurde der Druck nach unten weitergegeben. Dies wirkte demotivierend und unfair und hat das Arbeitsklima nachhaltig verschlechtert.

Image

Ist praktisch nicht vorhanden im DACH Bereich. Die Firma bemüht sich das auch nicht sonderlich hier ein Image im DACH Bereich zu haben

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war aus meiner Sicht katastrophal. Hohe Belastung, dauerhafter Druck und fehlende Rücksicht auf persönliche oder gesundheitliche Situationen prägten den Arbeitsalltag. Nachhaltige Arbeitsfähigkeit oder langfristige Mitarbeiterbindung spielten offenbar eine untergeordnete Rolle.

Besonders problematisch war der Umgang mit Krankheit. Nach einem längeren Krankenstand – trotz vieler Jahre engagierter und wertvoller Arbeit für das Unternehmen – erfolgte die Kündigung. Die Kommunikation dazu war extrem unpersönlich: Statt eines Gesprächs oder einer wertschätzenden Klärung erhielt ich lediglich eine standardisierte E-Mail mit der „Anforderung“, während meines Krankenstandes zu einem Termination-Hearing-Termin zu erscheinen. Von "Macht Dir keine sorgen bez. den Job" bis der Kündigung innerhalb von 4-5 Wochen!!

Dieses Vorgehen empfand ich als respektlos und wenig menschlich. Es vermittelte klar, dass Fürsorge, Empathie und echte Rücksichtnahme auf die Gesundheit von Mitarbeitenden keine Priorität haben. Insgesamt steht diese Erfahrung sinnbildlich für eine Unternehmenskultur, in der Work-Life-Balance und soziale Verantwortung nicht ernsthaft gelebt werden.

Karriere/Weiterbildung

Es gab eine Umstrukturierung in 2022 welche von der Firma inszeniert worden ist. Dadurch hat sich eine nicht so natürliche Karriereoption ergeben welche später sich als nicht gut erwiesen hat.

Gehalt/Benefits

Wenn ich mir jetzt anschaue was hier allgemein für meine Position am Markt angeboten wird - war ich recht unterbezahlt bei der Firma

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war insgesamt überwiegend positiv. Trotz der teilweise schwierigen Rahmenbedingungen haben sich viele Mitarbeitende gegenseitig unterstützt und versucht, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Der Umgang im direkten Team war respektvoll und hilfsbereit.

Gerade in belastenden Situationen zeigte sich ein solides Maß an Teamgeist. Wissen wurde geteilt, man sprang füreinander ein und konnte sich auf die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen verlassen. Dieser Zusammenhalt hat für viele dazu beigetragen, den Arbeitsalltag überhaupt bewältigbar zu machen.

Allerdings entstand der Eindruck, dass dieser Zusammenhalt weniger durch die Unternehmenskultur gefördert wurde, sondern vielmehr aus Eigeninitiative der Mitarbeitenden heraus gewachsen ist. Ohne diesen kollegialen Rückhalt wäre die Arbeitssituation deutlich schwieriger gewesen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wurden einige ältere bzw. sehr erfahrene und langjährige Kollegen gekündigt

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der direkten Vorgesetzten empfand ich als überwiegend negativ und wenig unterstützend. Kommunikation erfolgte häufig in einem unterschwellig drohenden Ton, der eher auf Druck und Einschüchterung als auf konstruktive Führung ausgerichtet war.

In mehreren E-Mails wurden Formulierungen verwendet wie „Wenn dies und das nicht erledigt wird, haben wir ein Problem“ oder „Glaubst du nicht, dass deine Timeline zum Scheitern verurteilt ist?“. Solche Aussagen wirkten nicht lösungsorientiert, sondern abwertend und demotivierend. Anstatt gemeinsam nach realistischen Lösungen oder Priorisierungen zu suchen, wurde Verantwortung einseitig nach unten verlagert.

Unterstützung, Coaching oder echtes Interesse an einer erfolgreichen Umsetzung fehlten weitgehend. Kritik wurde häufig in einer Weise geäußert, die Druck aufbaute, statt Orientierung oder Klarheit zu schaffen. Dieses Führungsverständnis hat erheblich zur negativen Arbeitsatmosphäre beigetragen und Vertrauen nachhaltig beschädigt.

Arbeitsbedingungen

Die Firma hat nicht sehr viel Augenmerkt an Arbeitsrechtliche gegeben. Eher Policies rausgeschickt welche zum Konträren zum Arbeitsrecht waren.

Kommunikation

Die interne Kommunikation war insgesamt unzureichend und wenig transparent. Wichtige Informationen wurden häufig spät, unvollständig oder widersprüchlich weitergegeben, was zu Unsicherheit und unnötigem Abstimmungsaufwand geführt hat. Entscheidungen waren oft nicht nachvollziehbar begründet, und Prioritäten änderten sich kurzfristig ohne klare Erklärung.

Ein offener Austausch war nur eingeschränkt möglich. Kritische Rückfragen oder abweichende Meinungen wurden nicht aktiv gefördert und teilweise eher als Störung denn als konstruktiver Beitrag wahrgenommen. Dadurch entstand der Eindruck, dass Kommunikation überwiegend top-down erfolgte, ohne echten Dialog.

Besonders nach größeren Ankündigungen oder Meetings blieb häufig unklar, welche konkreten Auswirkungen dies auf die tägliche Arbeit hatte. Rückfragen wurden entweder ausweichend beantwortet oder auf später verschoben, ohne dass eine verbindliche Klärung erfolgte. Insgesamt fehlte es an klaren Botschaften, Verlässlichkeit und einer offenen Feedbackkultur.

Gleichberechtigung

War OK


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen