Toxische Führung, hohe Fluktuation, fehlende Wertschätzung und wachsender Vertrauensverlust bei Mitarbeitern und Kunden.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Aus meiner persönlichen Erfahrung derzeit nichts, was die erlebte Führungskultur, deren Umgang mit Mitarbeitern, die hohe Fluktuation und die zunehmenden Probleme im Kundenkontakt annähernd ausgleichen könnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Eine toxische Atmosphäre aus Druck, Misstrauen und fehlender Wertschätzung.
Kritik und abweichende Meinungen sind unerwünscht. Besonders ältere und langjährige Mitarbeiter werden nach meiner Wahrnehmung schlecht behandelt. Gebiete werden verändert und damit verbundenen Einkommen reduziert. Innerhalb weniger Monate kam es in einem eher kleinen Vertriebsteam zu mehreren kurzfristigen personellen Wechseln. Die absolut nicht nachvollziehbare Besetzung der Vertriebsleitung, mangelnder Rückhalt, intransparente Entscheidungen und eine wachsende Kundenunzufriedenheit werden sich prägend auf das Unternehmen auswirken.
Verbesserungsvorschläge
Die Eigentümerseite sollte dringend die Vorgänge im Betrieb und besonders im Vertrieb unabhängig prüfen lassen. Führungspositionen müssen nach nachweisbarer Fach-, Vertriebs- und Führungskompetenz besetzt werden, nicht aufgrund persönlicher Freundschaften. Entscheidungen sind transparent zu erklären. Ältere und langjährige Mitarbeiter müssen respektvoll behandelt werden. Willkürliche Gebietsveränderungen, Persönliche/Private Umstände und Einkommenseinbußen dürfen niemals als Druckmittel dienen.
Die lächerlich hohe Fluktuation sollte dringend aufgearbeitet, Kundenkritik ernst genommen und die Einhaltung kollektivvertraglicher Ansprüche sichergestellt werden.
Eine vollständige Erneuerung der Führungs- und Kommunikationskultur ist längst erforderlich.
Arbeitsatmosphäre
Für mich zunehmend von Druck, Unsicherheit und Misstrauen geprägt. Wertschätzung kennt man hier nicht. Die hohe Fluktuation und kurzfristige Personalentscheidungen verstärkten die durch den VL-Trainee belastende Atmosphäre zusätzlich.
Image
Das nach außen vermittelte Bild eines stabilen und wertschätzenden Traditionsunternehmens Verblasst mit Zunehmender Geschwindigkeit.
Work-Life-Balance
Die wachsende Kundenunzufriedenheit, fehlender interner Rückhalt begleitet von dauerhaftem Druck, wirkten weit über die Arbeitszeit hinaus. Probleme mussten vom Außendienst selbstständig aufgefangen werden. Sofern der Job richtig gemacht wird, kann dies weder mit Gesundheit, Nachhaltigkeit noch einer vernünftigen Work-Life-Balance vereinbar sein.
Karriere/Weiterbildung
Nachvollziehbare und leistungsbezogene Entwicklungsmöglichkeiten waren für mich nicht erkennbar. Persönliche Nähe zur Führung geht ohnehin über Erfahrung und nachgewiesene Qualifikation. Wenige Fachliche Produktschulungen ersetzten leider keine strukturierte Karriereplanung oder gezielte persönliche Weiterentwicklung.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war grundsätzlich angemessen, konnte die belastenden Arbeitsbedingungen jedoch nicht ausgleichen. Sicherheit und Planbarkeit fehlen gänzlich. Nicht frei wählbarer Firmenwagen und Telefon sind für den Außendienst notwendige Arbeitsmittel und sicher keine besonderen Benefits.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein glaubwürdiges Sozialbewusstsein gegenüber eigenen Mitarbeitern war für mich kaum erkennbar. Der Umgang mit Kollegen, künstlich hoher psychischer Druck und kurzfristigen Personalwechsel widersprechen aus meiner Sicht sozialer Verantwortung.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt einzelner Kollegen war vorhanden, wurde jedoch durch Druck, Unsicherheit und ständige Personalwechsel erheblich geschwächt. In einem kleinen Vertriebsteam kam es innerhalb weniger Monate zu mehreren personellen Wechseln. Ein stabiles Team kann so wohl kaum entstehen.
Umgang mit älteren Kollegen
Besonders ältere und langjährig beschäftigte Mitarbeiter wurden nach meiner Wahrnehmung widerlich und undankbar abgefertigt. Ertragreich Aufgebaute Kundenbeziehungen und langjährige Erfahrung schützten nicht vor Gebietsverlusten und damit verbundenen Einkommenseinbußen. Sinngemäß wurde erklärt, man könne sich auch mit über 60 am Arbeitsmarkt umsehen und gerne wechseln!
Vorgesetztenverhalten
Die fachliche und vertriebliche Legitimation
des Verrriebsleiters blieb für mich nicht nachvollziehbar. Auch die für diese Führungsposition erforderlichen Fähigkeiten waren in der praktischen Zusammenarbeit nicht erkennbar. Dennoch traf der Vertriebsleiter inkompetente schwerwiegende Entscheidungen über Mitarbeiter, deren Gebiete, Einkommen und Kundenbeziehungen, ohne deren absehbaren Folgen zu berücksichtigen.
Berechtigte Kritik und Einwände wurden kaum einbezogen. Die daraus entstehenden Probleme und die zunehmende Kundenunzufriedenheit werden überwiegend vom Außendienst aufgefangen.
Arbeitsbedingungen
Hoher psychischer Druck, häufige Personalwechsel, unklare Abläufe und fehlende Unterstützung durch die Führung. Probleme und zunehmende Kundenkritik müssen schweigend vom Außendienst aufgefangen werden. Dadurch entstehen dauerhaft belastende Arbeitsbedingungen.
Kommunikation
Entscheidungen wurden überwiegend von unbekannten getroffen, unzureichend oder garnicht erklärt, und wenn, nur sehr kurzfristig mitgeteilt. Sachliche Kritik und abweichende Standpunkte sowie langjährige Erfahrungswerte sind unerwünscht. Eine offene und verlässliche Kommunikation, allen voran mit Kunden, fand nicht Statt.
Gleichberechtigung
Eine einheitliche und nachvollziehbare Behandlung aller Mitarbeiter war nicht erkennbar. Persönliche und Private Nähe zur Führung scheint hier mehr Gewicht zu besitzen als nachweisliche Leistung, Erfahrung und Einsatz. Entscheidungen über Gebiete und Zuständigkeiten in den letzten 12 Mobaten unterstreichen das chaotische treiben der GF .
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren fachlich abwechslungsreich. Grundsätzlich interessante und potentielle Bereiche wurden zunehmend durch massive interne Probleme, fehlenden Lösungen, fehlenden Entscheidungen sowie fehlenden Zuständigkeiten weiter unter ihren Wert geschlagen.