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Campaigning 
Bureau 
GmbH
Bewertung

Eine Bröckelnde Fassade

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass sie die Probleme kennen und einsichtig sind und sich hoffentlich bald etwas ändern wird.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Organisation , das Unternehmen gibt es immerhin nicht erst seit einem Jahr sonder seit 10 Jahren.

Arbeitsatmosphäre

Ich arbeite schon länger im CB aber seit einem Jahr herrscht durch mehrere Verfahren von Umstrukturierungen, eine immer schwierigere und kaum mehr auszuhaltende Arbeitsatmosphäre. Man unterhält sich im Büro kaum noch miteinander. Eine hohe Fluktuation bestimmt den Alltag, neue Mitarbeiter_Innen bleiben nicht länger als 3 Monate.

Kommunikation

Es werden regelmäßige 1o1 in denen man offen reden kann abgehalten. Es erzeugt allerdings überaus großen Frust stetig zu hören, dass das Campaigning Bureau nach Wachstum strebt und man sich selbst ändern soll, um zu wachsen und um besser ins Büro zu passen. Eher sollte die hohe Fluktuation aufzeigen , dass sich etwas im Büro ändern muss und jeder Mensch einen andern Arbeitsstiel (introvertiert/ Extrovertiert) bevorzugt und nicht alle gleich sein können.

Kollegenzusammenhalt

Man schätzt einander und trinkt im Büro als auch bei afterworks oder Events gerne und viel zusammen. Natürlich gibt es hier wie in jeder Agentur Gruppenbildungen, leider lästertn immer häufiger teamübergreifend, einige Kolleg_Innen übereinander. Sonst ein netter Zusammenhalt.

Work-Life-Balance

Ein Hobby oder seiner Freizeit unter der Woche nachzugehen beziehungsweise pünktlich aus dem Büro zu kommen, ist kaum möglich. Für 35-20 Stunden Vertraglich Angestellten Kolleg_Innnen sind Überstunden die Normalität. Bei einigen Kolleg_Innen habe ich erst im Nachhinein erfahren, dass diese eigentlich nur Teilzeit angestellt waren.

Vorgesetztenverhalten

Definitiv besser als in anderen Agenturen es herrscht eine starke Du Kultur. Leider fehlt es manchen Personen in der Führungsposition an einer guten Führung des Teams oder einer Einschätzung über die Auslastung im Team selbst. Beziehungsweise ist jemand der in der Politik ein Führungsposition hatte, durch gute Kontakte nicht gleichzusetzen mit dem nötigen Know How die es in einer Führungsposition in einer Agentur benötigt.

Gleichberechtigung

Auf das Gendern wird leider gerne und oft vergessen.

Arbeitsbedingungen

Gute Ausstattung und schönes Büro.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehaltserhöhungen kommen selten vor , man wird unter den Kollektivvertrag angestellt und muss lange und hart um sein Gehalt kämpfen , anders als bei der Führungsebene. Die Wiener Linien Jahreskarte ist durch die Arbeitsumgebung sehr praktisch (direkt am Hauptbahnhof). Firmen Essen muss man sich auch selbst zahlen.

Image

Die Agentur verkauft sich als einer der besten Arbeitgeber in Österreich, im Moment ist das mehr Schein als sein , ich hoffe wir schaffen es irgendwann wieder dort hin…

Karriere/Weiterbildung

Viele der derzeitigen Kolleg_Innen sind in Bildungskarenz da diese gerne genehmigt wird, allerdings ist diese für viele nur als Überbrückung gedacht, da ein Vorhaben von ihnen ist , bald zu kündigen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Stefanie Winkler-SchlofferGeschäftsführerin, Campaigning Bureau

liebe:r Kolleg:in!

Deine Bewertung schmerzt uns. Wir sind wahrlich nicht perfekt - wer ist das schon? Aber wir tun, so wie du selbst anerkennst, unser Bestes.

Dass das oft im Einzelfall nicht ausreicht, tut uns ebenso sehr leid, wie wir es akzeptieren müssen. Vor allem die individuelle Wahrnehmung von Arbeitsbelastung und Arbeitsatmosphäre kann erfahrungsgemäß oft höchst unterschiedlich ausfallen.

Zwei Aspekte wollen wir jedoch so nicht stehen lassen:
Du schreibst wir stellen "unter Kollektiv" an. Das tun wir natürlich nicht und wäre auch nicht rechtmäßig. Wir bezahlen natürlich über Kollektiv. Neben der Jahreskarte für die Wiener Linien bezahlen wir für unsere Mitarbeiter:innen auch Coachings, stellen kostenlose Getränkeverpflegung im Büro bereit und haben ein festes jährliches, frei verfügbares Weiterbildungsbudget.
Und was das Thema Gleichberechtigung angeht: Neben dem Gendern (für das es eine interne Policy gibt) sind wir ein Unternehmen mit 1/3 Frauenanteil in der Geschäftsführung, 2/3 Frauen in der mittleren Führungsebene und 60% Frauenanteil übers gesamte Team. Wir sind ein "Equal Pay" Arbeitgeber und schaffen mit Flexibilität, Home-Office und Teilzeit einen Rahmen für die Mütter in unserem Team. Nicht ganz "1-Sterne-Level" wie wir finden.

Alles in allem tut es uns leid, dass wir dich nicht überzeugen konnten und du uns in der Folge nicht weiterempfehlen würdest. Wie du weißt, empfehlen wir in solchen Fällen, dass du keinesfalls länger bei uns bleiben solltest - das Leben ist zu schade, um an Plätzen zu verweilen, die man nicht schätzt - die Gründe dafür sind nachrangig. Unsere Tür steht dir für ein Gespräch dazu gerne offen.

Alles Gute für dich
Stefie, Lukas & Philipp
Geschäftsführung

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