Ein Arbeitsplatz mit Entwicklungspotential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr wichtige und grundsätzlich gute Angebote werden von der Caritas umgesetzt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nach außen hin wird so getan, als gäbe es hier flache Hierarchien, das war für mich nicht so, denn das hätte transparente Kommunikation und Diskussionen auf Augenhöhe für mich vorausgesetzt. Nur dadurch, dass man von Beginn an mit allen per Du ist, wird es nicht gleich eine flache Hierarchie.
Verbesserungsvorschläge
Transparentere Kommunikation, fundierte gut begleitete Eischulung für neue Mitarbeiter*innen
Arbeitsatmosphäre
Sehr prekär und chaotisch. Leider nicht möglich gut zu planen, weil es ständig neue dringliche Krisen zu bearbeiten gibt.
Image
Das Image nach außen ist sehr wichtig.
Work-Life-Balance
Im sozialen Bereich läuft man häufig Gefahr, arbeitsbezogene Gedanken in die Freizeit mitzunehmen. Durch Dauerbetrieb und eine recht magere Belegung musste man auch sehr flexibel sein. War das nicht der Fall, hat man von der Leitungsebene durchaus zu spüren bekommen, dass man nicht loyal genug ist etc.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt durchaus Angebote, wenn Teams in Dauerbetrieben aber eher knapp aufgestellt sind, ist es nicht einfach einzelne Mitarbeiter*innen zu Weiterbildungen zu schicken. Bisschen ein Teufelskreis, weil Höherqualifizierung natürlich Win Win wäre.
Gehalt/Benefits
Kein Angriff an die Caritas,- der Kollektivvertrag ist angelehnt an den der SWÖ, prinzipiell gehört im sozialen Bereich aber einfach endlich besser bezahlt. Wenn nicht einmal die Inflation mit den Erhöhungen ausgeglichen wird ist das nicht so toll.
Kollegenzusammenhalt
Gezwungenermaßen großartiger Zusammenhalt im Team, es gibt immer Personen, die einem nicht so liegen, aber prinzipiell kollegial.
Umgang mit älteren Kollegen
In Ordnung.
Vorgesetztenverhalten
Ich hatte eine Leitung, die für ihr Feld gebrannt hat. Das ist an sich wunderbar. Diese Person hat aber eine enorme Arbeitslast alleine getragen (tut sie immer noch) und war sehr intransparent. Ich wusste oft nicht, warum wir in unserem Team Dinge auf einmal um 180 Grad anders machen sollten, hatte aber als Teamleitung die glorreiche Aufgabe alle Änderungen im Team anzubringen und für die Umsetzung zu sorgen. Sollte diese Person jemals für längere Zeit ausfallen, würde es ziemlich schnell den Bach runter gehen. Schade, dass hier nicht offner geteilt wird warum was wie sein soll und die Arbeitslast so besser aufgeteilt werden könnte. Ich habe es kein einziges Mal geschafft auf Augenhöhe mit dieser Person zu diskutieren, weil Kritikfähigkeit leider keine Stärke ihrerseits ist. Teilweise in meinen Augen auch unprofessionelles Verhalten, wenn hier und da mal der ein oder andere sexistische Witz von Seiten der Leitung eingebracht wurde und ähnliches. Da ist ganz egal, ob es ernst gemeint ist. Das ist in keinem Kontext witzig.
An sich finde ich es auch großartig, dass es bei der Caritas möglich ist, sich hochzuarbeiten, allerdings sollte das dringend mit Fortbildungen begleitet werden.
Arbeitsbedingungen
prekär.
Kommunikation
Die Kommunikation mit dem Team hat für mich gut funktioniert, mit meiner Leitung war die Kommunikation oft sehr intransparent und unschlüssig. Wenn man nicht versteht, warum man etwas auf eine bestimmte Art tun soll, ist das mühsam.
Gleichberechtigung
An sich im Team Gleichberechtigung, die gut gelebt wurde. Sterneabzug, wegen der bereits erwähnten sexistischen Witze.
Interessante Aufgaben
Sehr vielfältig, teilweise spannend und verantwortungsvoll.
