Gute Leute weg, schlechte Strukturen bleiben
Gut am Arbeitgeber finde ich
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Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Arbeitgeber sollte genauer hinhören und ernst nehmen, wie einige Führungskräfte durch ihr Verhalten dem Unternehmen schaden. Anstatt Probleme offen anzusprechen oder Verantwortung zu übernehmen, handeln manche Manager gegen die Interessen des Unternehmens und belasten damit sowohl das Team als auch die Ergebnisse. Eine offenere und ehrlichere Auseinandersetzung mit solchen Missständen wäre dringend notwendig, um Vertrauen wiederherzustellen und langfristige Schäden zu vermeiden — aber fast alle Menschen, die sich wirklich um das Unternehmen gekümmert haben, sind bereits gegangen. Dadurch gibt es kaum noch jemanden, der die Wahrheit mit loyaler Ehrlichkeit im Sinne der Unternehmensziele aussprechen würde. In gewisser Weise kommt diese Einsicht jetzt zu spät.
Verbesserungsvorschläge
Anstatt loyale und engagierte Mitarbeitende durch unfaires Verhalten zu frustrieren, sollte das mittlere Management den Mut haben, Verantwortung für eigene Entscheidungen und Fehler zu übernehmen. Besonders in schwierigen Situationen neigen einige Führungskräfte dazu, abzutauchen und sich nach außen hin als unschuldig darzustellen, während die Schuld den Mitarbeitenden zugeschoben wird. Dieses Verhalten untergräbt nicht nur das Vertrauen, sondern schadet dem Unternehmen langfristig. Mitarbeitende, die sich ehrlich für die Ziele des Unternehmens einsetzen, sollten gefördert, geschult und in ihrer Entwicklung unterstützt werden – anstatt Personen mit mangelnden Führungskompetenzen sowie deren bevorzugte Mitarbeitende, die ebenfalls kaum fachliche oder führungsrelevante Fähigkeiten mitbringen, in Positionen zu belassen, in denen sie mehr Schaden als Nutzen anrichten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt sehr belastend und von einem toxischen Klima geprägt. Gleichbehandlung war kaum gegeben, und das Verhalten der Führungskräfte hat stark zu einem negativen Umfeld beigetragen. Es herrschte eine ausgeprägte Gossip‑Kultur, die teilweise von den Teamleitungen selbst ausging. Mitarbeitende wurden gegeneinander ausgespielt, und es kam sogar vor, dass hinter dem Rücken von Beschäftigten und Kund:innen über sie gesprochen wurde. Um eigenes fehlendes Fachwissen zu kaschieren, wurden Fehler häufig den Mitarbeitenden zugeschoben, was zusätzlich zu Spannungen im Team und im Umgang mit Kund:innen führte.
Image
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Work-Life-Balance
Eine echte Work‑Life‑Balance war kaum vorhanden.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren kaum nachvollziehbar und wurden nicht gleich behandelt. Entscheidungen darüber wirkten oft willkürlich und stark abhängig davon, wen die Führungskräfte bevorzugten. Mitarbeitende, die sich engagierten oder Weiterentwicklung suchten, wurden nicht immer unterstützt, während andere trotz geringerer Leistung Vorteile erhielten. Ähnlich wie beim Umgang mit Fehlern wurde Verantwortung häufig verschoben, anstatt Mitarbeitende fair zu fördern oder ihnen echte Entwicklungschancen zu bieten.
Gehalt/Benefits
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Umwelt-/Sozialbewusstsein
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Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen war grundsätzlich vorhanden, und viele im Team haben sich bemüht, sich gegenseitig zu unterstützen und die Motivation aufrechtzuerhalten. Allerdings war dies auf Dauer kaum möglich, da das toxische Verhalten einiger Führungskräfte die Teams stark belastet hat. Viele Mitarbeitende wirkten erschöpft und frustriert, weil keinerlei Maßnahmen ergriffen wurden, um die Situation zu verbessern. Dadurch blieb das Potenzial für echten Teamgeist weitgehend ungenutzt.
Umgang mit älteren Kollegen
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Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten – insbesondere im mittleren Management – war stark von toxischen Mustern geprägt. Fachliche und organisatorische Führungskompetenzen waren kaum erkennbar. Statt Verantwortung zu übernehmen, wurden Fehler häufig den Mitarbeitenden zugeschoben, selbst wenn eindeutig ersichtlich war, dass die Ursache im Management lag. Zudem trugen einige Führungskräfte aktiv zu einer Gossip‑Kultur bei, die das Arbeitsklima massiv belastete. Anstatt Probleme konstruktiv zu lösen, wurde lieber die Schuld verteilt – selbst dann, wenn dies bedeutete, das Team weiter zu verunsichern oder „das Schiff sinken zu lassen“, anstatt eigene Fehler einzugestehen.
Arbeitsbedingungen
Waren insgesamt sehr belastend. Der Arbeitsalltag war von dauerhaftem Stress geprägt, da Fehler schnell den Mitarbeitenden zugeschoben wurden, anstatt Ursachen konstruktiv zu klären. Dieses ständige Blaming führte zu einem motivationsraubenden Umfeld, in dem man sich weder unterstützt noch wertgeschätzt fühlte. Anstatt Rahmenbedingungen zu schaffen, die produktives Arbeiten ermöglichen, trugen die bestehenden Strukturen eher dazu bei, die Belastung weiter zu erhöhen.
Kommunikation
Die Kommunikation war insgesamt sehr schwach ausgeprägt. Wichtige Informationen wurden oft nicht oder nur sehr spät weitergegeben, was zu unnötigen Missverständnissen und Fehlern führte. Zudem kam es immer wieder zu Situationen, die sich wie Gaslighting anfühlten: Um eigenes fehlendes Fachwissen zu kaschieren, schoben einige Führungskräfte Verantwortung und Fehler systematisch den Mitarbeitenden zu. Anstatt Probleme offen anzusprechen oder Unterstützung zu bieten, wurden Beschäftigte verunsichert und teilweise sogar öffentlich kritisiert. Dadurch entstand ein Klima, in dem man sich weder sicher noch fair behandelt fühlte
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung war im Arbeitsalltag kaum erkennbar. Mitarbeitende wurden sehr unterschiedlich behandelt, und vergleichbare Situationen führten je nach Person zu völlig verschiedenen Entscheidungen. Dadurch entstand der klare Eindruck, dass Fairness und gleiche Chancen keine Priorität hatten.
Interessante Aufgaben
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