Ihr Unternehmen?

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Constantia 
Teich 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Leider nicht mehr zu empfehlen

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 für dieses Unternehmen in Weinburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Erinnerung an ein tolles, soziales Unternehmen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das die vorherrschenden Führungspraktiken bei Teich von diversen Stakeholdern akzeptiert werden

Arbeitsatmosphäre

Leider hat sich die Arbeitsatmosphäre in den letzten zwei Jahren spürbar verschlechtert. Das früher gelebte Miteinander und gemeinsame Erarbeiten von Lösungen ist einem deutlich spürbaren Top-Down-Ansatz gewichen. Viele Entscheidungen wirken wenig transparent, und das Unternehmen fühlt sich zunehmend "entmenschlicht" an.

Der persönliche Austausch und die Nähe zwischen den Ebenen gingen weitgehend verloren, was vor allem die Arbeit in schnittstellenübergreifenden Abteilungen und dem Projektgeschäft schwer macht. Es wird auch in den Führungsebenen sehr viel übereinander geschimpft, was sich überall durchdrückt. Die Kluft ist sogar im Produktionsbereich spürbar, also einem Bereich, der oft etwas distanzierter von zentralen Führungsstrukturen agiert.

Kommunikation

Je nach Bereich schlechter oder etwas besser. Wichtige Informationen kommen oft verspätet oder gar nicht bei den Mitarbeitenden an, was zu Verzögerungen und starker Unsicherheit führt. Auch bei vergangenen Entscheidungen hinsichtlich von Umstrukturierungen und Zusammenlegung von Abteilungen. Grundsätzlich kommt einem vor, dass im Unternehmen zwischenmenschliche Kontakte und offener Austausch zunehmend unerwünscht sind.

Ein kleines Beispiel dafür ist ein Schild an einer Bürotür mit der Aufschrift „KEIN PARTEIENVERKEHR“ - lustigerweise am HR-Büro, das eigentlich ein offener Anlaufpunkt für MitarbeiterInnen und Ihre Anliegen sein sollte. Alle MitarbeiterInnen haben sich gefragt, ob das ein schlechter Scherz ist. (leider nein)

Kollegenzusammenhalt

In den letzten Jahren haben viele engagierte und langjährige MitarbeiterInnen und tolle Führungskräfte das Unternehmen wegen der vorherrschenden Bedingungen verlassen. Das hat in einigen Abteilungen spürbare Unruhe hinterlassen, was sich auch auf die Zusammenarbeit auswirkt. Manche Teams stabilisieren sich unter sich selbst gegen den Wahnsinn in der Firma.

Work-Life-Balance

Der Gleitzeitrahmen gilt für alle Angestellten und bietet Flexibilität im Arbeitsalltag. Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, hängt allerdings zu 100 % von der jeweiligen Führungskraft ab, was teils zu Ungleichbehandlung führt.

Vorgesetztenverhalten

Durch die zahlreichen Führungskräftewechsel in den letzten Jahren hat sich der Führungsstil in vielen Bereichen spürbar hin zu einem autoritären und teilweise unterdrückenden Stil entwickelt. Das steht in starkem Gegensatz zu modernen und sonst verbreiteten Leadership-Prinzipien wie Augenhöhe, Vertrauen und Förderung von Eigenverantwortung (die bisher auch die Regel waren).

Diese Entwicklung hat spürbare Auswirkungen auf die Motivation und Kommunikation im gesamten Unternehmen (sowie bestimmt auch auf die langfristige Leistungsfähigkeit der Firma). Es stellt sich die Frage, wie ein Unternehmen, das sich nach außen als modern positioniert, solche Führungspraktiken dulden kann und warum seitens des Betriebsrats bislang kein wirksames Eingreifen erfolgt.

Interessante Aufgaben

Da es sich um ein international agierendes Unternehmen handelt, gibt es nach wie vor interessante Aufgaben und spannende Projekte. Allerdings findet man vergleichbare Inhalte auch in anderen Unternehmen mit respektvolleren Umgangsformen und besseren Prozessabläufen.

Gleichberechtigung

Der Großteil der Führungspositionen ist mit Männern besetzt. Zwar gibt es eine weibliche Leitung im HR-Bereich, jedoch wird ihre Wirkung innerhalb und auch außerhalb des Unternehmens stark negativ wahrgenommen, sowohl im zwischenmenschlichen Umgang als auch in der professionellen Rolle. Auffällig und fragwürdig für uns MitarbeiterInnen ist auch, dass sämtliche HR-Mitarbeitende ihrer Abteilung das Unternehmen verlassen haben.

Umgang mit älteren Kollegen

Kaum schlechte Erfahrungen im Umgang mit älteren Kollegen gemacht

Arbeitsbedingungen

Die Unternehmenskultur wird stark durch die aktuelle Führung negativ geprägt. Diese Entwicklung ist bereichsübergreifend spürbar und wirkt sich deutlich auf das Arbeitsklima aus.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen engagiert sich stark im Bereich „Green Packaging“ und treibt hier gezielt Innovationen voran. Natürlich unteranderem auch um selbst marktfähig zu bleiben.

Gehalt/Benefits

Gehalt ist vergleichsweise gut, wird in vielen Bereichen aber trotz Leistung einfach "liegen gelassen". Man muss sich also aktiv um eine Gehaltserhöhung bemühen, was für viele MitarbeiterInnen unangenehm ist.

Image

Image hat sich in den letzten Jahren sehr stark verschlechtert.

Karriere/Weiterbildung

Weiterentwicklungsangebote gibt es kaum, wenn es nicht durch den Mitarbeiter selbst vorangetrieben wird und die Führungskraft dies unterstützt. Bessere Positionen bekommen in erster Linie Ja-Sager, die keinen Widerstand leisten und die Praktiken der Geschäftsführung nicht hinterfragen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.