Professionelles Auftreten nach außen, schwierige Kommunikation intern
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen wirbt mit mehreren Benefits, was grundsätzlich positiv ist. Allerdings sollten diese auch tatsächlich so umgesetzt werden, wie sie kommuniziert werden. Der beworbene „freie Freitag“ ist in der Praxis kein echter freier Tag, daher sollte die 4-Tage-Woche nicht als Benefit angegeben werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mir wurde mangelndes Interesse vorgeworfen, obwohl ich mehrfach aktiv nach Aufgaben gefragt habe – sowohl bei Vorgesetzten als auch bei Kolleginnen und Kollegen. Da mir jedoch bei vielen Projekten keine klaren Zuständigkeiten zugeteilt wurden, habe ich zeitweise Aufgaben anderer übernommen, nur um überhaupt etwas beitragen zu können.
Zudem ist für mich nicht nachvollziehbar, wie meine angeblich fehlende Motivation beurteilt werden konnte, da die Vorgesetzten während meiner gesamten Probezeit kaum anwesend waren und ich nur wenig direkte Zusammenarbeit mit ihnen hatte.
Führungskräfte sollten professioneller agieren und auf Rückfragen zu Arbeitsaufgaben angemessen reagieren. Eine Aussage wie „Ich hab eh schon so ein schlechtes Gewissen, aber vielleicht geht sich’s ja bald aus“ ist kein professionelles Feedback.
Wenn aktuell keine Zeit oder Ressourcen vorhanden sind, um neue Mitarbeitende einzuschulen, sollte überdacht werden, ob eine Neueinstellung zu diesem Zeitpunkt sinnvoll ist.
Insgesamt fühlte ich mich in der Zusammenarbeit unfair behandelt und bin im Nachhinein froh, dass die Situation beendet ist.
Verbesserungsvorschläge
Vieles, aber vor allem wäre ein strukturiertes Onboarding sinnvoll – und damit meine ich nicht nur ein allgemeines Dokument, sondern eine tatsächliche Einarbeitung mit klaren Aufgaben und Ansprechpersonen.
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Da die Vorgesetzten während meiner Probezeit selten im Büro waren, hatte ich den Eindruck, dass unter den Kolleginnen und Kollegen teilweise Unzufriedenheit herrschte und nicht alle wirklich hinter dem Unternehmen stehen.
Karriere/Weiterbildung
In meinem Fall fand keine wirkliche Einarbeitung oder Weiterbildung statt, was ich schade finde. Hier wäre mehr Unterstützung gerade in der Anfangsphase wünschenswert gewesen.