Kein Teamgeist, nur Kontrolle
Verbesserungsvorschläge
Teamgeist oder ein kollegiales Miteinander werden von der Geschäftsführung offensichtlich nicht gefördert – im Gegenteil: Es scheint regelrecht unerwünscht, dass Mitarbeiter miteinander sprechen. Am besten sitzt man den ganzen Tag allein in seinem Büro, arbeitet still vor sich hin und vermeidet jeglichen Austausch. Das sorgt für eine kalte, unpersönliche Atmosphäre und nimmt dem Arbeitsalltag jede Form von Menschlichkeit.
Hinzu kommt eine immer stärkere Kontrolle. Jeder Arbeitsschritt wird überwacht, und dieses Maß an Kontrolle nimmt stetig zu. Statt Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu setzen, wird ein Klima geschaffen, in dem man sich ständig beobachtet und bewertet fühlt. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Motivation, sondern auch auf die Arbeitsqualität aus.
Besonders deutlich wird die einseitige Erwartungshaltung beim Thema Überstunden. Wertschätzung scheint es nur für diejenigen zu geben, die regelmäßig deutlich länger bleiben als vereinbart. Wer seine reguläre Arbeitszeit einhält, gilt schnell als wenig engagiert und „nicht passend“ zur Firmenkultur. Da passt dann das "Mindset" nicht, laut Geschäftsführung.
Das Ergebnis ist ein Arbeitsumfeld, das auf Kontrolle, Druck und Isolation basiert, statt auf Vertrauen, Teamarbeit und gegenseitigem Respekt.