Social-Media-Glanzfassade, dahinter viel Ego und wenig Menschlichkeit. Great Place to Work? Nur auf dem Papier!
Gut am Arbeitgeber finde ich
das schöne Büro in zentraler Lage
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nach außen wird ein perfektes Bild vermittelt, intern sieht es jedoch ganz anders aus. Social Media und Imagepflege stehen über dem Menschen. Erst schnelles Wachstum, dann Massenkündigungen – das Motto scheint eher ‚Hire and Fire‘ zu sein, ohne Rücksicht auf den einzelnen Mitarbeiter
Verbesserungsvorschläge
Umfragen wie ‚Great Place to Work‘ sollten ehrliche Rückmeldungen ermöglichen, ohne dass Mitarbeiter negative Konsequenzen fürchten müssen. Tatsächlich liefen diese Befragungen aber leider immer so ab, dass keiner sich traut, ernste Kritik zu äußern, denn in so einem Fall wurde eine regelrechte Hexenjagd betrieben und daher herrscht eher Angst vor Repressalien bei kritischen Stimmen
Arbeitsatmosphäre
Nach außen wird ein harmonisches Bild vermittelt, das jedoch nicht der Realität in allen Abteilungen entspricht. Vieles ist oberflächlich und wenig authentisch
Image
Nach außen wird ein makelloses Bild vermittelt, das intern jedoch nicht der Realität entspricht
Work-Life-Balance
Flexible Arbeitszeiten sind grundsätzlich positiv, allerdings wird durch ständige Erreichbarkeit und viele aufeinanderfolgende Termine der eigentliche Vorteil stark eingeschränkt und die angepriesene Work-Life-Balance wird eher zur Augenauswischerei
Karriere/Weiterbildung
Möglichkeiten für Karriere und Weiterbildung gibt es vor allem für jene, die beim Geschäftsführer gut angesehen sind. Für alle anderen sind die Chancen begrenzt
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird Wert auf Umwelt- und Sozialthemen gelegt – allerdings vor allem, um nach außen ein positives Bild zu vermitteln und Inhalte für Social Media zu generieren
Kollegenzusammenhalt
In einzelnen Teams gibt es guten Zusammenhalt, insgesamt herrschen jedoch Neid, Missgunst und Misstrauen. Man muss sehr vorsichtig sein, wem man vertraut. Das sprichwörtliche Messer im Rücken ist schnell gesetzt
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Mitarbeiter haben keinen besonderen Stellenwert – selbst nach Jahrzehnten der Zugehörigkeit werden sie ohne Rücksicht gekündigt
Vorgesetztenverhalten
Der Geschäftsführer legt großen Wert auf Außenwirkung und Social Media, echtes Interesse an den Mitarbeitern ist jedoch kaum spürbar. Er umgibt sich bevorzugt mit Führungskräften, die ihm in sozialer Kompetenz (die leider nicht wirklich gegeben ist) ähneln
Arbeitsbedingungen
Büro sehr schön, Technik lässt zu wünschen übrig
Kommunikation
Vieles wird transparent kommuniziert
Interessante Aufgaben
Tätigkeit und Aufgaben waren immer interessant