Ihr Unternehmen?

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Edenred 
Austria
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Social-Media-Glanzfassade, dahinter viel Ego und wenig Menschlichkeit. Great Place to Work? Nur auf dem Papier!

2,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

das schöne Büro in zentraler Lage

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nach außen wird ein perfektes Bild vermittelt, intern sieht es jedoch ganz anders aus. Social Media und Imagepflege stehen über dem Menschen. Erst schnelles Wachstum, dann Massenkündigungen – das Motto scheint eher ‚Hire and Fire‘ zu sein, ohne Rücksicht auf den einzelnen Mitarbeiter

Verbesserungsvorschläge

Umfragen wie ‚Great Place to Work‘ sollten ehrliche Rückmeldungen ermöglichen, ohne dass Mitarbeiter negative Konsequenzen fürchten müssen. Tatsächlich liefen diese Befragungen aber leider immer so ab, dass keiner sich traut, ernste Kritik zu äußern, denn in so einem Fall wurde eine regelrechte Hexenjagd betrieben und daher herrscht eher Angst vor Repressalien bei kritischen Stimmen

Arbeitsatmosphäre

Nach außen wird ein harmonisches Bild vermittelt, das jedoch nicht der Realität in allen Abteilungen entspricht. Vieles ist oberflächlich und wenig authentisch

Image

Nach außen wird ein makelloses Bild vermittelt, das intern jedoch nicht der Realität entspricht

Work-Life-Balance

Flexible Arbeitszeiten sind grundsätzlich positiv, allerdings wird durch ständige Erreichbarkeit und viele aufeinanderfolgende Termine der eigentliche Vorteil stark eingeschränkt und die angepriesene Work-Life-Balance wird eher zur Augenauswischerei

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten für Karriere und Weiterbildung gibt es vor allem für jene, die beim Geschäftsführer gut angesehen sind. Für alle anderen sind die Chancen begrenzt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird Wert auf Umwelt- und Sozialthemen gelegt – allerdings vor allem, um nach außen ein positives Bild zu vermitteln und Inhalte für Social Media zu generieren

Kollegenzusammenhalt

In einzelnen Teams gibt es guten Zusammenhalt, insgesamt herrschen jedoch Neid, Missgunst und Misstrauen. Man muss sehr vorsichtig sein, wem man vertraut. Das sprichwörtliche Messer im Rücken ist schnell gesetzt

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeiter haben keinen besonderen Stellenwert – selbst nach Jahrzehnten der Zugehörigkeit werden sie ohne Rücksicht gekündigt

Vorgesetztenverhalten

Der Geschäftsführer legt großen Wert auf Außenwirkung und Social Media, echtes Interesse an den Mitarbeitern ist jedoch kaum spürbar. Er umgibt sich bevorzugt mit Führungskräften, die ihm in sozialer Kompetenz (die leider nicht wirklich gegeben ist) ähneln

Arbeitsbedingungen

Büro sehr schön, Technik lässt zu wünschen übrig

Kommunikation

Vieles wird transparent kommuniziert

Interessante Aufgaben

Tätigkeit und Aufgaben waren immer interessant


Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Christoph MonscheinGeschäftsführer

liebe ex-mitarbeiterin,

danke, dass du dir die zeit für eine ausführliche bewertung genommen hast - inbesondere auch für die verbesserungsvorschläge bin ich dir dankbar.

schade, dass du in deinen jahren bei uns im unternehmen diese dinge nie angesprochen hast - auch nicht im exit gespräch mit mir. ich denke, dass wir einige der angesprochenen punkte verändern hätten können. so wie sich übrigens auch deine rolle auf deinen wunsch hin weiterentwickelt hat.

deine kritik an "great place to work" kann ich ehrlich gesagt nur bedingt nachvollziehen - wir haben hier keinen einblick auf die anonymisierten bewertungen im detail - wir könnten nicht einmal in diesem detailgrad "nachforschen" und repressalien ermöglichen.

darüber hinaus haben wir in den letzten jahren team leads in kleineren teams eingeführt, einen coach engagiert, offizielle vertrauenspersonen eingeführt, es gibt wöchentlichen "all-hands meetings", ein tolles people & culture team, etc etc - also meiner meinung nach wirklich viele möglichkeiten, anregungen offen in der jeweils präferierten form zu kommunizieren.

übrigens: ich bin mir keiner massen-entlassungen bei edenred in österreich bewusst - wir haben uns im laufe von 2025 von insgesamt 5 personen getrennt, das entspricht ca 10% des teams. mit allen personen haben wir versucht, faire lösungen zu finden und uns auf einvernehmliche auflösungen im jeweiligen interesse der mitarbeiter:in geeinigt, inbesondere bei langjährigen mitarbeiter:innen sogar mit begleitung durch einen outplacement-coach.

ich würde mich freuen, wenn du vielleicht mit ein bisschen abstand doch etwas positiver auf deine zeit bei edenred zurückblickst als du das scheinbar derzeit tust - wir hatten eine gute zeit zusammen und ich bin froh, dass du ein teil von edenred warst.

liebe grüße,
christoph

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