Verlorenes Potential
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Form eines familiären Unternehmens sowie den Gründer und Geschäftsführer als starkes Symbol der Leidenschaft sowie Relikt eines vergangenen goldenen 20. Jahrhunderts, stets an der Front bis zum Schluss. Ein familiäres Unternehmen als Zeichen der Authentizität und regionalen Stärke gegen die Einverleibung expandierender Konzerne.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mangelnde Transparenz, Einsicht, Mitarbeiterorientierung, Karrierechancen, Kommunikation/Struktur sowie mangelnde Förderung größeren Potentials!
Solange so eine Arbeitspolitik herrscht, werden auch die Besten und Loyalsten gehen, allen voran zum Nachteil des Unternehmens, weniger des ehemaligen Arbeitnehmers. Denn engagierte, loyale sowie hungrige Mitarbeiter mit großem Potential sind jene, die vor allem heutzutage immer seltener im Rekrutierungsprozess vorzufinden sind, das gilt es als Unternehmen stets zu berücksichtigen.
Schlusswort:
Die gesamte Beurteilung ist natürlich nur betrieblicher und weniger persönlicher Natur. Ich persönlich konnte dennoch überwiegend und vor allem Dank meiner ehemaliger Kollegen/Kolleginnen tolle Erfahrungen machen und die Firma somit in guter Erinnerung behalten!
Verbesserungsvorschläge
Mehr …
Transparenz.
Mitarbeiterorientierung.
Karrierechancen.
Kommunikation.
Regelmäßige Mitarbeiterkonferenzen in allen Abteilungen.
Förderung größeren Potentials.
Arbeitsatmosphäre
Eine gute Arbeitsatmosphäre konnte ich mir eigenständig und Dank meiner ehemaligen tollen Kollegen/Kolleginnen schaffen, andere positive Einflüsse gab es zumindest in meinem Abteilungsbereich nicht. Das eine oder andere tolle Lob der Geschäftsführung kam jedoch überraschenderweise vor.
Kommunikation
Innerhalb meines Abteilungsbereichs sowie mit meinen Kollegen/Kolleginnen war es optimal, darüber hinaus eher suboptimal.
Kollegenzusammenhalt
Auch hier insbesondere mit all meinen Kollegen sowie mittlerweile Freunden exzellent, auch darüber hinaus gab es so gut wie keine Vorkommnisse. Ich danke meinem gesamten ehemaligen Team für die tolle Zeit!
Work-Life-Balance
Zeitausgleich bei Überstunden sowie Urlaubsplanung waren weitestgehend reibungslos realisierbar ohne Eingriffe in das Privatleben.
Vorgesetztenverhalten
Gespräche gestalteten sich hier bedauerlicherweise als allgemein komplex, hier ist situationsabhängig mit Abweisungen zu rechnen.
Interessante Aufgaben
Einen interessanten wie abwechslungsreichen Aufgabenbereich konnte ich mir bei steigender Leistungsintensität sowie Vielfalt stets individuell aufbauen. Vor allem da ich hier einfach keine andere Lösung zur Entlastung anderer sah, gab es für mich so gut wie keinen untätigen Arbeitstag. Die Aufgaben waren manchmal sehr fordernd aber stets vielfältig und interessant.
Gleichberechtigung
Normbereich, keine besonderen Vorkommnisse.
Umgang mit älteren Kollegen
Normbereich, keine besonderen Vorkommnisse.
Arbeitsbedingungen
Vom Mobiliar bis zur elektronischen Ausstattung absolut ausreichend, ferner gab es jedoch Komplikationen in der Klimatisierung (Kühlung wie Heizung).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Normbereich, keine besonderen Vorkommnisse.
Gehalt/Benefits
Seit Arbeitsbeginn keine einzige individuelle Gehaltserhöhung/Beförderung trotz stetig steigender (wenn auch freiwillig) Leistungen, besonders in der Schlussphase. Jedoch Verpflegung während Inventuren, pünktliche Auszahlungen sowie Firmenevents (bspw. Weihnachtsfeiern).
Image
Obgleich mir Diskretion wichtig ist, sind bedauerlicherweise die wenigsten auf interne Zufriedenheit anzusprechen. Persönlich enthalte ich mich hier jedoch meiner Beurteilung auf eigenen Wunsch, jeder Neuzugang sollte sich hierbei sein individuelles Bild gestalten.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen existierten in meinem Abteilungsbereich nicht, diese mussten von mir spezifisch vorgenommen werden. Da mir eine autonome Lernweise gar keine Schwierigkeiten bereitet und diese bevorzuge, war es für mich kein Problem, andere jedoch wären hier auf externe Hilfe angewiesen.
Ein Karrieresprung war so gut wie nicht greifbar trotz eindeutiger Verhältnisse. Es fühlte sich wie ein Fels in der Brandung an, ohne Veränderungen, was dann schließlich zu einer Rezession führte. Hierbei sollten stets die Energieressourcen abgewogen und vorhandenes Potential besser dort investiert werden, wo auch eine Rentabilität herrscht.