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Bewertung

Erste Group als Arbeitgeberin im Wandel zum Fortune 500 Unternehmen

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Erste Group in Wien gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Erste war bekannt für die familiäre Arbeitsatmosphäre und die Personen die diese ausgemacht haben. Die derzeitige "amerikanisierung" und der "Shareholder Value-Gedanke" machen die Erste zwar zu einem hochpreisigen Unternehmen, jedoch keines mehr für das man gerne Morgens aufsteht.

Arbeitsatmosphäre

Aufgrund aktueller Kostenziele und Einsparungsmaßnahmen ist die Arbeitsatmosphäre eher gedrückt.

Kommunikation

Die Kommunikation in der Linienorganisation ist auf höheren Ebenen bedürftig. "Wichtige" News erfahren die Mitarbeiterinnen eher über Zeitung und Medien.

Kollegenzusammenhalt

Die Kolleg:innen arbeiten gut zusammen. Abteilungsübergreifende Tasks werden eher versucht abzuwehren um daily tasks zu priorisieren.

Work-Life-Balance

Dank Gleitzeit ohne Kernarbeitszeit und Homeoffice-Möglichkeit kann man sich die Work-Live-Balance gut einrichten. Der aktuelle Leistungsdruck und Effizienzgedanke zeigt allerdings einen Shift in Richtung Überstunden und "on-time" gehen wird belächelt oder hinterfragt.

Vorgesetztenverhalten

Einige Führungskräfte vor allem auf Abteilungsleiter-Ebene sind bemüht Ziele aus höheren Ebenen in klar verständliche Tasks zu übersetzen. Oftmals fehlt auf operativer Ebene das Verständnis und die klare Kommunikation zu Zielen und Entscheidungen von Bereichsleiterinnen und deren Deputies.

Interessante Aufgaben

Aufgaben welche durch Regulatorische Vorgaben getrieben sind, werden leicht repetitiv. Es gibt jedoch in der gesamten Bank die Möglichkeit für neue Blickwinkel und Tasks in denen man sich freier entfalten kann.

Gleichberechtigung

Gerade im Risiko-Bereich sind Frauen die Mehrzahl, vorf allem in Führungspositionen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter:innen und deren Know-how wird geschätzt und genutzt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind aus technischer Sicht in Ordnung . Kolleg:innen mit höheren technischen Anforderungen bekommen das notwendige Gerät. Das open-Space Konzept führt an stark frequentierten Tagen zu einem höheren Lärmpegel. Besprechungszimmer und Think-Tanks müssen immer gebucht werden, was ein konzentriertes Arbeiten manchmal schwieriger gestaltet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der ESG Gedanke wird vorgelebt und betont.

Gehalt/Benefits

Löhne sind gerade für jüngere Kolleg:innen eher durchschnittlich, gute Führungskräfte versuchen das mit jährlichen Bonuszahlungen auszugleichen.

Image

Das Image und der Stolz auf den Arbeitgeber wird ausgelebt. Mitarbeiter:innen sind gegenüber Externen offen und stolz ein Teil der Erste Familie zu sein.

Karriere/Weiterbildung

Ein Aufstieg scheint derzeit unwahrscheinlich. Mit einer Gehaltserhöhung kann man nur Rechnen, wenn man einige Jahre bei der Konkurrenz verbringt. Der Abbau von Führungskräften und die Nachbesetzung durch Externe lässt die Hoffnung auf Aufstieg verschwinden.

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