Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 6.12.2025
Die Fachhochschule Technikum Wien wird von ihren Mitarbeiter:innen insgesamt durchschnittlich bewertet. Besonders positiv heben die Beschäftigten die interessanten und vielseitigen Aufgaben in Lehre und Forschung hervor, wobei persönliche Interessen und Wünsche bei der Aufgabenverteilung berücksichtigt werden. Auch die Work-Life-Balance wird geschätzt, mit hoher Flexibilität und familienfreundlichen Arbeitsbedingungen. Der Kollegenzusammenhalt wird als sehr gut beschrieben, mit effektiver Teamarbeit. Kritisch sehen die Mitarbeiter:innen hingegen die Gehaltsstrukturen, die durch fehlende Kollektivverträge und niedrige Gehälter gekennzeichnet sind. Zudem werden Kommunikationsprobleme bemängelt, insbesondere bei der Vermittlung strategischer Ziele. Im Bereich Führungsverhalten gibt es unterschiedliche Erfahrungen - w...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre an der Fachhochschule Technikum Wien wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt positiv bewertet. Besonders hervorgehoben wird der kollegiale Zusammenhalt unter den direkten Kolleg:innen, der von vielen als sehr angenehm, konstruktiv und respektvoll beschrieben wird. Einige Bewertungen betonen den geringen Hierarchiegrad und das gemeinsame Vorwärtskommen als positive Aspekte. Die guten Ideen finden in diesem Umfeld Gehör und werden berücksichtigt.
Trotz der überwiegend positiven Beurteilung gibt es auch kritische Stimmen zur vertikalen Kommunikation. Einzelne Mitarbeiter:innen berichten von einem Vertrauensmangel zwischen verschiedenen Hierarchieebenen, Unsicherheit bezüglich zukünftiger Entwicklungen und leeren Versprechungen seitens der Führungskräfte. In manchen Fällen wird sogar ein Klima der Angst beschrieben, das sich negativ auf die Moral auswirkt. Diese Diskrepanz zwischen dem guten kollegialen Umfeld und den Herausforderungen im Führungsverhalten prägt das Gesamtbild der Arbeitsatmosphäre.
Das Führungsverhalten an der Fachhochschule Technikum Wien wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Einerseits beschreiben einige Bewertungen die Vorgesetzten als kollegial, sachlich und engagiert, wobei die direkten Führungskräfte innerhalb der Teams als gut funktionierend angesehen werden. Andererseits kritisieren mehrere Nutzer:innen das Verhalten der höheren Führungsebene deutlich: Es wird bemängelt, dass Fragen und Anliegen ignoriert werden, Mitarbeiter:innen hingehalten werden und bei fehlenden Argumenten Entscheidungen diktiert werden. Auch werden unklare Managemententscheidungen, fehlende Vision, nicht eingehaltene Vereinbarungen und negative Äußerungen hinter dem Rücken von Mitarbeiter:innen kritisiert. Auffallend ist zudem, dass die Qualität der Führung zwischen verschiedenen Fakultäten variiert und teilweise als etwas altmodisch wahrgenommen wird.
Die Gehaltssituation an der Fachhochschule Technikum Wien wird überwiegend kritisch bewertet. Mitarbeiter:innen berichten, dass sie nicht entsprechend ihrer Aufgaben entlohnt werden und die Gehälter weit unter dem marktüblichen Niveau liegen. Als besonders problematisch wird das Fehlen eines Kollektivvertrags angesehen, was zu intransparenten Gehaltsstrukturen und einer schwachen Verhandlungsposition führt. Zudem beklagen Beschäftigte, dass Gehaltserhöhungen kaum die Inflationsrate ausgleichen und neue Mitarbeiter:innen lange auf ihre erste Gehaltsanpassung warten müssen. Allerdings gibt es auch positive Stimmen, die auf eine Verbesserung der Gehaltssituation in den letzten Monaten hinweisen und die Sozialleistungen als gut bewerten. Einige Mitarbeiter:innen empfinden das Gehalt als akzeptabel, besonders im Vergleich zu Universitäten, wenn auch niedriger als in der Industrie.
Die Kommunikation an der Fachhochschule Technikum Wien weist deutliche Schwächen auf. Insbesondere die strategischen Ziele werden für Mitarbeiter:innen aufgrund einer undefinierten Matrixstruktur häufig unklar kommuniziert. Einige Bewertungen beschreiben die Kommunikation als chaotisch, mit Informationen, die über verschiedene Kanäle fließen, wobei interne Mitteilungen manchmal sogar den offiziellen Publikationen vorausgehen. Führungskräfte werden in diesem Zusammenhang kritisch gesehen. Zwar wird positiv angemerkt, dass viele Informationen bereitgestellt werden, jedoch stellt deren Auffindbarkeit eine Herausforderung dar. Zudem führt die Informationsflut gelegentlich dazu, dass wichtige Details übersehen werden, und ein Mangel an Zielorientierung resultiert in unzureichendem Feedback.
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