Zwischen interessanten Aufgaben und strukturellen Führungsproblemen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kostenloses Fitnessstudio und attraktive regionale Rabatte
Teilweise sehr angenehme Kolleginnen und Kollegen
Moderne Themen und interessante technische Aufgaben
Grundsätzlich gute Work-Life-Balance
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Bereichsleiterverhalten oft nicht auf Augenhöhe
Keine echte Weiterentwicklung möglich, nur Spezialisierung auf interne Systeme
Rollenüberlastung: mehrere Jobprofile in einer Stelle
Intransparente und ungleich angewendete „Smarte Arbeitswoche“
Geringe Gehaltsentwicklung ohne Druck von außen
Schnell eskalierende Kommunikationskultur
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfteentwicklung, besonders auf Bereichsleiterebene
Klare Kommunikation, frühzeitige Einbindung der Experten
Echte Weiterbildungsstrategien statt unternehmensinterner Spezialisierung
Transparente und faire Anwendung der „Smarten Arbeitswoche“
Realistische Rollen- und Prioritätsdefinition (keine 3 Jobs in 1 Rolle)
Marktgerechte Gehaltsentwicklung ohne Eskalationserfordernis
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im direkten Umfeld ist überwiegend angenehm. Mit vielen Kolleginnen und Kollegen ist die Zusammenarbeit respektvoll und unkompliziert. Das tägliche Miteinander funktioniert gut und man kann sich auf die meisten Teammitglieder verlassen.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Ebenen ist ausbaufähig. Informationen werden oft spät oder unvollständig weitergegeben, und wichtige Entscheidungen erreichen die operativen Mitarbeiter erst sehr spät bis teilweise gar nicht. Rückmeldungen von Mitarbeitenden werden nicht immer ernst genommen, insbesondere auf höheren Führungsebenen. Dies erschwert eine effiziente Zusammenarbeit.
Kollegenzusammenhalt
Im direkten Team gibt es zwar hilfreiche Kolleginnen und Kollegen, aber abteilungs- und bereichsübergreifend ist der Zusammenhalt schwach ausgeprägt. Einzelinteressen dominieren häufig, und es kommt vor, dass Aufgaben oder Probleme schnell an andere delegiert oder eskaliert werden, anstatt gemeinsam Lösungen zu finden.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist insgesamt gut. Durch das Arbeitszeitmodell gibt es grundsätzlich Flexibilität, auch wenn die „Smarte Arbeitswoche“ teilweise zu Einschränkungen führt. Trotz mancher organisatorischer Hürden besteht die Möglichkeit, private Verpflichtungen gut mit dem Job zu vereinbaren.
Vorgesetztenverhalten
Einige Vorgesetzte agieren nicht auf Augenhöhe. Unangekündigte Eskalationen und ein teilweise respektloser Umgang erzeugen unnötigen Druck und beeinträchtigen das Arbeitsklima.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und fachlich durchaus spannend. Es gibt viel Potenzial, sich mit komplexen Themen auseinanderzusetzen. Jedoch fehlt häufig die strukturelle Unterstützung, um das eigene Wissen zu vertiefen oder sich nachhaltig weiterzuentwickeln.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang ist grundsätzlich respektvoll, allerdings entsteht teilweise der Eindruck, dass auf das Ausscheiden älterer Kollegen eher „gewartet“ wird, statt aktiv von ihrem Know-how zu lernen oder ihnen langfristige Perspektiven zu bieten.
Gehalt/Sozialleistungen
Die Sozialleistungen (z. B. Fitnessstudio, Rabatte) sind sehr gut. Beim Gehalt zeigt sich jedoch wenig Bereitschaft zur Anpassung. Erhöhungen scheinen nur dann möglich zu sein, wenn Mitarbeitende eine Kündigung in Aussicht stellen oder essenzielle Positionen neu besetzt werden müssten. Proaktive Anerkennung der Leistung fehlt.