Wechselbad der Gefühle
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Location, gute Arbeitsgeräte
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sprunghafte Topetage, Firmenkommunikation, Benefits, Büro
Verbesserungsvorschläge
Mitarbeitern Perspektiven bieten, sich nicht selbst so ernst nehmen, und besser kommunizieren
Arbeitsatmosphäre
Vorgesetzte wissen nicht was man genau macht. Heißt natürlich auch, dass man relativ viel Spielraum bei Entscheidungen hat
Image
Das Selbstbild vom "Apple der Stahlbranche" das ein anderer Bewerter hier schrieb nimmt keiner wirklich für voll. Als das ganze noch eine Richtung hatte, war die Stimmung etwas besser
Work-Life-Balance
Da ist man relativ verständnisvoll und flexibel, auch wenn die "ab der ersten Minute eine Krankschreibung" nervt (ich weiß, passt hier nicht ganz rein aber sonst auch nirgends).
Karriere/Weiterbildung
Ich sehe für mich keine Aufstiegschancen. Das woran ich arbeite ist herausfordernd, aber wie es weitergeht - kein Plan. Weiterbildung gibt es weder formal, noch informell. Man muss sich die Zeit einfach nehmen und sich selbst zurechtlegen
Gehalt/Benefits
Gehalt ist okay, aber auch nicht besonders toll. Sonstige Leistungen gibt es keine, nicht mal Wiener Linien Jahreskarte (klar, Firmensitz ist ja auch offiziell in Guntramsdorf )
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Glaube nicht dass da irgend ein Bewusstsein irgendeiner Art existiert. Aber es wird auch nicht gedankenlos verschwendet, darum +1 Stern
Kollegenzusammenhalt
Hab mit fast allen Kollegen, gegenwärtig und vergangen (und das sind schon einige) immer ein gutes Verhältnis gepflegt
Umgang mit älteren Kollegen
Einige Kollegen sind von etwas älterem Semester dabei. Glaube da ist man relativ aufgeschlossen
Vorgesetztenverhalten
Kann von der kalten Schulter beim direkten Vorgesetzten bis zu "weiß gerade mal deinen Namen" reichen. Besonders ganz oben ist eine ziemliche Sprunghaftigkeit zu beobachten, bei der man sich am Schluss nur als Erfüllungsgehilfe ist. Durch die Ebenen ziehen tut sich definitiv ein Anflug von Nepotismus bzw. Vetternwirtschaft
Arbeitsbedingungen
Freie Wahl des Arbeitsgeräts und keinerlei Einschränkung von wegen OS/Software, das ist nice! Die Studios muss man glaub ich mögen - alles sehr auf Bling Bling und Hipster-Agentur und wenig auf Komfort und ausgelegt. Es gibt keinen Meeting-Raum, was bei voll besetztem Großraumbüro zum Schreikonzert verkommt. Aber immerhin haben wir "Kunst" vom Hawara aus New York!
Kommunikation
Ist quasi nicht vorhanden. Man fühlt sich relativ eingelassen, eher so als Anhängsel anderer Standorte. Über die strategische Richtung wird so gut wie gar nicht kommuniziert
Gleichberechtigung
Die Kolleginnen im Unternehmen werden gleich behandelt. Auch wenn das branchenübliche Geschlechtergefälle existiert.
Interessante Aufgaben
Auch wenn man Sinn und Richtung etwas vermissen kann, sind die Aufgaben für mich interessant. Je nachdem, in welches Projekt man natürlich auch versetzt wird.

