Herzliche Kolleg*innen, aber menschlich enttäuschende Führung
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Der Zusammenhalt mit den meisten Kolleg*innen war sehr gut.
- Ich habe mich mit vielen im Team wohlgefühlt, die Zusammenarbeit war oft herzlich und unterstützend.
- Einige Kolleg*innen haben mir in schwierigen Zeiten viel Halt gegeben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Nach meinem längeren Krankenstand gab es kein Rückkehrgespräch, um über meinen Zustand oder mögliche Anpassungen zu sprechen.
- Statt Unterstützung oder ehrlichem Dialog kam es kurz nach meiner Rückkehr überraschend zur Kündigung durch die Pflegedirektion, ohne Vorbereitung oder Rückhalt durch die Stationsleitung.
- Die Stationsleitung zeigt nach außen ein freundliches Bild, intern fehlt jedoch die wertschätzende, offene Kommunikation.
- Einzelne Kolleg*innen waren in ihrer Kommunikation ebenfalls wenig respektvoll, was das Arbeitsklima an einigen Stellen belastet hat.
- Strikte Vorgaben, keine Überstunden zu machen, führten zu enormem Zeitdruck und Stress.
- Auch Mitarbeitende, die Aufgaben sorgfältig abschließen wollten, wurden dafür gerügt, wenn sie länger geblieben sind.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr Transparenz und Menschlichkeit in Entscheidungen, vor allem bei sensiblen Situationen wie Krankheitsrückkehr.
- Verpflichtende Rückkehrgespräche nach längerer Krankheit einführen, um Mitarbeitende ernst zu nehmen und zu unterstützen.
- Schulung der Führungskräfte in wertschätzender, offener und direkter Kommunikation.
- Generell sollte mehr auf eine faire, respektvolle und einheitliche Behandlung aller Mitarbeitenden geachtet werden.
- Mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten und ein vertrauensvoller Umgang mit Überstunden, damit Aufgaben ordentlich abgeschlossen werden können, ohne Angst vor Konsequenzen.
- Vertrauen in die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden stärken, statt sie zu kontrollieren und unter Druck zu setzen.