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Bewertung

TopCompany2027

Diese Tätigkeit hat meiner Meinung nach kaum etwas mit der Arbeit in einer normalen Küche gemeinsam. Der Lärm ist enorm.

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Produktion bei GMS Gourmet GmbH in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv ist, dass man zumindest eine 30-minütige Pause hat, um in Ruhe zu essen und sich kurz zu erholen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es gibt kein erkennbares Arbeitssystem und keine sinnvolle Aufgabenverteilung durch die Vorgesetzten. Meiner Meinung nach existieren dort Führungspositionen, deren Mehrwert im Arbeitsalltag kaum erkennbar ist. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass manche Mitarbeitende diese Positionen vor allem aufgrund ihrer langen Betriebszugehörigkeit innehaben.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungskräfte sollten sich stärker für die Abläufe und die tatsächliche Arbeitssituation in der Küche interessieren. Es gibt Abteilungen, in denen – insbesondere im Sommer – sehr wenig oder teilweise gar nichts zu tun ist, während andere Bereiche deutlich stärker belastet sind. Zusätzlich zur eigentlichen Produktion müssen diese Mitarbeitenden auch noch umfangreiche Reinigungsarbeiten, einschließlich der gründlichen Reinigung der gesamten Küche, übernehmen. Eine gerechtere Verteilung der Arbeit wäre daher wünschenswert.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre in der Küche ist sehr schlecht. Es wird unter hohem Zeitdruck gearbeitet, und im Vergleich zur Menge der anfallenden Arbeit gibt es zu wenig Platz in der Küche. Außerdem kommen ständig neue Rezepte und Produkte hinzu.

Work-Life-Balance

Weil sie schon seit mehreren Jahren dort arbeiten, verhalten sie sich, als wären sie unersetzlich oder etwas Besseres. Niemand hilft dem anderen – jeder macht einfach seine eigene Arbeit. Den Küchenchef interessiert das nicht, und seine Stellvertreter noch viel weniger

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen bemüht sich zwar nach eigener Aussage um Nachhaltigkeit, ich persönlich sehe das jedoch anders. Meiner Erfahrung nach werden viele Lebensmittel weggeworfen, was diesem Anspruch widerspricht.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- oder Entwicklungsmöglichkeiten gibt es praktisch keine. Man kommt zur Arbeit, produziert mehrere Dutzend Gerichte nach Vorgabe und geht anschließend wieder nach Hause. Möglichkeiten, neue Fähigkeiten zu entwickeln oder beruflich voranzukommen, sind kaum vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

Kollegialität gibt es hauptsächlich unter den Mitarbeitenden, die bereits seit vielen Jahren dort arbeiten. Mit neuen Mitarbeitenden wird kaum kommuniziert. Viele von ihnen wirken sehr arrogant und überheblich.

Umgang mit älteren Kollegen

Mit den Kolleginnen und Kollegen, die schon seit vielen Jahren dort arbeiten, ist eine normale Kommunikation kaum möglich. Nach so vielen Jahren wirken viele von ihnen ausgebrannt und unmotiviert. Meiner persönlichen Einschätzung nach verhalten sich manche Mitarbeitende auffällig oder unberechenbar, was die Zusammenarbeit zusätzlich erschwert.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte scheinen sich weder für die Mitarbeitenden noch für die Arbeitsbedingungen zu interessieren. Die meiste Zeit sitzen sie in ihren Büros, während in der Küche aufgrund der vielen Maschinen ein enormer Lärm herrscht. Dadurch haben sie kaum einen Einblick in den tatsächlichen Arbeitsalltag und die Belastung des Teams.

Arbeitsbedingungen

Die Küche ist zwar relativ groß, doch angesichts der Vielzahl an Produkten reicht der Platz nicht aus. Das Sortiment wird ständig erweitert, wodurch der verfügbare Arbeits- und Lagerraum immer knapper wird.

Kommunikation

Die Kommunikation ist minimal oder praktisch gar nicht vorhanden. Es gibt kaum etwas, worüber kommuniziert wird. Morgens erhält man lediglich die Unterlagen mit den Produkten, die hergestellt werden müssen – und das war's.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung ist meiner Meinung nach zu niedrig, insbesondere im Verhältnis zur Arbeitsbelastung und der hohen Produktionsleistung, die von den Mitarbeitenden erwartet wird.

Gleichberechtigung

Es geht...

Interessante Aufgaben

Es gibt keine abwechslungsreichen oder interessanten Aufgaben. Es geht ausschließlich darum, die Produkte so schnell wie möglich nach den vorgegebenen Rezepturen herzustellen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sophie Unterberger, Personalabteilung
Sophie UnterbergerPersonalabteilung

Sehr geehrte:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Es tut uns leid, dass Sie Ihre Zeit bei uns so erlebt haben und viele Aspekte Ihres Arbeitsalltags negativ wahrgenommen haben.

Wir nehmen Rückmeldungen ernst und setzen uns laufend mit wichtigen Themen wie z.B.: den Arbeitsbedingungen, Prozessen und dem Miteinander in unseren Teams auseinander. Gleichzeitig möchten wir einige der angesprochenen Punkte einordnen.

Unsere Frischküche ist ein Produktionsumfeld, in dem naturgemäß Maschinen und technische Anlagen zum Einsatz kommen. Dadurch lässt sich eine gewisse Geräuschentwicklung nicht vermeiden. Selbstverständlich stellen wir allen Mitarbeiter:innen die gesetzlich vorgeschriebene Schutzausrüstung zur Verfügung und achten auf die Einhaltung der geltenden Arbeitsschutzbestimmungen sowie auf angemessene Pausenregelungen. Uns ist bewusst, dass Lärm unterschiedlich wahrgenommen wird und jede Person hier individuelle Maßstäbe ansetzt.

Darüber hinaus gehören Reinigungsarbeiten zu den wesentlichen Bestandteilen einer Tätigkeit in der Lebensmittelproduktion. Hohe Hygiene- und Qualitätsstandards sind für uns unverzichtbar, weshalb alle Kolleg:innen ihren Beitrag dazu leisten. Nur durch diese gemeinsame Verantwortung können wir die Qualität und Sicherheit unserer Produkte auf dem hohen Niveau sicherstellen, das unsere Kund:innen von uns erwarten.

Sie sprechen außerdem die Vielzahl an Produkten und laufende Veränderungen an. Tatsächlich entwickeln wir unser Sortiment kontinuierlich weiter. Einerseits möchten wir unseren Kund:innen neue Produkte anbieten, andererseits greifen wir Anregungen und Feedback unserer Kund:innen auf, um bestehende Produkte zu verbessern. Diese Vielfalt erfordert entsprechende Flexibilität in der Produktion und gehört zu unserem Anspruch, den hohen Erwartungen des Marktes gerecht zu werden.

Besonders bedauern wir, dass Sie auch die Zusammenarbeit im Team, die Kommunikation sowie das Führungsverhalten negativ erlebt haben. Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb führen wir regelmäßig Mitarbeiter:innenbefragungen durch. Die erst kürzlich konzernweit durchgeführte Befragung zeigte, dass insbesondere das kollegiale Umfeld, die Zusammenarbeit in den Teams sowie die Arbeit der Führungskräfte von den teilnehmenden Mitarbeiter:innen insgesamt sehr positiv bewertet wurden. Umso mehr bedauern wir, dass Ihre persönlichen Erfahrungen hiervon abgewichen sind.

Letztlich zeigt Ihr Feedback, dass wir offenbar nicht der richtige Arbeitgeber für Ihre persönlichen Erwartungen und Vorstellungen waren. Auch das kann vorkommen – nicht jede Tätigkeit und nicht jedes Arbeitsumfeld passt zu jeder Person. Wir respektieren diese Einschätzung und danken Ihnen dennoch für die Zeit, die Sie bei uns verbracht haben.

Für Ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und hoffen, dass Sie einen Arbeitsplatz finden, der Ihren Erwartungen bestmöglich entspricht.

Mit freundlichen Grüßen,
Sophie Schaden

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.