Der schlimmste Arbeitgeber, den ich je hatte. Absoluter Horror!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider kann ich hier keinen einzigen positiven Aspekt nennen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider zieht sich das Negative durch alle Bereiche – von vorne bis hinten
Arbeitsatmosphäre
Sehr angespannt und chaotisch. Hoher Druck von der Zentrale, ständige Unsicherheit durch mehrere Managerwechsel in wenigen Monaten und kaum Wertschätzung. Mit jedem neuen Managerwechsel gibt es neue, teils fragwürdige Regeln. Der Umgangston von Vorgesetzten gegenüber Mitarbeitenden ist oft respektlos und teilweise demütigend. Viele Mitarbeitende sind schnell überfordert oder frustriert, was man im Arbeitsalltag deutlich spürt. Insgesamt eine sehr belastende Situation.
Image
Mehr Schein als Sein.
Auch wenn man sich die Google-Rezensionen ansieht, entsteht weder extern noch intern ein positives Bild. Aktuell wird versucht, das Image durch WOM zu verbessern. Die tatsächliche Situation im Unternehmen fühlt sich jedoch anders an und entspricht aus meiner Sicht nicht der dargestellten Realität.
Hohe Fluktuation, viele unzufriedene Mitarbeitende und chaotische Abläufe stören den Arbeitsalltag. Insgesamt gibt es leider kaum Positives hervorzuheben.
Work-Life-Balance
Sehr schlimm. Man arbeitet oft 6 Tage die Woche oder hat ständig nur Spätschichten. Auf Nachfrage beim Management, warum das so ist, bekommt man keine klare Antwort.
ÜS müssen mindestens 4 Wochen vor der Konsumation eingetragen werden – genauso wie Dienstplanwünsche.
Karriere/Weiterbildung
Karriere oder Weiterbildung kann man hier vergessen. Es gab nicht einmal eine ordentliche Einschulung – wie soll man da bitte an Entwicklung oder Aufstieg denken? Eine Perspektive sehe ich hier absolut keine.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist aus meiner Sicht sehr niedrig und steht in keinem angemessenen Verhältnis zur Arbeitsbelastung. Provisionen werden nicht korrekt ausbezahlt.
Sozialleistungen oder zusätzliche Benefits gibt es praktisch keine – nicht einmal kleine Aufmerksamkeiten wie Obst, Gutscheine oder ähnliche Wertschätzungen zu Feiertagen.
Kollegenzusammenhalt
Schwierig zu beurteilen, da das Personal inkl. Management gefühlt alle sechs Wochen wechselt. So kann man keinen wirklichen Zusammenhalt einschätzen.
Vorgesetztenverhalten
Wie bereits beim Punkt Kommunikation erwähnt: katastrophal. Kaum Kompetenz spürbar. Man wird ständig unter Druck gesetzt, interne Produkte zu verkaufen. Die dafür versprochenen Prämien werden jedoch teilweise nicht ausbezahlt oder nachträglich von Vorgesetzten gestrichen.
Man fühlt sich dort eher wie ein Objekt als wie ein Mensch.
Arbeitsbedingungen
Im Backoffice hängen Kameras, teilweise sogar in Bereichen, die in Richtung Umkleide zeigen. Während der Arbeitszeit fühlt man sich permanent beobachtet und wird regelmäßig auf Basis dieser Überwachung auf sein Verhalten angesprochen. Es entsteht der Eindruck einer ständigen Kontrolle.
Auch der Umkleidebereich sowie der Küchenbereich, der gleichzeitig als Pausenbereich genutzt wird, sind kameraüberwacht, was aus meiner Sicht sehr fragwürdig ist.
Die Arbeitskleidung wurde erst nach zwei Wochen ausgehändigt. Dabei handelte es sich nicht um neue Kleidung, sondern um gebrauchte T-Shirts ehemaliger Mitarbeitender, die weder gewaschen noch gebügelt waren und dennoch getragen werden mussten.
Kommunikation
Kaum vorhanden. Informationen sind oft widersprüchlich, Regeln ändern sich ständig und niemand fühlt sich wirklich zuständig. Fragen werden meist mit dem Verweis auf eine interne Plattform abgetan, deren Inhalte jedoch häufig nicht mit der tatsächlichen Praxis übereinstimmen.
Der aktuelle Manager kennt sich offenbar kaum mit den Rechten von Arbeitnehmern aus und lässt sein Gegenüber oft nicht ausreden. Bevor Mitarbeitende unter Druck gesetzt oder ihnen sogar gedroht wird, sollte sich eine Führungskraft zuerst über die geltenden gesetzlichen Bestimmungen informieren und lernen, wie man respektvoll und professionell mit Mitarbeitenden kommuniziert. Auch bevor die Meinung der AK einfach abgetan wird, wäre es sinnvoll, sich rechtlich korrekt zu informieren.
Dies gilt ebenso für die HR-Abteilung. Die Kommunikation ist insgesamt sehr mühsam, man fühlt sich nicht ernst genommen und es entsteht der Eindruck, dass grundlegendes Wissen über Arbeitnehmerrechte fehlt.
Insgesamt sehr erschreckend.
Interessante Aufgaben
Kaum Abwechslung – die Aufgaben sind eigentlich immer die gleichen