Alles war nicht gut - Verbesserungspotential NL Wien
Gut am Arbeitgeber finde ich
fun at work Ausflüge, Gleitzeitenmodell, Gewinnbeteiligung, coole Kollegen in der Hauptzentrale, manche in der Niederlassung, Obstkorb, Feste für die Mirarbeiter (Sommer/Winter), Coole Einschulungungszeit am Land
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-keine Verschwiegenheit, Neutralität und Standhaftigkeit der Vorgesetzten
-Kritikunfähig
-ungleichmäßige Verteilung Frauen- und Männerquote in Wien
-toxisches Arbeitsumfeld
Verbesserungsvorschläge
-Klare Ansagen/Aufgabenbereiche die nur Vorgesetzte machen und wiederum die nur Angestellte machen, nicht bunt gemischt.
-Vorgesetze müssen neutral bleiben und sollten im besten Fall Ihrer Verschwiegenheitspflicht bezüglich Datenschutz nachkommen und nicht alles weitertragen...
-Feedback Vorgesetzter annehmen können, nicht nur austeilen. Nobodies perfect - das ist auch ok.
-gleichmäßige und sinnvolle Verteilung weiblicher/männlicher Vorgesetzen eventuell austauschen
-wenn man das Motto "fun at work" im Logo benutzt sollte man ihn auch wirklich leben und nicht nur für die Fassade hernehmen bzw. als Angestellter dafür Konsequenzen bekommen, das passt nicht ganz zusammen
-Lästerschwestern/-kojen ein klares Wort erteilen. Das so hinstellen und den Angestellten unter sich klären lassen funktioniert nicht, auch wenn es so einfacher und stressfreier ist, das ist ein sehr großes Problem.
Arbeitsatmosphäre
Wer mit einer schlechten Moral in den Tag startet, ist selber schuld. Sagen wir ein wenig toxisch, hat die Bürokultur an sich.
Image
Die Firma ist ganz ok, dennoch fände ich es wichtig, das die Mitarbeiter vermehrt, an der Front, miteinbezogen werden. Auch für Produktneuheiten bzw. Änderungen. Neue Mitarbeiter haben nichts zu melden bzw. werden als erster ausgewechselt, sollte eine ehemalige Kollegin sich dazu entscheiden doch wieder in der Firma Arbeiten zu wollen. Es lässt sich immer einer Ursache finden, dich loszuwerden, überlege es dir gut. Hierbei gilt natürlich auch, was du dem Team alles preisgeben hast...
Work-Life-Balance
Sehr gut umsetzbar, die Kernzeiten waren von 9-15 Uhr und an den Wochenenden immer frei.
Karriere/Weiterbildung
Freundlwirtschaft leider- wir sind in Österreich.
Gehalt/Benefits
Zum Leben hat es gut gereicht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird nach außen umweltfreundlich gelebt, mehr Schein als sein.
Kollegenzusammenhalt
War ganz ok, bis auf die eine Tatsache, das es eine Kollegin gab, die immer ihre/deine eigenen Wörter umgedreht hat, die immer für reichlich neuen Gesprächsstoff gesorgt hat - Anvertrautes weitererzählt an Kollegen und an diverse Vorgesetzten weitergegeben. Das ist mir leider erst zum Ende aufgefallen, sie schien einfach sehr sympathisch und humorvoll...Irgendwann bricht jede Fassade, auch mit Schmelzkäse. :)
Schade das die Vorgesetzten, maßgebend in dieser Hinsicht komplett versagt haben. Es wäre besser, wenn man sich als Vorgesetzter der Sache neutral annimmt und sich nicht auf die stärkere Seite stellt, das ist sehr unprofessionell. Das hat in einem Team nichts zu Suchen. Dennoch erfolgten für einige Falschaussagen Konsequenzen.
Die Spiele-Abende dienen für dich als Neuling, in erster Linie mal dafür, das du alles offenlegst. Dann beginnt die eigentliche Arbeit der Vorarbeiter, dich nach und nach zu zerstückeln. Herrlich.
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Kollegen werden geschätzt jedoch kommen sich manche deutlich besser wie der Rest vor, aber das ist ein allgemeines Problem der Gesellschaft. Nur mit Titel bist du jemand...vl noch etwas von der Monarchie-Zeit!
Vorgesetztenverhalten
Naja ich sag mal so, wenn man als Innendienst-Vorgesetzte unter gewissen Kollegen Unterschiede macht und diese in sämtliche Entscheidungen indirekt mitbestimmen lässt, dann kann der Schuss nur nach hinten losgehen. Das manche Kollegen dadurch Vorteile/Nachteile haben gegenüber anderen ist nicht sehr kollegial. Neutralität wäre angebracht, das geht vermutlich jeder anders an... Ansonsten ne coole humorvolle Socke gewesen.
Von der Filialleitung in Wien hätte ich mir mehr Professionalität/Standhaftigkeit erhofft. Das ist als Angestellter auch nicht mein Aufgabengebiet/meine Gehaltsklasse, dies anzusprechen, da dieses Problem für viele Kollegen der Niederlassung bestand.
Generell und das möchte ich auch ansprechen, finde ich es komisch wenn man von den Vorgesetzten vorgeschlagen bekommt auf kununu positive Bewertungen zu schreiben... hat einen unguten Beigeschmack.
Ein mancher hätte so ein Verhalten vor dem Arbeits und Sozialgericht angeklagt und zu 100% gewonnen.
Arbeitsbedingungen
Mit dem Außendienst ging es ganz gut, bis auf ein paar veraltete Kollegen, die sich an neue Regelungen nicht halten wollten und immer nach einem weiteren Schlupfloch gesucht haben.
Im Innendienst machst du mehr als eigentlich vereinbart ist, wenn du dich beschwerst bekommst du Konsequenzen.
Kommunikation
Innerhalb der Niederlassung, ganz gut umgesetzt auch mit dem Jourfix jeden Mittwoch, warst du immer auf dem neusten Stand.
Dennoch finde ich auch, dass nicht alles vor dem Team angesprochen gehört. Das sollte der Vorgesetzte im besten Fall abwägen können ohne persönlichen Spitzel..
Gleichberechtigung
Verhaltensmäßig zu viele Frauen, zu wenig Männer im Innendienst. Sollte gleich sein. Auch fände ich ich es fair, wenn auf den zwei Chefpositionen eine weibliche und eine männliche Person eingestellt wird.
Der Betriebsrat ist fraglich...
Interessante Aufgaben
Dies und das und Ananas
