Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.10.2026
H&M Hennes & Mauritz – Österreich erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Work-Life-Balance zählt zu den kritischsten Punkten: Beschäftigte berichten von regelmäßigen Überstunden, kaum planbarem Urlaub durch quartalsweise Freigaben sowie einem Arbeitspensum, das die vertraglich vereinbarte Stundenzahl dauerhaft übersteigt. Auch die Aufgaben empfinden viele als eintönig – Kassieren, Warenauffüllen und Umkleidekabinen stellen für einen Großteil den Alltag dar, wenngleich einzelne Stimmen Abwechslung und offene Vorgesetzte hervorheben. Das Gehalt beschränkt sich auf den Kollektivvertrag, und Karrierechancen hängen stark von persönlichen Beziehungen zu Führungskräften ab. Das Vorgesetztenverhalten fällt gespalten aus: Einige loben faire und unterstützende Führung, andere kritisieren mangelnde Kommunikation und unprofess...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Work-Life-Balance bei H&M Hennes & Mauritz - Österreich wird von Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders die Arbeitszeiteinteilung und Ruhetage stoßen auf geteilte Meinungen: Während einige Mitarbeiter:innen die Bedingungen für den Einzelhandel als akzeptabel empfinden und das 4-Tage-Modell in manchen Filialen positiv hervorheben, berichten andere von hoher körperlicher Belastung, fehlenden Wochenendpausen und kaum ausreichender Erholungszeit – vor allem für Vollzeitbeschäftigte mit langen Arbeitswegen.
Besonders negativ fällt die Bewertung rund um Überstunden und starre Dienstplanung aus. Viele Mitarbeiter:innen berichten von einem Arbeitspensum, das die regulären Stunden deutlich übersteigt, ohne dass dies transparent kommuniziert wird. Studierende kritisieren zudem häufige Einsatztage mit kurzen Schichten und aufwändigen Anfahrtswegen. Die quartalsmäßige Urlaubsfreigabe erschwert laut einigen Bewertungen eine sinnvolle Planung erheblich.
Die Bewertungen zur Aufgabengestaltung bei H&M Hennes & Mauritz - Österreich fallen mehrheitlich kritisch aus. Viele Nutzer:innen beschreiben den Arbeitsalltag als eintönig und auf wenige Tätigkeiten beschränkt – das Einräumen von Waren, Kassieren und das Aufräumen von Umkleidekabinen prägen das Bild. Wer nicht im Büro, Visual-Bereich oder Lager arbeitet, empfindet die Aufgaben als kaum abwechslungsreich.
Einige Bewertungen zeichnen jedoch ein anderes Bild: Hohe Kundenfrequenz und regelmäßige Neuerungen sorgen laut diesen Erfahrungen für Kurzweil, und aufgeschlossene Vorgesetzte ermöglichen es, neue Bereiche auszuprobieren. Diese widersprüchlichen Einschätzungen legen nahe, dass Abwechslung stark vom jeweiligen Einsatzbereich abhängt. Der Konsens bleibt dennoch negativ geprägt – für einen Großteil der Mitarbeiter:innen dominiert der repetitive Charakter des Einzelhandelsalltags.
Das Gehalt bei H&M Hennes & Mauritz - Österreich wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Viele empfinden die Vergütung als zu niedrig und verweisen auf den Kollektivvertrag als Mindeststandard, den das Unternehmen nach Meinung einiger Bewertungen problemlos übertreffen könnte. Kritisiert wird zudem, dass Boni bei Zielerreichung ausbleiben, was die kollektivvertragliche Entlohnung zusätzlich schmälert. Einige Bewertungen erwähnen, dass Stellen häufig nur in Teilzeit angeboten werden.
Auf der positiven Seite bewerten wenige Nutzer:innen das Gehalt als im Einzelhandel angemessen, und der Mitarbeiter:innenrabatt wird als nennenswerter Vorteil hervorgehoben. Der Gesamteindruck bleibt jedoch negativ: Die Mehrheit sieht das Lohnniveau als unzureichend im Verhältnis zur Verantwortung und zum Arbeitsaufwand.
Der Kollegenzusammenhalt bei H&M Hennes & Mauritz - Österreich wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben das Miteinander als familiär und unterstützend – einige empfinden die Kolleg:innen sogar als einzige Motivation, im Unternehmen zu bleiben. Gegenseitige Hilfsbereitschaft und ein starkes Teamgefühl werden dabei häufig positiv hervorgehoben.
Allerdings zeichnen einige Bewertungen ein deutlich kritischeres Bild: Mangelnder Zusammenhalt, fehlendes Miteinander und ein ausgeprägtes Einzelkämpferdenken werden ebenfalls erwähnt. Auch filialbezogene Unterschiede spielen eine Rolle, da die Teamdynamik je nach Standort variieren soll. Insgesamt spiegelt sich in den Meinungen eine deutliche Bandbreite wider – von engen, kollegialen Beziehungen bis hin zu weniger harmonischen Arbeitsverhältnissen.
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