Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.8.2026
Das Profil von HOFER Österreich verzeichnet ein gemischtes Gesamtbild. Der Kollegenzusammenhalt gilt als klarer Pluspunkt: Viele Bewertungen beschreiben ein familiäres Miteinander und gegenseitige Unterstützung im Team, auch wenn dies stark vom jeweiligen Standort abhängt. Das Gehalt liegt nach Meinung vieler Mitarbeiter:innen über dem Branchendurchschnitt, wobei neue Verträge schlechter bewertet werden als ältere – ein Widerspruch, den mehrere Bewertungen deutlich benennen.
Kritischer fallen die Rückmeldungen zu Führungsverhalten und Kommunikation aus. Vorgesetzte auf Filialebene erhalten oft positive Bewertungen, während höhere Führungsebenen als wenig wertschätzend und intransparent beschrieben werden. Wichtige Informationen – etwa zu Personalabbau oder Outsourcing – erfahren Mitarbeiter:innen laut mehreren Bewe...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei HOFER Österreich wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben das Arbeitsklima als kollegial, familiär und unterstützend, wobei engagierte Kolleg:innen und gegenseitiger Rückhalt positiv hervorgehoben werden. Allerdings hängt die Atmosphäre laut mehreren Bewertungen stark von der jeweiligen Filiale sowie vom Verhalten der Vorgesetzten ab.
Auf der anderen Seite berichten einige Mitarbeiter:innen von hohem Druck, mangelnder Wertschätzung und einem angespannten Klima, das durch Unterbesetzung und Stress geprägt ist. Besonders kritisch äußern sich Nutzer:innen zu Umstrukturierungen, geplanten Kündigungen und Outsourcing-Projekten, die die Stimmung spürbar belasten. Auch respektloser Umgang seitens des Managements sowie fehlende Anerkennung für die geleistete Arbeit werden von mehreren Bewertungen bemängelt. Insbesondere im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen zeigt sich ein deutlich negatives Bild.
Die Kommunikation bei HOFER Österreich wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben den Austausch als offen, klar und respektvoll, und loben regelmäßige Mitarbeiter:innengespräche sowie gemeinsame Zielvereinbarungen. Auf Filialebene hängt die Qualität der Kommunikation laut einigen Bewertungen stark von der jeweiligen Führungskraft ab.
Kritischer fällt das Bild im Hinblick auf den Informationsfluss zwischen Führungsebenen und Mitarbeiter:innen aus. Viele bemängeln, dass wichtige Informationen zu spät, unvollständig oder gar nicht ankommen – etwa Personalentscheidungen, die zuerst über informelle Kanäle oder Medien bekannt werden. Das ausgeprägte Hierarchiegefüge erschwere nach Ansicht vieler Nutzer:innen einen offenen Dialog. Auch fehlendes Feedback, wenig Transparenz und ein teils herablassender Umgangston werden kritisiert. Versprechen bleiben laut einigen Bewertungen häufig unerfüllt, und Anliegen der Mitarbeiter:innen finden nicht immer Gehör.
Das Vorgesetztenverhalten bei HOFER Österreich wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Während direkte Vorgesetzte auf Filialebene häufig als fair, respektvoll und ansprechbar beschrieben werden, fällt das Urteil über höhere Führungsebenen deutlich kritischer aus. Einige Nutzer:innen berichten, dass das mittlere und obere Management wenig Empathie zeige, Mitarbeiter:innen kaum wertschätze und Versprechen häufig nicht einhalte. Auch mangelnde Kommunikation und das Gefühl, lediglich als Nummer behandelt zu werden, werden von einigen erwähnt.
Auf der positiven Seite heben Nutzer:innen hervor, dass direkte Vorgesetzte oft offene Gespräche führen, Stärken und Schwächen ansprechen und ein angenehmes Arbeitsklima fördern. Allerdings sehen sich diese häufig selbst unter Druck von oben und haben begrenzte Handlungsspielräume. Die Qualität der Führung variiert demnach stark je nach Ebene und Person.
Der Kollegenzusammenhalt bei HOFER Österreich wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders der Teamgeist innerhalb einzelner Filialen erhält viel Lob: Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig, helfen bei Fragen und halten in herausfordernden Situationen zusammen. Einige beschreiben ihr Team als entscheidenden Grund, dem Unternehmen treu zu bleiben. Die Qualität der Zusammenarbeit variiert jedoch stark je nach Filiale. Während manche Standorte als sehr kollegial gelten, berichten andere Nutzer:innen von Konkurrenzdenken und mangelndem Zusammenhalt unter Druck.
Ein weiterer kritischer Punkt betrifft die ungleiche Arbeitsbelastung: Einige Nutzer:innen empfinden, dass ältere oder erfahrenere Kolleg:innen unverhältnismäßig viel Mehrarbeit übernehmen, während jüngere sich stärker auf ihre vertraglichen Aufgaben beschränken. Auch die Leistungsverteilung innerhalb von Teams wird von einem Teil der Bewertenden als problematisch wahrgenommen. Trotz dieser Einschränkungen bleibt der Gesamteindruck positiv, da die Mehrheit der Nutzer:innen den Zusammenhalt mit ihren direkten Kolleg:innen als Stärke des Unternehmens hervorhebt.
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