6 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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6 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Eine Absage sollte schneller als in 2 Wochen nach dem letzten und 2. Bewerbungsgespräch erfolgen! Man sollte Kandidaten nicht einfach mit Ghosting hängen lassen; das finde ich nach meinen Erziehungswerten einfach respektlos und unhöflich! Ich musste nach zwei Wochen geduldigem Warten selber nachfragen, um erst dann eine mit KI-generierte und üblichem Jargon gefüllte Absage-E-Mail zu erhalten. Nachdem ich sehr viel Mühe und Zeit in ein Business Case investiert hatte, erwarte ich mir vom Unternehmen auch eine etwas effizientere und schnellere Rückmeldung! Außerdem ist es sehr unhöflich, wenn bei einem Bewerbungsgespräch eine der Personen einfach aufsteht und frühzeitig den Raum verläßt. Das deutet stark daraufhin, dass dieser Person das Gespräch einfach viel zu unwichtig und überflüssig ist! Das gibt einen sehr schlechten Eindruck auch über die zwischenmenschlichen Beziehungen im Unternehmen. Ich schließe mich also den schlechten Bewertungen vieler Personen hier an. Ich muss gestehen, dass ich diese leider4 nicht vor meinem Bewerbungsprozess gelesen hatte und erst sehr spät auf diese aufmerksam wurde. Leider muss ich die Erfahrungen auch mit vielen anderen teilen. Manche Bewertzungen hier sind auch schon ein paar Jahre her; dieses Unternehmen hat es also nicht geschafft in den letzten Jahren sich im Bewerbungsprozess zu verbessern! Sehr traurig und sehr zu bedauern! Ich hätte so einen Umgang niemals hier in Österreich erwartet; in einem Entwicklungsland kann ich mir das noch eher vorstellen. Dass ein so großes bekanntes globales Unternehmen in Österreich auf solch eine Art und Weise mit Personen die Motivation und Interesse zeigen umgeht, ist nicht in Ordnung! Aber wer weiß, was mich bei einer Anstellung dort erwartet hätte; sehr glücklich wäre ich glaube ich nicht geworden. Wenn man schon als Kandidat nicht wertgeschätzt wird, dann als Angestellter sicherlich auch nicht!
Wenn man schon nicht fähig ist, Mindeststandards in einem Bewerbungsprozess einzuhalten, besser die Abteilung HR entweder auslagern oder es einfach sein lassen, Ausschreibungen zu machen!
Wie auch schon von einem anderen Bewerber vom Mai d.J. mitgeteilt, ist die Information zu KV-Einstufung unterirdisch und schlichtweg falsch.
Antworten auf konkrete Fragen zu z.B. Abrechnungs- und sonstigen Modalitäten, die einem jeden Bewerber ab einer gewissen Phase zustehen und STANDARD sind, werden einfach nicht beantwortet und man wird umgehend aus dem Prozess geworfen.
Nicht falsch verstehen, ich bin nicht einfach ein Bewerber, der sauer ist, dass er nicht genommen wurde - ob dieser Vorgehensweise hätte ich ohnehin meine Bewerbung zurückgezogen.
Der Bewerbungsprozess für die Position Analyst umfasste unter anderem zwei virtuelle HR-Screening-Interviews, ein virtuelles Gespräch mit dem potenziellen Vorgesetzten sowie ein abschließendes virtuelles Interview mit Case Study vor Ort in Wien. Es begann vielversprechend bis zum Erhalt des Jobangebots. Bei der Durchsicht des Angebots ergaben sich erhebliche Fragen bezüglich der korrekten Anwendung des anwendbaren Kollektivvertrages (Gewerbe), insbesondere hinsichtlich der Einstufung der Verwendungsgruppe und der Anrechnung von Berufserfahrung.
Die ausgeschriebene Position erforderte spezifische IT- und Statistikkenntnisse sowie 1-3 Jahre Berufserfahrung und entsprach den Tätigkeiten einer Analyikerrolle (typischerweise Verwendungsgruppe III). Das Angebot sah jedoch eine Einstufung in Verwendungsgruppe II vor. Dies hatte zur Folge, dass das kollektivvertragliche Mindestgrundgehalt lediglich bei ca. 35.000 € brutto Jahresgehalt lag (mit einer 'Überzahlung' von 18.000 € auf ein Gesamtgehalt von 53.000 €).
Fragen zur Begründung der Einstufung in Verwendungsgruppe II und zur fehlenden Anrechnung der Berufserfahrung wurden an die Personalabteilung gerichtet, blieben jedoch über einen Zeitraum von zwei Wochen inhaltlich unbeantwortet. Statt eine Klärung herbeizuführen, wurde das Jobangebot schließlich zurückgezogen. Dieses Vorgehen bestärkte die anfängliche Sorge, dass hier versucht wurde, die Einhaltung kollektivvertraglicher Bestimmungen zu umgehen und das Gehaltsniveau langfristig zu drücken.
Eine korrekte kollektivvertragliche Einstufung hätte zwar das angebotene Brutto-Jahresgehalt von 53.000 € (kommuniziert als Basis für eine 40h/Woche) nicht verändert, hätte aber entscheidende Auswirkungen darauf gehabt, welcher Anteil der 'Überzahlung' als Abgeltung für Überstunden im Rahmen einer All-in-Vereinbarung anzusehen ist. Besonders kritisch war hierbei, dass die All-in-Bestimmung samt ihrer Details (im vorliegenden Fall ca. 35% des Gehalts, das für Überstunden verwendet werden kann) weder im zweiten Bewerbungsgespräch noch im telefonischen Angebotsgespräch mit HR proaktiv kommuniziert wurde, sondern erst durch den zugesandten schriftlichen Vertrag ersichtlich wurde.
Die Wahrnehmung, dass an finanziellen Belangen gespart wird, wurde zuletzt durch den Versand des Vertrags ohne frankierten Rückumschlag für die Rücksendung nach Frankfurt zusätzlich verstärkt – ein kleines, aber bezeichnendes Detail.
Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber:
- Kenntnis und korrekte Anwendung der Bestimmungen des anwendbaren Kollektivvertrages (Gewerbe) sicherstellen
- Die Einhaltung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter durch transparente und korrekte Einstufung (Verwendungsgruppe) sowie Anrechnung relevanter Vordienstzeiten gewährleisten
- Transparente und proaktive Kommunikation relevanter Gehaltsbestandteile (z.B. All-in-Vereinbarung) bereits im frühen Stadium des Bewerbungsprozesses (Gehaltsgespräch) sicherstellen
- Einen professionellen und wertschätzenden Umgangston seitens der Personalabteilung im gesamten Bewerbungsprozess pflegen
- Optimierung der Anzahl und Gestaltung der HR-Screening-Interviews zur Effizienzsteigerung im Bewerbungsprozess
- Sicherstellung einer professionellen Durchführung von Interviews vor Ort durch proaktive und sorgfältige Vorbereitung (z.B. Raum, Technik) im Vorfeld des Termins
Die Einladung zum Bewerbungsgespräch erfolgte sehr schnell und wurde hervorragend organisiert. Das Interview startete mit einer kurzen Vorstellung von allen. Dann folgte ein Stressinterview. Es wurde mehrfach gefragt, was bei mir Stress verursacht und welche Schwächen mein jetziger Arbeitgeber bei mir festgestellt hätte. Das habe ich so noch nie erlebt und konnte damit auch nichts anfangen. Ich bin mittlerweile sehr stress-tolerant und bei Kritik waren meine früheren Arbeitgeber immer sehr zurückhaltend. Ein solches Interview vermittelt keinen guten Eindruck. Wer möchte für ein solches Unternehmen arbeiten, wenn die Unternehmenskultur so schlecht zu sein scheint? Es wurden auch keine positiven Aspekte des Unternehmens herausgestellt. Ein Job muss doch auch Spaß machen und man sollte gerne zur Arbeit gehen wollen. Das Wohl des Arbeitnehmers scheint allerdings kein Unternehmensziel zu sein.
Nach zwei Monaten keinerlei Reaktion oder Antwort erhalten. Auf Nachfragen wurde auch nicht reagiert. So ein Umgang mit Bewerbern ist einfach nur respektlos und nicht entschuldbar! So etwas habe ich auch noch nie erlebt. Macht den Ruf des Unternehmens noch schlechter.