5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Trotz der genannten strukturellen und organisatorischen Probleme gibt es auch positive Erfahrungen, die hervorzuheben sind. Besonders wertvoll und nachhaltig in Erinnerung bleibt die tägliche Zusammenarbeit mit den Kindern sowie der Austausch und die Kooperation mit deren Eltern. Diese Arbeit wird als sinnstiftend, bereichernd und motivierend erlebt.
Positiv hervorzuheben sind außerdem die Betriebsausflüge der Gemeinde, an denen alle Abteilungen teilnehmen können, einschließlich der privaten Organisation JUKI. Diese Ausflüge sind gut organisiert und fördern abteilungsübergreifenden Austausch sowie ein Gemeinschaftsgefühl.
Die Geschäftsführung unterstützt oder toleriert falsches Führungsverhalten in mehreren Einrichtungen. In der Folge verliert die Organisation viele motivierte, engagierte und qualifizierte Mitarbeiterinnen. Die unten beschriebenen Beobachtungen lassen auf mögliche strukturelle Defizite in Führung, Kommunikation, Personalmanagement und Unternehmenskultur schließen.
1. Vertrags- und Organisationspraxis
In der Verwaltung arbeiten nach eigener Aussage der Geschäftsführung teilweise unprofessionelle Mitarbeiter:innen. Neue Mitarbeiter:innen werden wiederholt dazu aufgefordert, ihre Tätigkeit ohne schriftlichen Dienstvertrag aufzunehmen. Als Begründung wird angeführt: „Bei uns fangen alle so an.“
Wenn ein Vertrag schließlich ausgestellt wird, ist dieser grundsätzlich befristet – auch ohne sachliche Rechtfertigung. Folgeverträge sind ebenfalls ausschließlich befristet. Zudem kommt es vor, dass Vertragsinhalte von zuvor mündlich getroffenen Vereinbarungen abweichen.
2. Erreichbarkeit und Kommunikation
Die Erwartungshaltung seitens der Organisation ist eine ständige Erreichbarkeit der Mitarbeiter:innen. Umgekehrt ist die Organisation bei Anliegen der Mitarbeiter:innen häufig nicht erreichbar; E-Mails bleiben unbeantwortet oder werden ignoriert.
3. Mobbing- und Diskriminierungsthematik
Mobbing und Diskriminierung stellen bei JUKI ein erhebliches Problem dar. Sowohl die frühere als auch die derzeitige Geschäftsführung zeigen wenig Bereitschaft, diese Themen anzuerkennen oder aktiv zu bearbeiten.
4. Kindergarten Labuch
Die Leiterin des Kindergartens tritt nach außen freundlich auf, zeigt intern jedoch ein widersprüchliches und manipulatives Verhalten. Eigene Aussagen wie „Ich bin eine gute Schmeichlerin“ verdeutlichen diese Haltung. Sie spricht regelmäßig abwertend über Kolleginnen hinter deren Rücken und vermittelt unterschiedlichen Personen widersprüchliche Informationen, was gezielt zu Verunsicherung und Kontrolle im Team führt.
Ideen von Betreuerinnen werden laut eigener Aussage der Leiterin grundsätzlich nicht akzeptiert. Zudem äußert sie, dass Mitarbeiterinnen ab einem bestimmten Alter keine besondere Wertschätzung mehr verdienen würden, etwa in Form von Geburtstagsglückwünschen.
Eine Betreuerin aus ihrem engen Umfeld fungiert als ihre „rechte Hand“. Diese legt während der Dienstzeit regelmäßig Karten – sowohl für die Leiterin als auch für andere Kolleginnen. Kolleginnen werden aktiv dazu aufgesucht, um private Informationen zu erhalten, was als Mittel zur Beeinflussung und Manipulation wahrgenommen wird. Das Kartenlegen findet offen im Büro und im Gruppenraum statt.
Motivierte und engagierte Mitarbeiterinnen werden von der Leiterin und der genannten Betreuerin systematisch gemobbt. Andere Teammitglieder werden dazu gebracht, sich daran zu beteiligen. Dies geschieht unter anderem durch unfaire Vorteilsgewährung: Die Leiterin vergibt Plusstunden ohne entsprechende Arbeitsleistung, während die Betreuerin das Kartenlegen unter dem Deckmantel der „Hilfsbereitschaft“ nutzt.
Die Leiterin verschickt regelmäßig unangemessene Nachrichten und Videos in der Team-WhatsApp-Gruppe und verlangt eine permanente Reaktion darauf – auch außerhalb der Arbeitszeit.
Die starke Abhängigkeit der Leiterin und der Betreuerin von der Meinung anderer erzeugt ein dauerhaft angespanntes Arbeitsklima. Neue Kolleginnen passen sich entweder diesem negativen System an oder verlassen die Einrichtung wieder.
Der Geschäftsführer relativiert das Kartenlegen während der Dienstzeit mit der Aussage, die Betreuerin sei „speziell“. Dies erweckt den Eindruck persönlicher Nähe oder Abhängigkeit. Zum Thema Mobbing äußert er, es sei schwierig zu beurteilen, da „die Mehrheit auf der anderen Seite stehe“. Zudem weist er darauf hin, dass ähnliche Fälle auch in anderen Abteilungen vorkämen, und rät davon ab, darüber zu sprechen.
5. Nachmittagsbetreuung Volksschule Gleisdorf
Auch in der Nachmittagsbetreuung der Volksschule Gleisdorf zeigt sich problematisches Führungsverhalten. Die Leiterin wirkt zunächst vertrauenswürdig, ist jedoch nicht in der Lage, Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen. Diese wird entweder auf das Team oder auf den Geschäftsführer geschoben.
Offene und ehrliche Kommunikation mit den Mitarbeiterinnen findet kaum statt. In Teambesprechungen äußert die Leiterin wiederholt selbstabwertende Aussagen über sich, etwa dass sie „nur Pech bringe“. Die täglichen Besprechungen drehen sich überwiegend um private Themen, während fachliche Inhalte – insbesondere die Arbeit mit den Kindern und die konkrete Tagesplanung – kaum besprochen werden.
Häufig werden organisatorische Fragen erst gestellt, wenn die Kinder bereits anwesend sind, und zwar über den Teamchat. Anerkennung der Leiterin wird eher durch private Einladungen (z. B. Kaffeehausbesuche, Gebäck) gesucht als durch professionelle Führung und klare Strukturen. Nach Aussage der Leiterin bevorzugt sie bei Neueinstellungen jüngere Mitarbeiterinnen.
Um den bestehenden negativen Ruf von JUKI nachhaltig aufzuarbeiten und zukünftige Konflikte zu vermeiden, werden folgende Maßnahmen als hilfreich und notwendig erachtet:
Erstens: Professionalisierung der Verwaltung und Vertragsgestaltung
Die Mitarbeiterinnen im Büro sollten fachlich und rechtlich korrekt eingeschult werden, damit administrative Abläufe von Beginn an ordnungsgemäß erfolgen. Grundsätzlich sollte vor Arbeitsbeginn ein unterschriebener Dienstvertrag vorliegen. Dienstjahre sind vollständig und korrekt anzurechnen, anstatt unklare oder widersprüchliche Begründungen für Nichtanerkennungen zu liefern. Dienstverträge sollten unbefristet abgeschlossen werden oder – falls eine Befristung notwendig ist – nur mit einem klaren, sachlich gerechtfertigten Grund.
Zweitens: Stärkung von Teamkultur und Führungskompetenz
Für Teams in allen Abteilungen sollten regelmäßig gesundheitsfördernde und teamstärkende Aktivitäten angeboten werden, wie etwa Yoga, Shiatsu oder strukturierte Teamwork-Übungen. Ziel ist es, den Teamgeist zu fördern und Belastungen abzubauen. Zusätzlich benötigen Leiterinnen verpflichtende Weiterbildungen im Bereich Führungskompetenz, Kommunikation und Konfliktmanagement.
Drittens: Transparenz, Ehrlichkeit und gemeinsame Zielorientierung
Ein respektvoller und ehrlicher Umgang mit den Mitarbeiterinnen ist essenziell. Entscheidungen, Erwartungen und Veränderungen sollten transparent kommuniziert werden. Ein gemeinsam definiertes Ziel – orientiert am Wohl der Kinder, der Familien und der Mitarbeiterinnen – kann zur Identifikation mit der Organisation und zu einem konstruktiven Arbeitsklima beitragen.
Es gibt eigentlich keine Vorteile
Keine Lohnsteigerungen
Das Gefühl von ersetzbarkeit
Kein Interesse vom Arbeitgeber
Keine Aufstiegsmöglichkeiten
Keine Pausen
Mehr Lohn und besser Arbeitsbedingungen (Betreuungsschlüssel