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Bewertung

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Drastischer Abbau der Firmenstruktur

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Judenau gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nach Außen hin hat die Firma aktuell noch ein gutes Standing. Der interne Firmenzusammenhalt unter den Arbeitskollegen sowie Arbeitsklima selbst ist für das 21 Jahrhundert angemessen. Man begegnet sich im Arbeitnehmer:innenpool der Angestellten und Arbeiter:innen auf Augenhöhe. Sofern man nun jedoch die Vorgesetzten und Führungskräfte beurteilt sieht dies jedoch anders aus (siehe „Schlecht am Arbeitgeber finde ich:“)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Führungsebenen (Abteilungsleiter, COO,…) wurden teilweise nach Dauer der Firmenzugehörigkeit auf ihre Positionen besetzt. Was einerseits (so der Firmengeschichte) seine Berechtigung hat, jedoch nicht zukunftsorientiert sein kann. Hier bedarf es ein Umdenken. Dies zeigt sich auch in der Arbeitsweise einiger Führungskräfte wieder:

- fehlende Kommunikation sowohl nach unten als auch nach oben (zum CEO) bzw. werden einige Information gar nicht nach oben weiterkommuniziert oder Ideen der Angestellten und Arbeiter schlussendlich als die eigene Idee der Führungskraft an den CEO verkauft.

- keine Anwendung und Durchsetzungsvermögen, -kraft bei den eigenen Angestellten. Einige Abteilungen wirken wie eine „geschützte Werkstätte“ wodurch im Regelfall immer eine Gefährdung des Zeitplans eines Projektes zustande kommt, wodurch andere Abteilungen teilweise nicht mehr in der Lage sind (durch verspätete Bestellungen von Materialien, interner Freigaben, etc.) diese Verzögerung auszubaden.

- Intern anders gelebte Firmenkultur als nach Außen hin kommuniziert. Toleranz, Gleichberechtigung, Respekt sind nur einige der Schlagwörter, die man im Firmenleitfaden findet. Weiters wird einem vermittelt und kommuniziert, dass sollte eine Position für jemanden nicht passen, eine Kündigung im Raum stehen oder der Mitarbeiter einen Wechsel zu einem anderen Unternehmen in Erwägung zieht, so wird im Zuge von Gesprächen nach einer Lösung gesucht. Den jeder Mitarbeiter sei wertvoll. Jedoch stimmt dies mit der Realität nicht überein. Mitarbeiter werden ohne Erstgespräch, Abmahnungen entlassen. Hinzu kommt, dass es weder eine Begründung (auch wenn gesetzlich nicht vorgeschrieben und der Arbeitgeber somit dazu nicht verpflichtet ist) entlassen werden als auch ohne jegliches Offboarding Gespräch.

Die Unzufriedenheit, der Frust ohne jegliche Informationen in der Luft zu hängen, Überstunden leisten zu müssen (Freitags als auch Samstags und teilweise sogar Sonntags), welche vermeidbar wären, in den eigenen Reihen nimmt zu als auch gegenüber dem COO, welcher nun wieder einen anderen COO abgelöst hatte (Der Stil ist anders jedoch die Umsetzung der Ziele und Fortschritt der Selbe als wie beim vorherigen und beim vorherigen war es wie bei dessen Vorgänger - Entweder man tritt auf der Stelle oder macht einen Schritt vorwärts und zwei Schritte zurück).

Verbesserungsvorschläge

„Nicht nur reden sondern auch machen“ „Den Worten Taten folge leisten“ „Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg“ „TEAM - Toll ein Anderer machts“ „Standardprodukt“

Alles im Allem sollte dringend der Führungsstil adaptiert, die interne als auch die externe Kommunikation zum Kunden verbessert werden und die jeweiligen Abteilungen sollen in Ihrem Fachbereich ihrer Verpflichtung der Entscheidungsfindung nachkommen (Wofür Diese auch angestellt wurden). Hierzu gibt es sogar einen diesjährigen (2025) Punkt des Unternehmens Mindsets: Wir treffen Entscheidungen, auch wenn der Ausgang ungewiss ist (Richtig mutig. So zumindest die Theorie, in der Praxis bekommt dieses Mindset jedoch keinen Anklang oder wird gar angewandt / umgesetzt).

Schlagwort hierzu KOMMUNIKATION

ZUSATZ ZU SCHLECHT AM ARBEITGEBER FINDE ICH:
Sofern sich grundlegend bei einigen Führungspositionen und vor allem beim COO als auch der internen Kommunikationsstruktur nichts ändert, kann man dahingehend das Unternehmen nicht weiterempfehlen.

Wie erwähnt: Bei den Mitarbeiter:innen untereinander ist das Klima selbst für ein Unternehmen dieser Größe angenehm und passend.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Michaela MayerHR-Abteilung

Vielen Dank für Ihr ausführliches und sehr ehrliches Feedback, das wir als HR-Leitung sehr ernst nehmen. Es freut uns zunächst sehr zu lesen, dass Sie den internen Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen sowie das Arbeitsklima auf Augenhöhe positiv bei uns im Unternehmen erlebt haben. Diese gelebte Kollegialität ist ein unschätzbarer Wert unseres Unternehmens und bestärkt uns in unserer Kultur der Wertschätzung.
Wir verstehen Ihre kritischen Anmerkungen zur Führungsebene und der Kommunikation als wichtigen Impuls. Es ist unser erklärtes Ziel, eine zukunftsorientierte Führung zu etablieren, die auf klaren, transparenten Prozessen und effektiver Kommunikation basiert.
Wir sind uns bewusst, dass Erfahrung und Firmenzugehörigkeit wertvoll sind, aber nicht allein über zukünftige Führungskompetenz entscheiden dürfen. Aktuell arbeiten wir intensiv an einem Führungskräfteentwicklungsprogramm mit einem externen Partner, um uns hier zu verbessern.
Kommunikation und Entscheidungsprozesse: Ihr Hinweis auf fehlende Durchsetzungskraft und Verzögerungen ist sehr konkret. Wir haben in den letzten Monaten bereits neue, abteilungsübergreifende Prozesse implementiert, um die Effizienz zu steigern und die Entlastung kritischer Abteilungen zu gewährleisten. Wir müssen sicherstellen, dass das von Ihnen zitierte „Mut zur Entscheidung“-Mindset in der Praxis verankert wird. Regelmäßige, transparente Info-Meetings zur Entscheidungsnachverfolgung sind Teil unseres Plans für das kommende Jahr 2026.
Umgang mit Mitarbeitern und Offboarding: Es tut uns leid, dass Sie in Bezug auf die Auflösung eines Dienstverhältnisses eine Diskrepanz zwischen kommunizierter und gelebter Kultur wahrgenommen haben. Die von Ihnen beschriebenen Abläufe entsprechen nicht unserem Anspruch. Jede Kündigung, unabhängig vom Grund, muss von einem respektvollen und transparenten Offboarding-Prozess begleitet werden. Wir überprüfen unsere internen HR-Richtlinien, um sicherzustellen, dass zukünftig jeder Mitarbeiter in jeder Phase – vom Erstgespräch über die Entwicklung bis hin zum Austritt – die ihm gebührende Wertschätzung erfährt und sich gehört fühlt.

Für zukünftige Bewerber:
Wir sind ein Unternehmen im Wandel und das bedeutet, dass wir nicht nur über Verbesserungen sprechen, sondern diese auch aktiv umsetzen. Wir suchen Persönlichkeiten, die Veränderungen nicht scheuen, die den Teamgedanken leben, wie er bereits unter den Kolleginnen und Kollegen stark verankert ist, und die den Mut haben, konstruktives Feedback einzubringen, um uns gemeinsam besser zu machen. Wenn Sie Teil eines Teams sein wollen, das hervorragend zusammenhält und die Zukunft gestaltet, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.