Drastischer Abbau der Firmenstruktur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nach Außen hin hat die Firma aktuell noch ein gutes Standing. Der interne Firmenzusammenhalt unter den Arbeitskollegen sowie Arbeitsklima selbst ist für das 21 Jahrhundert angemessen. Man begegnet sich im Arbeitnehmer:innenpool der Angestellten und Arbeiter:innen auf Augenhöhe. Sofern man nun jedoch die Vorgesetzten und Führungskräfte beurteilt sieht dies jedoch anders aus (siehe „Schlecht am Arbeitgeber finde ich:“)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungsebenen (Abteilungsleiter, COO,…) wurden teilweise nach Dauer der Firmenzugehörigkeit auf ihre Positionen besetzt. Was einerseits (so der Firmengeschichte) seine Berechtigung hat, jedoch nicht zukunftsorientiert sein kann. Hier bedarf es ein Umdenken. Dies zeigt sich auch in der Arbeitsweise einiger Führungskräfte wieder:
- fehlende Kommunikation sowohl nach unten als auch nach oben (zum CEO) bzw. werden einige Information gar nicht nach oben weiterkommuniziert oder Ideen der Angestellten und Arbeiter schlussendlich als die eigene Idee der Führungskraft an den CEO verkauft.
- keine Anwendung und Durchsetzungsvermögen, -kraft bei den eigenen Angestellten. Einige Abteilungen wirken wie eine „geschützte Werkstätte“ wodurch im Regelfall immer eine Gefährdung des Zeitplans eines Projektes zustande kommt, wodurch andere Abteilungen teilweise nicht mehr in der Lage sind (durch verspätete Bestellungen von Materialien, interner Freigaben, etc.) diese Verzögerung auszubaden.
- Intern anders gelebte Firmenkultur als nach Außen hin kommuniziert. Toleranz, Gleichberechtigung, Respekt sind nur einige der Schlagwörter, die man im Firmenleitfaden findet. Weiters wird einem vermittelt und kommuniziert, dass sollte eine Position für jemanden nicht passen, eine Kündigung im Raum stehen oder der Mitarbeiter einen Wechsel zu einem anderen Unternehmen in Erwägung zieht, so wird im Zuge von Gesprächen nach einer Lösung gesucht. Den jeder Mitarbeiter sei wertvoll. Jedoch stimmt dies mit der Realität nicht überein. Mitarbeiter werden ohne Erstgespräch, Abmahnungen entlassen. Hinzu kommt, dass es weder eine Begründung (auch wenn gesetzlich nicht vorgeschrieben und der Arbeitgeber somit dazu nicht verpflichtet ist) entlassen werden als auch ohne jegliches Offboarding Gespräch.
Die Unzufriedenheit, der Frust ohne jegliche Informationen in der Luft zu hängen, Überstunden leisten zu müssen (Freitags als auch Samstags und teilweise sogar Sonntags), welche vermeidbar wären, in den eigenen Reihen nimmt zu als auch gegenüber dem COO, welcher nun wieder einen anderen COO abgelöst hatte (Der Stil ist anders jedoch die Umsetzung der Ziele und Fortschritt der Selbe als wie beim vorherigen und beim vorherigen war es wie bei dessen Vorgänger - Entweder man tritt auf der Stelle oder macht einen Schritt vorwärts und zwei Schritte zurück).
Verbesserungsvorschläge
„Nicht nur reden sondern auch machen“ „Den Worten Taten folge leisten“ „Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg“ „TEAM - Toll ein Anderer machts“ „Standardprodukt“
Alles im Allem sollte dringend der Führungsstil adaptiert, die interne als auch die externe Kommunikation zum Kunden verbessert werden und die jeweiligen Abteilungen sollen in Ihrem Fachbereich ihrer Verpflichtung der Entscheidungsfindung nachkommen (Wofür Diese auch angestellt wurden). Hierzu gibt es sogar einen diesjährigen (2025) Punkt des Unternehmens Mindsets: Wir treffen Entscheidungen, auch wenn der Ausgang ungewiss ist (Richtig mutig. So zumindest die Theorie, in der Praxis bekommt dieses Mindset jedoch keinen Anklang oder wird gar angewandt / umgesetzt).
Schlagwort hierzu KOMMUNIKATION
ZUSATZ ZU SCHLECHT AM ARBEITGEBER FINDE ICH:
Sofern sich grundlegend bei einigen Führungspositionen und vor allem beim COO als auch der internen Kommunikationsstruktur nichts ändert, kann man dahingehend das Unternehmen nicht weiterempfehlen.
Wie erwähnt: Bei den Mitarbeiter:innen untereinander ist das Klima selbst für ein Unternehmen dieser Größe angenehm und passend.