Keine guten Erfahrungen in einem jungen Unternehmen in der Hospitality Branche.
Arbeitsatmosphäre
Keyone hat in Innsbruck ein modernes Büro inmitten einer Wohnsiedlung. Der Arbeitsplatz ist nach einem Open Space Konzept konzipiert und ist inmitten eines Großraumbüros eines Mehrfamilienhauses zusammen mit mehreren Kolleg*innen lokalisiert. Ferner gibt es separierte Räume um sich einen ruhigeren Arbeitsplatz neben dem lauteren Umfeld durch einige Gespräche von Mitarbeiter*innen zu suchen, wie eine Telefonbox oder kleinere Räume etc. Das Mitarbeiterumfeld ist vom Alter sehr jung und in alle Richtungen auch divers. Zum Mittag wird inmitten des Büros gekocht und gleichzeitig gegessen. Somit entsteht zwar ein offener Bürocharakter, jedoch keine adäquate Rückzugsmöglichkeit.
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Ein Provider mit einem All-In Konzept (Housekeeping, kontaktloser Check-In und Check-Out Prozess, Verwaltung etc.) von Beherbergungsbetrieben zweiter Klasse, welche durch keyone einen Betreiber erhalten. Ein junges No-Name Unternehmen in der Hospitality- und Gastro Branche.
Work-Life-Balance
5 Tage Woche mit Schichtdienst an 7 Tagen pro Woche Erreichbarkeit. Echte und glaubhafte Benefits für die Work-Life Balance gibt es nicht.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten sehe ich in diesem Unternehmen nicht.
Gehalt/Benefits
Gehalt nach Gastro-Kollektivvertrag im unteren Bereich. Von dieser Tätigkeit kann man sich bei den Lebenserhaltungskosten in IBK nicht viel ansparen. Es ist ein typisches tourismusbetriebsbezogenes Gehalt mit einer geringen Überbezahlung über den KV. Das Unternehmen ist noch jung und wurde von Investoren getragen. Ein finanzieller Speckgürtel wird sich erst noch entwickeln.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt- und sozialbezogene Projekte nach dem Dreiklang der Nachhaltigkeit und den SDGs sind in der Unternehmens-DNA nicht verankert.
Kollegenzusammenhalt
Hinter den Kolleg*innen wird über andere Kolleg*innen getrascht und schlecht gesprochen, auch von der Geschäftsführung und von der Abteilungsleiterin. Einmal im Jahr gibt es eine Ausfahrt in ein Keyone Objekt. Ein richtiger, echter Zusammenhalt habe ich nicht verspürt. Viel Gruppenbildung und wer nicht in das Team passt wird systematisch ausgeschlossen und entlassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Unternehmen hat viele junge Mitarbeiter*innen Ältere Mitarbeiter*innen sind mir nicht begegnet.
Vorgesetztenverhalten
Das Vorgesetztenverhalten der Abteilungsleiterin ist falsch und hinterlistig. Den Führungspersönlichkeiten fehlen aus meiner Perspektive die menschlichen Skills, das Einfühlungsvermögen für die Führung der Mitarbeiter:innen. Teilweise ist das Verhalten sehr belehrend und demotivierend.
Arbeitsbedingungen
Open Space Konzept mit der Möglichkeit seinen Arbeitsplatz zu wechseln/routieren. Jedoch hat jeder in gewisser Weise seinen Arbeitsplatz. Home-Office ist nach Vereinbarung möglich. Die Einrichtung erinnert jedoch eher an IKEA.
Kommunikation
Die Kommunikation habe ich von der Abteilungsleiterin als eher gereizt und weniger mitarbeiterfokussiert, zielorientiert und professionell empfunden. Der Ton ist eher rau und nicht gemeinschaftlich. Viele versprochene Zusagen werden nicht eingehalten.
Interessante Aufgaben
Jeden Tag werden viele Fälle von Endkunden (teilweise über 200 unbeantwortete Mails im Postfach) in den von keyone betriebenen Hotels, Zweitwohnungen, Apartments etc. bearbeitet. Die Aufgaben richten sich je nach Abteilung und Verantwortungsschwerpunkt. Das Bearbeiten von Endkundenfällen ist eher monoton und stupide.
