Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 28.7.2026
Das Land Oberösterreich erhält als Arbeitgeber eine gemischte Bewertung. Die Work-Life-Balance zählt zu den klaren Stärken: Gleitzeit, Home-Office-Möglichkeiten und gut planbare Urlaubszeiten werden von vielen Mitarbeiter:innen positiv hervorgehoben. Auch der Kollegenzusammenhalt auf Teamebene sowie die Vielfalt der Aufgaben werden gelobt, wobei manche Bewertungen die Tätigkeiten als monoton beschreiben. Das Umwelt- und Sozialbewusstsein des Landes kommt ebenfalls gut an.
Kritischer fällt das Bild beim Vorgesetztenverhalten aus: Die Bewertungen reichen von vorbildlich bis sehr negativ, mit Berichten über Druck, mangelnde Wertschätzung und persönliche Bevorteilung. Ähnlich gespalten zeigt sich die Kommunikation – während der Austausch innerhalb von Teams oft funktioniert, mangelt es an einer klaren, unternehmensweit...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation beim Land Oberösterreich wird von Mitarbeiter:innen gemischt bewertet. Während die Stimmung insgesamt ausgeglichen ist, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Viele Nutzer:innen bemängeln Lücken im Informationsfluss: Meinungen zählten nicht immer gleich, und wer gut vernetzt und extravertiert sei, habe einen klaren Informationsvorteil. Einige berichten von gravierenden Mängeln, etwa davon, wichtige Nachrichten erst über externe Medien erfahren zu haben.
Ein wiederkehrendes Muster zeigt sich auch im Gefälle zwischen Abteilungs- und Unternehmensebene. Wenige Nutzer:innen loben die Kommunikation innerhalb des eigenen Teams als gut und offen, kritisieren jedoch die unternehmensweite Kommunikation als unkoordiniert und verbesserungswürdig. Wie gut der Informationsaustausch funktioniert, hängt laut einigen Bewertungen stark von der jeweiligen Arbeitsgruppe ab.
Das Vorgesetztenverhalten beim Land Oberösterreich erhält gemischte Rückmeldungen. Einige Nutzer:innen beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als vorbildlich, lösungsorientiert und empathisch, und heben hervor, dass sie gefördert und unterstützt werden. Diese positiven Eindrücke stehen jedoch im Widerspruch zu deutlich kritischeren Stimmen.
Die negativen Bewertungen überwiegen in den schriftlichen Rückmeldungen und zeichnen ein problematisches Bild: Einige Nutzer:innen berichten von einem Führungsstil, der von Drohungen, Beleidigungen und Druck nach dem Urlaub geprägt sei. Weitere Kritikpunkte betreffen Parteifreundschaften in Führungspositionen sowie eine Priorisierung persönlicher Interessen. Einzelne Nutzer:innen schildern zudem persönliche Ungleichbehandlung durch Vorgesetzte. Obwohl die Gesamtbewertung der Kategorie – einschließlich reiner Sternebewertungen – ausgeglichen ausfällt, zeichnet die schriftliche Kritik ein deutlich kritisches Bild des Vorgesetztenverhaltens.
Die Work-Life-Balance beim Land Oberösterreich wird von den Nutzer:innen positiv bewertet. Besonders Gleitzeitregelungen, Homeoffice-Möglichkeiten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden häufig gelobt. Einige Nutzer:innen heben hervor, dass Urlaub problemlos genommen werden kann, sofern eine Vertretung vorhanden ist, und dass überschaubares Überstundenaufkommen das Privatleben kaum beeinträchtigt.
Kritischere Stimmen merken an, dass die Gleitzeit- und Homeoffice-Regelungen nicht immer konsequent umgesetzt werden. Wenige Nutzer:innen empfinden die Arbeitszeiten als lang oder sehen die Balance im Privatsektor als besser an. Auch die Situation bei Betreuungspflichten wird vereinzelt als herausfordernd beschrieben, da Abwesenheiten häufiges Einspringen erfordern können. Dennoch überwiegt insgesamt der positive Eindruck, dass das Land Oberösterreich seinen Mitarbeiter:innen flexible Rahmenbedingungen bietet.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten beim Land Oberösterreich werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite heben einige Bewertungen die vielfältigen Weiterbildungsangebote hervor, darunter sowohl E-Learning als auch Präsenzveranstaltungen, und betonen, dass Fortbildungen grundsätzlich zugänglich sind. Auch interne Aufstiegswege werden von wenigen Nutzer:innen positiv erwähnt.
Dem gegenüber stehen deutlich kritischere Stimmen: Einige Nutzer:innen bemängeln fehlende Karrierechancen und eine mangelnde Förderung kostenintensiver Weiterbildungen. Externe Schulungen werden laut wenigen Bewertungen nicht finanziert, und die Unterstützung durch Vorgesetzte wird als unzureichend empfunden. Zudem sehen manche das Arbeitsumfeld eher für Personen geeignet, die langfristig im öffentlichen Dienst bleiben möchten. Wenige Nutzer:innen kritisieren außerdem, dass persönliche Beziehungen bei Beförderungsentscheidungen eine Rolle spielen.
Findest du das hilfreich?