Legero erkennt den Wandel der Zeit nicht an
Gut am Arbeitgeber finde ich
Frauenquote
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein weiteres Warnsignal, das nicht ignoriert werden darf: Eine der besten internationalen Außendienstmitarbeiterinnen hat das Unternehmen aus eigenem Antrieb verlassen – nicht wegen mangelnder Motivation oder fehlender Marktchancen, sondern weil sie sich von ihrer direkten Führungskraft weder geführt noch entwickelt gefühlt hat.
Diese Mitarbeiterin war keine Durchschnittskraft. Sie war die Einzige, die ihren Markt auch in schwierigen Zeiten erfolgreich bearbeitet hat, pflegte exzellente Beziehungen zu uns in die Zentrale nach Graz und verkörperte genau das, was moderner, professioneller Vertrieb heute erfordert. Ihr Abgang ist kein Zufall – er ist ein Symptom.
Es stellt sich die ernste Frage: Was muss noch passieren, bevor auf Führungsebene echte, nachhaltige Veränderungen eingeleitet werden? Legero United kann es sich – gerade in einem herausfordernden Marktumfeld – nicht leisten, seine leistungsstärksten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch überforderte Führungskräfte zu verlieren.
Der Eindruck drängt sich auf, dass man in den letzten 12 Monaten versucht, vergangene Strukturen und Arbeitsweisen zu konservieren, anstatt anzuerkennen, dass die Vertriebswelt von heute fundamental andere Kompetenzen, Führungsstile und Instrumente erfordert. Nostalgie ist keine Strategie.
Hier braucht es klare Entscheidungen – und zwar jetzt.
Verbesserungsvorschläge
Bitte stellt Euch auf die Zukunft ein.