An die Jungen. Tut es nicht. Vielleicht in 5-10 Jahren, aber nicht jetzt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Image. Gehalt bei viel Überstunden. Zusammenhalt. Aufgabe selbst.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die komplette Struktur. Das kann man nur nachvollziehen, wenn man einmal drin ist.
Verbesserungsvorschläge
Den Großteil der Führungsebene entfernen und neu aufstellen. Der Fisch stinkt vom Kopf.
Arbeitsatmosphäre
Zu wenig Personal, schlechte/alte Infrastruktur, Druck beim "Arbeitsnachweis". Kein Dank.
Kommunikation
Sehr vom Vorgesetzten abhängig. Aber ab dem Offizier politisch besetzt, bedeutet eine Auswahl nach Parteibuch. Nach unten treten, nach oben buckeln.
Kollegenzusammenhalt
Grundsätzlich gut. Es wird zwar viel geredet, aber am Ende sind wir alle Kollegen!
Work-Life-Balance
Kommt auf die Abteilung an. Da, wo am Wichtigsten ist, nämlich auf der Straße, nicht vorhanden. Außer man hat eine Dienstzeitverkürzung.
Vorgesetztenverhalten
Sehr abhängig von der Ebene. Je höher es raufgeht, desto politischer die Besetzung, desto schwächer die Qualität. Gibt natürlich auch sehr positive Ausnahmen. Kann ich aber nach über einer Dekade an einer Hand abzählen.
Interessante Aufgaben
Man sieht alles. Man kann, wenn man viel Zeit mitbringt und natürlich Willen und Fähigkeiten, tatsächlich einiges machen. Aber man lebt für die Arbeit, dem muss man sich bewusst sein.
Gleichberechtigung
Egal ob Mann, Frau, schwul, lesbisch, schwarze, gelbe oder rote Hautfarbe... es weht ein rauer Ton, aber Gleichberechtigung wird voll gelebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Die, die es noch gibt, sind sehr wichtig für die Stimmung. Leider gehen sie Stück für Stück in die Pension.
Arbeitsbedingungen
Teilweise katastrophal! Je nach PI mal besser. Aber die Stundenanzahl und die Belastung in diesen Stunden sucht seines Gleichen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ja, keine Ahnung. Ist nicht relevant, es geht ums Überleben.
Gehalt/Benefits
Man kann sehr gut verdienen, dafür hat man kein Leben mehr. Aber das Gehalt bei 40-Stunden ist eine Frechheit. Dafür soll man sich also mit Syrern streiten, Psychosen mit Messern überwältigen und dann noch nebenbei Anzeigen bringen.
Image
Am Ende noch ganz gut. Man bekommt vom der Behörde ja selbst nie Lob, aber die Menschen auf der Straße verstehen großteils, dass das ein schwerer Job ist und man bekommt bei der normalen Bevölkerung auch den Respekt.
Karriere/Weiterbildung
Man sieht alles. Man kann, wenn man viel Zeit mitbringt und natürlich Willen und Fähigkeiten, tatsächlich einiges machen. Aber man lebt für die Arbeit, dem muss man sich bewusst sein.
Bis mal ordentliche Ausschreibungen kommen, vergeht eine lange Zeit.