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MediaMarkt 
Austria
Bewertung

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Führungsschicht mit mangelhafter Kompetenz - Chaos garantiert

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei MediaMarkt Wien Mitte The Mall GmbH in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

* Pünktliche Bezahlung.
* Mitarbeiter Rabatte
* täglich frisches Obst

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vom ersten Tag an fehlte jede Einführung, man musste sich alles selbst zusammenkratzen, Nachfragen war Pflicht. Unterstützung von Vorgesetzten? Kaum vorhanden, der Fokus liegt eher darauf, Verkaufszahlen zu pushen als Mitarbeiter zu fördern. Unterbesetzung und hoher Druck gehören hier zum
Alltag, motivierte oder qualifizierte Kräfte scheinen kaum erwünscht.

Die Auswahl mancher Führungskräfte wirkt fragwürdig, Entscheidungen oft willkürlich. Arbeitszeiten und Gehalt lassen wenig Spielraum, Engagement wird kaum anerkannt.

Insgesamt vermittelt das Unternehmen den Eindruck: Loyalität, Motivation oder Fachwissen sind egal, hier zählt fast nur eines: Profit.

Verbesserungsvorschläge

Diese Vorschläge beziehen sich nur auf MediaMarkt Wien Mitte The Mall GmbH, Zu anderen Filialen kann ich keine Aussage treffen, da ich dort keine Erfahrungen gemacht habe.

Zuerst einmal sollte die komplette Führungsebene dringend ausgetauscht werden. Kompetente, motivierte Vorgesetzte würden das Chaos vermutlich in den Griff bekommen und die Mitarbeiter nicht wie austauschbare Zahnräder behandeln. Anerkennung für gute Arbeit wäre ein Anfang, Lob muss kein Fremdwort sein.

Mitarbeiter verdienen faire Bezahlung und Weiterbildung, damit sie sich sicher fühlen, motiviert bleiben und ihr Wissen auch sinnvoll einsetzen können.
Mehr Schulungen und gezielte Förderung könnten die Arbeitsqualität steigern und die Motivation spürbar verbessern.

Kunden sollten wieder echte Priorität haben: Produktwissen zurück an die Front, Service verbessern und unnötige Zusatzleistungen reduzieren. Lieber Qualität statt Quantität, höhere Preise sind akzeptabel, wenn dafür Beratung und Service stimmen.

Ein bisschen mehr Personal würde Wunder wirken, schließlich kostet ein frustrierter Kunde, der nach langer Wartezeit geht, deutlich mehr als ein Mitarbeiter extra.

Kurz gesagt: Motivation, Respekt und Kompetenz nach innen, Qualität und Kundenzufriedenheit nach außen, so könnte die Filiale wieder zu einem Ort werden, an dem Mitarbeiter und Kunden gern arbeiten
und einkaufen.

Arbeitsatmosphäre

Mit neuen Kollegen ließ sich gut zusammenarbeiten, bei der Führungsebene jedoch nur das Nötigste. Viele alteingesessene Mitarbeiter wirkten desinteressiert und uninspiriert, insgesamt herrschte eher eine „Dienst-nach-Vorschrift“-Stimmung. Engagement oder Teamgeist suchte man oft vergeblich, und man war meist auf sich allein gestellt.

Image

Wer den Laden betritt, sieht vielleicht glänzende Regale, die Mitarbeiter glänzen eher durch Gleichgültigkeit. Motivation, Freude oder echtes Kundeninteresse? Fehlanzeige. Dass das Ganze trotzdem noch läuft, grenzt fast an Comedy, und die negativen Online-Bewertungen sprechen da eine deutliche Sprache.

Work-Life-Balance

Eine echte Work-Life-Balance gibt es hier kaum. Ständig unterbesetzt, zieht man als engagierter Mitarbeiter schnell den Kürzeren. Überstunden sind an der Tagesordnung, Personal wird nur schleppend nachbesetzt, und nach einem Arbeitstag von 9:00 bis 19:15 bleibt kaum Energie für Privatleben oder Erledigungen. Wer hier arbeitet, kann sein „Life“ eigentlich gleich vergessen.

Karriere/Weiterbildung

Karrieremöglichkeiten? Eher ein Mythos. Anfangs wird viel versprochen, umgesetzt wird kaum etwas. Aufstiegschancen hängen eher von der Herkunft oder persönlichen Beziehungen zum Chef ab, Leistung
spielt kaum eine Rolle. Verantwortung übernehmen und mehrere Aufgaben gleichzeitig stemmen? Klar. Mehr Geld oder echte Anerkennung gibt’s dafür aber nicht. Wer hier Karriere machen will, sollte besser
andere Pläne schmieden.

Gehalt/Benefits

Gehalt? Minimalkollektiv - und günstige, unerfahrene Kräfte sind ausdrücklich erwünscht. Provisionen? Unrealistische Ziele machen sie quasi unerreichbar, besonders wenn man in einer eher ungünstigen Abteilung arbeitet. Sozialleistungen? Nur das Nötigste. Einziger Lichtblick: Das Gehalt kam pünktlich, immerhin etwas.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialbewusstsein? Eher ein Marketingtrick oder Mittel zum Sparen. Funktionierende Geräte landen im Müll, statt gespendet oder günstig an Mitarbeiter abgegeben zu werden. Mülltrennung? Fehlanzeige - in Pausenräumen und Arbeitsbereichen kommt alles in denselben Eimer. Für Kunden gibt es Sammelbehälter für Batterien oder Toner, aber nur, weil das Gesetz es vorschreibt. Nachhaltigkeit hier? Nur das Nötigste, nach außen hübsch verpackt.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ließ stark zu wünschen übrig. Viele alteingesessene Kollegen wirkten demotiviert und gespalten, echte Teamarbeit suchte man vergeblich. Fröhliche Gesichter waren selten, Unterstützung nur sporadisch. Eine Ausnahme stellten die neuen Kollegen dar, die zumindest versuchten, ein wenig Zusammenarbeit und Motivation ins Team zu bringen.

Umgang mit älteren Kollegen

Neueinstellungen älterer Kollegen? Kaum existent. Entweder man war schon seit Ewigkeiten dabei oder man wurde durch junge, unerfahrene Kräfte ersetzt. Erfahrung und Know-how schienen hier eher Störfaktoren zu sein, Hauptsache frisch, formbar und kostengünstig. Wer auf Kompetenz und ein bisschen Altersweisheit gehofft hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt.

Vorgesetztenverhalten

Arrogant, rechthaberisch und eigensinnig – Stress schien das Lieblingshobby der Vorgesetzten zu sein. Versprechen wurden kaum eingehalten, Entscheidungen oft ohne Erklärung getroffen. Lob oder ein einfaches Grüßen? Fehlanzeige. Selbst in Pausen blieb man nicht verschont, und unlustige, sexistische Witze unter der Gürtellinie gehörten offenbar zum Standardprogramm. Wer Führung mit Respekt, Orientierung oder auch nur einem Funken Professionalität erwartete, wurde hier gründlich enttäuscht.

Arbeitsbedingungen

Arbeiten hier bedeutet Dauerstress deluxe: Verkaufsdruck, Reklamationen, Garantieerweiterungen, Clubanmeldungen, Lieferungen und Abos, alles gleichzeitig, meistens unterbesetzt. Bei Beratung oder Reklamationen trifft man oft auf unerfahrene und inkompetente Kollegen, sodass kaum jemand wirklich weiterhelfen kann. Viele Abteilungen waren dauerhaft unterbesetzt oder gar nicht besetzt, was zu langen Wartezeiten und noch genervten Kunden führte, die meist ohne etwas zu kaufen den Laden verließen.

Kommunikation

Die Kommunikation war durchgehend stressig, eigene Anliegen wurden meist ignoriert. Man wurde in eine WhatsApp-Gruppe gesteckt, die täglich mit irrelevanten Nachrichten geflutet wurde, selbst an Feiertagen gab es Anrufe, wo man denn sei. Offenbar waren einige Führungskräfte nicht in der Lage, einen einfachen Dienstplan zu checken. Kommunikation auf Augenhöhe existierte praktisch nicht, Respekt war bei manchen Vorgesetzten Mangelware, selbst Grüßen schien optional. Wer Informationen brauchte, musste sie sich selbst zusammensuchen. Ärger und Stress waren hier also quasi vorprogrammiert.

Gleichberechtigung

In Sachen Gleichberechtigung hielt sich die Führung lieber bedeckt. Kompetente Mitarbeiter wurden eher als Bedrohung denn als Bereicherung gesehen, damit vielleicht die eigenen Schwächen nicht auffallen? Die Führungsschicht bestand fast ausschließlich aus inländischen Mitarbeitern, während das übrige Personal deutlich durchmischt war.

Interessante Aufgaben

Eigentlich könnten die Aufgaben abwechslungsreicher sein, doch bei mir war der Alltag meist eintönig. Die Führung setzte alles auf Profit und kurzfristige Kundengewinne

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.