Gut am Arbeitgeber finde ich
Freundliche und sympathische Ausbilder, die bei Fragen unterstützen und sich Zeit nehmen
Flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeitmodell
Möglichkeit zu Homeoffice, was den Arbeitsalltag erleichtert
Modernes und grundsätzlich gut ausgestattetes Büro
Gute technische Grundstruktur im IT-Bereich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise respektloser Umgangston im Arbeitsalltag, insbesondere gegenüber Lehrlingen
Einzelne Mitarbeitende wirken wenig wertschätzend in der Kommunikation
Geringe Einbindung in fachlich relevante Tätigkeiten trotz Ausbildung zum Applikationsentwickler
Kaum praktische Programmier- bzw. Entwicklungsarbeit während der gesamten Ausbildungszeit
Teilweise eingeschränkte Karriere- und Übernahmeperspektiven
Großraumbüro mit hoher Geräuschkulisse, was die Konzentration erschwertd
Verbesserungsvorschläge
Lehrlinge stärker in fachlich relevante Aufgaben einbinden, insbesondere mehr praktische Arbeit im Bereich Applikationsentwicklung statt überwiegend Support- und Administrationsaufgaben
Mehr Möglichkeiten zur aktiven Mitarbeit an Softwareentwicklung und Programmieraufgaben schaffen
Respektvolleren und wertschätzenderen Umgang zwischen Mitarbeitenden fördern, insbesondere gegenüber Lehrlingen
Einheitlich professionellere Kommunikation im Arbeitsalltag sicherstellen
Karriere- und Übernahmeperspektiven frühzeitiger und transparenter kommunizieren
Mehr gezielte fachliche Förderung und Entwicklungsmöglichkeiten während der Ausbildung anbieten
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt eher angespannt. Neben einem teilweise respektlosen Umgangston kam es auch zu unangemessenen und persönlichen Aussagen einzelner Kollegen, die deutlich über ein professionelles Maß hinausgingen. Solche Kommentare waren belastend und haben das Arbeitsklima negativ beeinflusst.
Zusätzlich war das Arbeiten im Großraumbüro oft herausfordernd, da es sehr laut sein konnte und man vieles aus der Umgebung mitbekam. Insgesamt führte dies dazu, dass die Arbeitsatmosphäre häufig als wenig angenehm empfunden wurde.
Das Büro selbst ist zwar modern und gut ausgestattet, jedoch war ich durch das Homeoffice-Konzept an manchen Tagen fast alleine vor Ort, wodurch der Austausch mit Kollegen zusätzlich eingeschränkt war.
Karrierechancen
Die Karriere- und Übernahmemöglichkeiten während der Ausbildung waren aus meiner Sicht sehr eingeschränkt. Etwa drei Monate vor meinem Lehrabschluss wurde mir mitgeteilt, dass keine Übernahme erfolgen kann.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten waren sehr flexibel und positiv hervorzuheben. Durch Gleitzeit konnte der Arbeitstag individuell gestaltet werden, was eine gute Vereinbarkeit von Ausbildung und Privatleben ermöglichte. Zusätzlich bestand die Möglichkeit zu Homeoffice, was den Arbeitsalltag noch flexibler gemacht hat. Insgesamt war dieser Bereich klar ein großer Pluspunkt der Ausbildung.
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung war aus meiner Sicht eher durchschnittlich bis unterdurchschnittlich. Die Gehaltsentwicklung über die Lehrjahre hinweg war relativ gering und kaum spürbar, insbesondere im letzten Ausbildungsjahr. Insgesamt hätte ich mir eine deutlichere finanzielle Wertschätzung im Verlauf der Ausbildung gewünscht.
Die Ausbilder
Mein IT-Ausbilder ist sehr nett, sympathisch und empathisch. Die Zusammenarbeit macht Spaß, und man fühlt sich bei Fragen oder Problemen jederzeit gut unterstützt.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor kam für mich leider etwas zu kurz. Die Arbeit war oft monoton und es gab nur wenig Abwechslung im Ausbildungsalltag. Dadurch fiel es teilweise schwer, langfristig motiviert zu bleiben.
Aufgaben/Tätigkeiten
Leider bot die Ausbildung nur sehr wenig Abwechslung. Über vier Jahre hinweg bestanden meine Aufgaben größtenteils aus Ticketmanagement, Software-Support und dem Anlegen von Benutzern. Obwohl ich die Ausbildung zum Applikationsentwickler absolviere, habe ich während meiner gesamten Zeit im Unternehmen keine einzige Zeile Code geschrieben und erhielt kaum Einblicke in die eigentliche Softwareentwicklung. Anspruchsvollere oder ausbildungsrelevante Projekte waren die Ausnahme. Dadurch blieben sowohl die fachliche Weiterentwicklung als auch die Vorbereitung auf den Beruf des Applikationsentwicklers deutlich hinter meinen Erwartungen zurück.
Respekt
Der Umgangston war nicht immer respektvoll. Als Lehrling hatte ich häufig das Gefühl, nicht auf Augenhöhe behandelt zu werden. Einzelne Kollegen machten abwertende Bemerkungen oder verwiesen darauf, dass man „nur Lehrling“ sei. Auch im Arbeitsalltag kam es gelegentlich zu unangemessenem Verhalten, beispielsweise wenn man im Büro unfreundlich zurechtgewiesen wurde. Insgesamt hätte ich mir einen deutlich respektvolleren und wertschätzenderen Umgang mit Lehrlingen gewünscht.