Der kettenrauchende Lungenarzt
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Es gibt gute Unterstützungsmöglichkeiten für die Gesundheit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Der Arbeitgeber macht einen früher oder später krank – körperlich oder psychisch. Viele Kolleginnen und Kollegen haben aufgrund von Burnout gekündigt.
- Der derzeitige Kontrollwahn.
- Probleme werden aktiv ignoriert.
Verbesserungsvorschläge
Bitte nehmt die Beratung von fit2work in Anspruch und setzt die Empfehlungen auch um. Im Moment wirkt es so, als würden wir genau das predigen, was wir im Unternehmen selbst vermeiden.
Arbeitsatmosphäre
Seit der neuen Chefin ist es katastrophal. Sie hat zwei meiner direkten Vorgesetzten hinausgemobbt. Die Leiterin einer anderen Abteilung möchte nicht mehr mit unserer Abteilung zusammenarbeiten. Außerdem wurde eine Kollegin mit körperlichen Einschränkungen drei Mal pro Woche ins Büro bestellt, bis sie schließlich in den Krankenstand ging und gekündigt wurde.
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Der Lungenarzt, der selbst Kettenraucher ist.
Work-Life-Balance
Die Chefin hat angeordnet, dass alle Mitarbeitenden, die keine 100-prozentige Homeoffice-Vereinbarung haben, mindestens drei Mal pro Woche ins Büro kommen müssen – unabhängig davon, ob der Arbeitsweg pro Richtung zwei Stunden beträgt.
Karriere/Weiterbildung
Man muss nur lange genug durchhalten, bis jemand kündigt. Da viele Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, stehen die Chancen dafür leider gut.
Gehalt/Benefits
Kollektivvertrag. Gehalt kommt immer pünktlich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der ÖSB scheint es nicht wichtig zu sein.
Kollegenzusammenhalt
Früher war der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen hervorragend, und zum Glück spürt man diesen bis heute. Trotzdem fühlt es sich mittlerweile wie ein Überlebenskampf an, bei dem jeder auf sich selbst achten muss.
Umgang mit älteren Kollegen
Es scheint, als wolle man ein möglichst junges Team aufbauen. Kolleginnen und Kollegen, die schon länger im Unternehmen sind, werden eher als Hindernis oder Störenfriede wahrgenommen.
Vorgesetztenverhalten
Jeder fürchtet sie, aber die Geschäftsführung steht zu 100 % hinter ihr. Was sie sagt, gilt – unabhängig davon, ob es sinnvoll ist oder nicht.
Arbeitsbedingungen
Es wird extrem kontrolliert, wer was, wann und in welchem Ausmaß erledigt hat.
Kommunikation
Probleme werden nicht mehr angesprochen, weil JEDER ANGST HAT, die neue Chefin zu verärgern und dadurch schlechtere Arbeitsbedingungen zu bekommen. Jedes Mal, wenn ein Kollege oder eine Kollegin Kritik geäußert hat, wurde die Homeoffice-Vereinbarung geändert oder der Arbeitsbereich angeblich „effizienter“ gestaltet. Das ist bereits viermal passiert und wir befürchten, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird.
Gleichberechtigung
Jeder wird gleich schlecht behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit an sich macht eigentlich Spaß, solange nicht wieder an der angeblichen „Arbeitseffizienz“ geschraubt wird. Dadurch dauern Anrufe, die früher fünf Minuten gebraucht haben, bis zu 30 Minuten.