42 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
42 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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42 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Umgang mit mir damals war herablassend. Mein Werdegang wurde schlecht geredet. Würde mich dort nie wieder bewerben.
Zeitgemäßer Umgang mit Bewerbern und moderner Bewerbungsprozess inkl Software
Ehrlich mit Bewerbern kommunizieren!
Es kann nicht sein, dass einem selbst kommuniziert wird, dass ein anderer Bewerber dem Anforderungsprofil
besser entspricht und nur wenigen Tagen später einer anderen Person kommuniziert wird, man könne sich natürlich noch auf die Stelle bewerben, da diese vakant ist.
P.S. Natürlich liegt ein unfairer/unehrlicher Prozess vor, wenn sich beide Personen auf die selbe Position mit konkretem Startdatum beworben haben.
Der Bewerbungsprozess bei der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) Salzburg ist umfassend, formalistisch und stark standardisiert. Schon die Einreichung der Unterlagen erfordert einen hohen Grad an Professionalität: Neben Schul- und Universitätszeugnissen sind sämtliche Arbeitszeugnisse – mindestens der letzten fünf Jahre – beizulegen. Empfehlenswert ist es, die Bewerbung von einem HR-Spezialisten im professionellen Layout gestalten zu lassen und ein aktuelles Bewerbungsfoto von einem Fotografen beizufügen, um den formalen Erwartungen gerecht zu werden.
Nach der Einreichung erhalten Bewerber:innen einen Personalfragebogen, der zahlreiche persönliche Angaben umfasst – darunter Sozialversicherungsnummer, Staatsbürgerschaft sowie Fragen, ob Familienangehörige oder Bekannte bereits bei der PVA beschäftigt sind. Auch wenn offiziell alle Bewerbungen gleich behandelt werden, lässt sich nicht völlig ausschließen, dass persönliche Kontakte einen gewissen Vorteil darstellen könnten. Der Fragebogen ist handschriftlich zu unterzeichnen und beinhaltet die Zustimmung, dass die PVA im Rahmen des Auswahlverfahrens die Sozialversicherungsauszüge der Bewerber:innen einsehen darf. Dadurch überprüft die Personalabteilung die Plausibilität der im Lebenslauf angegebenen Beschäftigungsverhältnisse anhand der eingezahlten Versicherungsbeiträge – ein Schritt, der in dieser Konsequenz nur selten bei anderen Arbeitgebern erfolgt.
Die Kommunikation seitens der Personalist:innen ist durchgehend freundlich, jedoch stark standardisiert. Individuelle Rückmeldungen oder persönliche Einschätzungen sind nicht vorgesehen.
Ein zentraler Bestandteil des Auswahlverfahrens ist der ELIGO-Online-Test, der von Bewerber:innen zu Hause in etwa einer Stunde absolviert werden muss. Dieser Test umfasst sowohl kognitive als auch psychologische Komponenten. Neben Aufgaben zur logischen Abstraktion (z. B. Fortsetzung von Figuren- oder Zahlenfolgen) enthält er auch zwei Blöcke mit Persönlichkeitsfragen („Mit Stress kann ich schwer umgehen“, „Am liebsten bin ich allein“ usw.), bei denen die Selbsteinschätzung auf einer Skala zwischen „Stimme überhaupt nicht zu“ und „Stimme vollkommen zu“ erfolgt.
Besonders herausfordernd ist der Teil mit Zahlen- und Logikaufgaben, da innerhalb einer sehr knappen Zeitspanne von 5 bis 10 Minuten bis zu 25 Aufgaben zu lösen sind. Diese Zeitvorgabe ist ambitioniert und für viele Bewerber:innen schwer einzuhalten.
Im Falle zahlreicher Bewerber:innen kommen pauschal nur jene mit den besten Punktwerten aus dem Online-Test in die engere Auswahl und werden zu einem ersten Bewerbungsgespräch eingeladen. Vor diesem Gespräch muss vor Ort erneut ein verkürzter ELIGO-Test absolviert werden, der als zusätzliche Validierung der Ergebnisse dient.
Aus Sicht der Personalabteilung bietet der standardisierte ELIGO-Test den Vorteil, Bewerber:innen anhand objektiver, quantitativer Kriterien zu vergleichen und automatisch zu filtern. Bewerber:innen, die die Mindestpunktzahl nicht erreichen, erhalten eine formalisierte Absage, ohne detailliertes Feedback. Wie bei Behörden des Bundes richtet sich die Bewerberauswahl nach den höchsten Punktzahlen. Das bedeutet, dass beispielsweise die Bewerber:innen mit den zehn besten Ergebnissen eine Einladung zum ersten Bewerbungsgespräch erhalten, während jene mit niedrigeren Punktwerten im Anschluss eine standardisierte Absage bekommen.
Wie bei allen Bewerbungen sollten sich alle Bewerber:innen zuerst bereits vorhandene Bewertungen ansehen, die konkret einen bestimmten Arbeitsplatz oder eine bestimmte Niederlassung der PVA betreffen. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, im Internet nach vergangenen Ausschreibungen derselben Stelle bei derselben Niederlassung zu suchen. Wenn eine Position nach zwei oder drei Jahren erneut ausgeschrieben wird, wirft das notwendigerweise die Frage nach dem Betriebsklima und der Mitarbeiterbindung auf.
Insgesamt vermittelt der Bewerbungsprozess bei der PVA Salzburg ein Bild hoher Bürokratie und Formalität, mit einem klaren Fokus auf Nachvollziehbarkeit, Datenüberprüfung und standardisierte Eignungstests. Für Bewerber:innen mit starkem analytischem Denken und professionell aufbereiteter Unterlagengestaltung kann das Verfahren fair und transparent wirken. Gleichzeitig kann der Prozess für weniger erfahrene oder weniger formell geschulte Kandidat:innen als abschreckend und wenig persönlich empfunden werden.
Es geht um Fachwissen, das ist klar ... ABER auch der Umgang mit Bewerbern sollte respektvoll und wertschätzend sein. Leider habe ich bei Interviewern das Gefühl, dass genau das fehlt.
Es gibt zwei Gesprächspartner, die nicht das Gefühl vermitteln, auf Augenhöhe zu sein sondern eher, als würden sie über einem stehen.
Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, was man mit so einem Verhalten erreichen will. Es zeigt eher Unprofessionalität als Stärke.
Top Bewerbungsverfahren, ging alles relativ schnell.
Am Tag des Eignungstests bekam ich schon eine positive Rückmeldung. 2 Tage danach wurde ich schon zum Vorstellungsgespräch eingeladen und am selben Tag nach dem Gespräch eine Zusage erhalten.
Alle waren ziemlich höflich und das Gespräch war sehr angenehm.
Bin froh mich für die PVA entschieden zu haben und kann es nur empfehlen.
Hatte noch nie so ein unkompliziertes Bewerbungsverfahren.
Die Vorbereitung ist wichtig, ich habe mich sowohl für den Eignungstest als auch für das Gespräch vorbereitet.
Das Führen des Bewerbungsgespräches den heutigen Gegebenheiten anpassen und Bewerber, die nicht für die ausgeschriebene Stelle geeignet sind, gar nicht erst einladen bzw. nicht zum Vorstellungsgespräch einladen, um den bisherigen Werdegang herabzusetzen. Man bietet dem Bewerber außerdem etwas zu trinken an.
Offene und freundliche Kommunikation auf Augenhöhe
Es wurde alles abgeklärt und Fragen schon im Vorhinein beantwortet.
So verdient kununu Geld.