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Bewertung

!!! Finger weg !!! 6-stufiges Bewerbungsverfahren

1,2
Bewerber/inHat sich 2013 als Projektmanager Controlling und Assistent der GF beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Stufe 1:
Klassisch wie bei allen Firmen zu Beginn die perfekt passende Bewerbung.
Sollte man dies richtig gemacht haben, so wie in meinem Fall kommt man zu Schritt/Stufe 2.
Stufe 2:
Ein Bewerbungsgespräch wird vereinbart. Dabei wird relativ wenig auf die Wünsche des Bewerbs eingegangen. Egal ob man in einem aufrechten Dienstverhältnis steht, selbst Termine mit Kunden managt oder einen engen Terminplan hat. Die Aussage dahinter, du musst dir 'frei nehmen' egal wie du es als Bewerber hinbekommst. Nach einem sehr intersiven Jobinterview durch zwei Personen im mittleren Management bekommst du eine sofortige und kompetente Einschätzung der beiden. In meinem konkreten Fall war bei mir der Fall, dass die beiden Mitarbeiter nur Vorsonderungen machten, und das höhste Management in der Firma ich weiterempfohlen worden bin und ich als sehr gut erachtet wurde.
Stufe 3:
Am darauffolgenden Tag, denn man hat ja sonst als Arbeitnehmer nichts besseres zu tun, als an zwei darauffolgenden Tagen bei der selben Firma vorstellig zu werden, erhielt ich die unglaubliche Chance den Mitarbeiter im höhsten Management kennen zu lernen. Diesmal war es ein Jobinterview mit ganz fachspezifische Fragen, was für mich kein Problem war, da ich bestens gewabnet war. Auch einen kurzen Englisch-Check, der das freie Reden auf Englisch betraf war ein Teil des zweiten Job-Interviews. Zum Ende des 1,5h Gespräches teilte mir das Management mit, dass ich ein sehr geeigneter Kanidat für diese Stelle bin.
Meine Freude über diese Aussage wuchs, da sich dramatisch lt. Aussage vom Management meine Chancen steigerten auf die beworbene Stelle. Da jedoch sich die Person und die zwei Personen am Tag davor nicht zu 1000% sicher sind, sei ein einfacher Online-Test der angeblich nur 1h dauern hätte sollen zu absolvieren.
Stufe 4:
Es wurde einem Onlinetest, welche einen Test erstellen, wobei schnelle Entscheidungsfingungen gefordert werden. Der Test untergliederte sich in mehrere Untergruppen. Ein sehr umfangreicher Onlinetest der von zuhause zu absolvieren ist, namens cut-e. Angedachter und kommunizierter Zeitraum ca. 60 Minuten. Tatsächlich benötigte Zeit 135 Minuten. Dieser Test ist unterteilt in:
1.) einen psychologischen Selbsteinschätzungstest (48 Fragen in 15 Min.)
2.) einen allgemeinen Intelligenztest (18 Aufgaben in 6 Min.)
3.) einen Test mit logischen Schlussfolgern (18 Aufgaben ebenfalls 6 Min.)
4.) einen Teil des Testes in numerisches Schlussfolgern (18 Aufgaben in 6 Min.)
5.) interne Aufgabenstellung (Mailbeantwortung von ca. 50 bzw. mehr als 50 Mails in 15 Min.), 6.) Rechnenaufgaben und Schlussrechnungen (18 Aufgaben wdr in 6 Min.)
Tipp:
Für alle Kandidaten die diesen Test machen.
Dieser 'Stress-'Test über Cut-e und die damit gestellten Aufgaben sind unmöglich in der vorgegebenen Zeit zu schaffen.
Beispiel bei logischen Schlussfolgern
Angabe von 8 verschiedene Sheets wie im Excel mit extrem vielen Daten, Statistiken und Tabellen.
Gegenüberstellungen, Vergleiche und Schlußfolgerungen müssen in einer Frage, wobei die Fragestellung über mehrere Zeilen geht binnen 30 Sekunden gelesen, verstanden, ausgewertet verglichen, beurteilt und beantwortet werden. Es ist nicht möglich die gestellten Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu schaffen (= Stresstest).
Sinn:
Man(n) soll schließlich unter Druck belastbar sein.
Stufe 5:
150 Min. Assessment Center um ca. 16.30 Uhr, wobei die geistige Leistungskurve dramatisch abnimmt lt. Neuronenforschung. Genau in diesem Zeitraum soll man jedoch voll leistungsfähig sein.
Stufe 6:
Sollte man all diese Aufgaben mit bravour gemeistert haben, gibt es in einem sehr kurzen Abstand (voraussichtlich am darauf folgenden Tag) ein sogenanntes 'Abschlussgespräch'. Dieses wiederrum dauert ebenfalls zwischen 30-45 Min. In diesem Abschlussgespräch werden alle Schwächen und Fehler erläutert.
Man kommt sich nach dem Gespräch eher schlecht vor als gut. Jeder der auf "Demütigung" und Abwertung seiner eigenen Person steht, soll sich das antun. Wer darauf keinen Bock hat, bitte verwendet die Zeit für etwas Produktiveres.
Conclusio:
Alle die viel Arbeit 'stehen' und dabei wenig Geld verdienen möchten sind genau richtig hier. Dabei spielt das perfekte 'matchen' für die ausgeschriebene Stelle eine extremst wichtige Rolle
Entscheidungen finden ist jedoch nur einseitig. Sie als Untergeber haben schnellstens Entscheidungen zu fällen, denn das höhere Management findet binnen Monatsfrist keine relevante Entscheidung.
Wer noch dazu gerne unter permanenten Druck ausgesetzt sein möchte und damit gerne eine starke Einschränkung seine Work-Life-Balance in Kauf nimmt, soll sich unbedint bei der Firma bewerben.
Für alle anderen potenziellen Mitarbeiter die ein (Familien-)Leben auch außerhalb der Firma noch haben, rate ich persönlich, die Finger davon zu lassen, ansonsten ist das Burn-Out-Syndrom vorprogrammiert.
Tipp zum Thema 'HOFFNUNG':
Sollten SIE als potenzieller Mitarbeiter vom höherern Management die Aussage erhalten, egal ob mehrfach mündlich oder auch schriftlich per Mail, dass SIE für den ausgeschriebenen Job gut bis sehr gut geeignet sind, dann rate ich IHNEN glauben SIE nicht alles was sie hören. Aus meiner Sicht ist dies eine geschickte Verzögerungstatik.
Wissenswertes zum Job und den internen Abläufen:
Höheres Management übernimmt persönlich die HR-Aufgabe. Dabei ist Price-Dumping beim Gehalt vorprogrammiert. Genauso wie eine ca 60-70 h Woche mit einem All-In-Vertrag.


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