Nicht perfekt – aber deutlich besser als oft dargestellt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Was ich wirklich positiv hervorheben möchte, ist die insgesamt gute Arbeitsatmosphäre. Die meisten Kollegen sind sehr umgänglich, hilfsbereit und man unterstützt sich im Alltag gegenseitig. Auch mit den Führungskräften kann man grundsätzlich gut arbeiten – es besteht auf jeden Fall die Bereitschaft, auf Mitarbeiter einzugehen, wenn man Themen sachlich anspricht.
Sehr positiv ist für mich auch die Work-Life-Balance: Homeoffice ist völlig selbstverständlich und die Arbeitszeiten sind fair gestaltet – inklusive Frühschluss am Freitag. Das ist definitiv nicht überall so und macht im Alltag einen großen Unterschied.
Auch wenn die Kommunikation noch nicht perfekt ist, sehe ich hier eine Entwicklung in die richtige Richtung. Es bewegt sich etwas, und das ist für mich entscheidend.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Entscheidung, den Standort zu verlegen. Das zeigt, dass die Geschäftsleitung bereit ist, in bessere Rahmenbedingungen zu investieren – und das neue Büro wird hier sicherlich einiges verbessern.
Verbesserungsvorschläge
Es gibt aber natürlich auch Punkte, bei denen noch Luft nach oben ist. Allen voran die Kommunikation – hier sollte weiter konsequent daran gearbeitet werden, klarer und transparenter zu werden. Gleichzeitig sehe ich aber auch die Mitarbeiter in der Pflicht, Dinge offen anzusprechen, statt nur intern darüber zu reden.
Ein Thema, das ich ebenfalls kritisch sehe, ist die Gleichberechtigung. Es gibt aktuell kaum weibliche Führungskräfte, und das ist aus meiner Sicht nicht zeitgemäß. Hier wäre es wichtig, gezielt mehr Ausgewogenheit zu schaffen.
Auch die aktuellen Arbeitsbedingungen sind noch ein Schwachpunkt, insbesondere durch das alte Büro. Das wird zwar bald gelöst, ist aber aktuell einfach nicht auf dem Niveau, das man sich wünschen würde.
Arbeitsatmosphäre
Ich muss gestehen, nach den vielen eher schlechten Bewertungen in letzter Zeit war es mir ein echtes Anliegen, hier als bestehender Mitarbeiter auch einmal eine andere Perspektive einzubringen. Ja, es ist nicht alles perfekt – aber ganz ehrlich: Wo ist es das schon.
Was ich aber wirklich hervorheben möchte: Sowohl die Kollegen als auch die Führungskräfte sind größtenteils sehr umgänglich, hilfsbereit und bemüht, auf die Mitarbeiter einzugehen. Man wird gehört, wenn man Themen anspricht, und es gibt definitiv die Bereitschaft, Dinge zu verbessern. Das funktioniert natürlich nicht immer reibungslos, aber der Wille ist da, und das ist meiner Meinung nach entscheidend.
Gleichzeitig finde ich, gehört auch dazu, dass man selbst Verantwortung übernimmt: Wenn etwas nicht passt, sollte man den Mund aufmachen und es ansprechen. Nur im Kollegenkreis darüber zu reden, wie fürchterlich alles ist, bringt am Ende niemandem etwas und sorgt eher für unnötig schlechte Stimmung.
Work-Life-Balance
Also hier kann man aus meiner Sicht wirklich wenig bis gar nichts beanstanden. Homeoffice ist bei uns absolut Usus und war eigentlich nie ein Diskussionsthema – das funktioniert unkompliziert und wird auch entsprechend gelebt.
Auch die Arbeitszeiten sind sehr angenehm, vor allem der Frühschluss am Freitag ist definitiv ein Pluspunkt und trägt viel zur Balance bei. Natürlich gibt es auch Phasen mit höherem Arbeitsaufkommen – das gehört einfach dazu. Dann muss man auch mal über einen gewissen Zeitraum die Zähne zusammenbeißen.
Aber ganz ehrlich: Wir sollten hier auch die Kirche im Dorf lassen. Es handelt sich immer noch um einen Job und nicht um Urlaub. Für das, was verlangt wird, sind die Rahmenbedingungen meiner Meinung nach mehr als fair.
Kollegenzusammenhalt
Seit ich hier bin, habe ich tatsächlich nur eine einzige negative Erfahrung in dem Bereich gemacht – und die habe ich für mich selbst geklärt. Ansonsten kann ich ehrlich sagen, dass es am Kollegenzusammenhalt meiner Meinung nach nicht fehlt.
Im Gegenteil: Die meisten Kollegen sind hilfsbereit, man unterstützt sich gegenseitig, und der Umgang miteinander ist im Alltag sehr angenehm. Natürlich gibt es – wie überall – auch mal unterschiedliche Meinungen oder kleinere Reibungspunkte, aber das gehört einfach dazu. Insgesamt passt das Miteinander für mich und ist definitiv einer der Punkte, die ich hier positiv hervorheben würde.
Vorgesetztenverhalten
Ich lebe hier ganz klar nach dem Prinzip „Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück“ – und damit bin ich bisher immer gut gefahren. Der Umgang spielt einfach eine große Rolle.
Man kann nicht erwarten, dass eine gute Gesprächsbasis entsteht, wenn man seinem Vorgesetzten im wahrsten Sinne des Wortes respektlos begegnet. Dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn die Reaktion nicht so ausfällt, wie man es sich vielleicht wünschen würde.
Deshalb finde ich: Gespräche sollte man mit Bedacht wählen und auch entsprechend führen. Ein gewisser Respekt und eine sachliche Herangehensweise bringen einen hier deutlich weiter. Angriff ist eben nicht immer die beste Verteidigung – oft erreicht man mit einem vernünftigen Ton einfach mehr.
Arbeitsbedingungen
Das Büro ist aktuell leider ziemlich in die Jahre gekommen – um ehrlich zu sein: eigentlich deutlich zu alt. Der Eigentümer investiert hier auch nicht wirklich, was man im Alltag natürlich merkt.
Aber es gibt definitiv ein Licht am Ende des Tunnels: Unsere Geschäftsleitung hat beschlossen, den Standort zu verlegen. Es geht in ein neues, modernes Büro, und das ist aus meiner Sicht ein absolut richtiger und wichtiger Schritt. Ich persönlich freue mich schon sehr darauf, weil das die Arbeitsbedingungen nochmal deutlich verbessern wird.
Kommunikation
Ja, hier haben wir auf jeden Fall noch Luft nach oben, da brauchen wir uns nichts vormachen. Aber ich finde auch, dass wir uns bereits auf einem guten Weg befinden und es in vielen Bereichen schon besser läuft als noch vor einiger Zeit.
Wichtig ist für mich aber auch: Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Es liegt nicht nur an der Führungsebene, sondern an uns allen. Wenn Themen, Probleme oder Ideen nicht angesprochen werden, kann sich auch nichts ändern. Jeder ist hier gefordert, seinen Teil beizutragen, damit die Zusammenarbeit langfristig besser funktioniert.
Gleichberechtigung
Hier sehe ich tatsächlich noch Luft nach oben. Was mir persönlich auffällt: Es gibt kaum weibliche Führungskräfte, und das finde ich schon schade.
Mit Ausnahme einer Teamleitung – die es allerdings auch noch nicht lange gibt – ist das Bild hier sehr einseitig. Ich denke, gerade in diesem Bereich könnte das Unternehmen noch deutlich mehr tun, um eine bessere Ausgewogenheit zu schaffen und unterschiedliche Perspektiven stärker einzubringen.
Das ist jetzt kein kompletter Kritikpunkt an allem, aber es ist definitiv ein Thema, das man im Auge behalten und weiterentwickeln sollte.