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Samsung 
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GmbH
Bewertung

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Mehrfachbewertung

Wäre gern Apple ist aber Motorola

1,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Samsung Electronics in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Ich könnte Verbesserungsvorschläge einbringen, jedoch bringt das wenig, da die Entscheidungsträger nicht an Verbesserungen interessiert sind. Daher ist es müßig, dies zu kommunizieren. Die nicht vorhandene Personalabteilung liest zwar die Bewertungen und nimmt sie zur Kenntnis, doch weiter passiert nichts. Das Einzige, was unternommen wird, nachdem eine Bewertung wie diese abgegeben wurde, ist, dass 2-3 gefälschte positive Bewertungen erstellt werden, um den Score nicht zu negativ erscheinen zu lassen und potenzielle neue Kandidaten nicht abzuschrecken. Zudem möchte man vermeiden, dass eine kritische Bewertung an erster Stelle steht, wenn du nach dem Arbeitgeber suchst

Arbeitsatmosphäre

Das Unternehmen versucht nach außen hin wie ein unglaublich dynamischer Rail Jet, der 230 km/h auf den Schienen bringt, zu wirken. Jedoch ist in den ersten zwei Arbeitswochen zu erkennen, dass die Firma kein Schnellzug ist, sondern eher wie eine Dampflokomotive wirkt und nach 6 Monaten erkennst du, dass die Prozesse, die „Führungskräfte“, die Mitarbeiter und die Kultur eher einem Schienenersatzverkehr mit Omnibussen von Dr. Richard gleichen.

Image

Das Highlight jedes Jahr ist die Mitarbeiterehrung, bei der die „Besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ ausgezeichnet werden auf Grund ihrer hervorragende Leistung, hoher Arbeitsmoral, innovativen Ideen und Engagement für die Abteilung und die Firma im vergangene Jahr. An sich eine gute Sache, Mitarbeiter zu ehren die eine herausragende Leistung erzielt haben. Das Problem und lächerliche an dem ganzen Theater ist nur, dass die Entscheidung wer eine Auszeichnung erhält nicht nach Leistung und Engagement getätigt wird, sondern nach Sympathie und Anbiederei. Interessant ist auch, dass dann die Personen, die einen Award gewinnen dann selbst nicht zur Verleihung erscheinen, weil sie genau wissen, dass sie es nicht verdient haben und sich in dem Moment keiner Diskussion stellen wollen. Das führt die ganze Verleihung ad absurdum. Ferner können die Entscheidungsträger und das Management in dieser Hinsicht nicht ernstgenommen werden. Und deswegen ist der Mitarbeiter-des-Jahres-Preis in der Firma ein nicht ernstzunehmender Spaßpreis.

Work-Life-Balance

Je nachdem, zu welcher Gruppe du gehörst: Wenn du zu den Performern, den Leistungsträgern und den ehrgeizigen Kollegen zählst, die möchten, dass die Abteilung und das Unternehmen erfolgreich sind, dann hast du möglicherweise eine instabile Work-Life-Balance.

Wenn du hingegen zur zweiten Gruppe gehörst, den sogenannten „Owizara“, genießt du ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld mit einer vergleichsweise überdurchschnittlichen Entlohnung. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen streben an, dieser zweiten Gruppe anzugehören, da sie erkannt haben, dass sich Leistung im Unternehmen oft nicht lohnt und sogar schädlich sein kann. Dabei ist es entscheidend, dass dein direkter Vorgesetzter dich als äußerst sympathisch empfindet, da dies das A und O in der Firma ist.

Wichtig für Neuankömmlinge: Leistung ist zweitrangig (in einigen Abteilungen sogar unnötig), während Sympathie von zentraler Bedeutung ist.

Karriere/Weiterbildung

Seminare wie Resilienz werden als den Horizont erweiterndes Seminar verkauft, dabei ist das lediglich ein billiger Vorwand alle Seminarteilnehmerinnen und Teilnehmer dazu zu dressieren die Missstände zu akzeptieren, wegzuschauen und einfach die Arbeit zu vollrichten. Fazit: Wenn du jemand bist, der mit scheinheiligen Menschen gut auskommt und du dir nicht zu schade bist einigen Personen in den Hintern zu kriechen dann bist du in der Firma gut aufgehoben, weil du dann wenig Arbeit hast und gut verdienst.

Gehalt/Benefits

Gefühlt gibt es im 2. Wiener Gemeindebezirk keine andere Firma wo mehr gelästert wird als in der Firma. Die Plappermäuler sind aber schnell identifiziert. Gerüchte verbreiten sich – egal ob wahr oder nicht – innerhalb von 24h, sodass die Hälfte der Belegschaft davon Bescheid weiß. Am besten ist es so wenig wie möglich von sich selbst Preis zu geben, weil du nicht weiß wer schlecht hinter deinen Rücken spricht. Hinzukommt, dass es „Führungskräfte“ gibt, die dir ins Gesicht lügen. Viel schlimmer als die Gerüchte sind die hinterhältigen internen Intrigen, die von einzelnen Cliquen gespielt werden. Hier wird von einzelnen Cliquen samt „Führungskraft“ versucht Personen hinauszuekeln und wenn nach mehreren Versuchen dieses Unterfangen nicht gelingt, werden sie ohne Angaben von Gründen wie oben beschrieben gekündigt. Wenn du kein Dienstauto fährst, bekommst du die Kosten der Wiener Jahreskarte zurückerstatten, was ein guter Benefit ist. Was noch ein Fringe Benefit ist, ist dass du alle 2-3 Monate auf Firmenkosten auf ein Abendessen mit anschließendem Kinobesuch eingeladen wirst, wo du mit Kollegen private Lebenszeitverbringt, die hinter deinem Rücken lästern.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eine Personalabteilung, die Mitarbeiter bei Fragen und Problemen unterstützt gibt es nicht, aber die wichtigsten Personen in der nicht vorhanden Personalabteilung sind der Recruiter und die HR Business Partnerin. Der Recruiter ist wichtig, weil dieser neue Mitarbeiter einstellt und die HR Business Partnerin Mitarbeiter wieder kündigt. Dies geschieht so, dass ein Mitarbeiter, der zum Beispiel seit 8 Jahren bei der Firma ist, unter falschem Vorwand einen Termin aufgesetzt bekommt. Und wenn der besagte Mitarbeiter den Meeting Raum betritt, wird ihm kurz und bündig mitgeteilt, dass das Dienstverhältnis aufgelöst wurde, er sein gesamtes Equipment abgeben muss und das Gebäude unverzüglich zu verlassen hat, nach dem Motto: „Wir haben dich gekündigt, gib deine Sachen ab, da ist die Tür und jetzt schleich di!“. So wird mit Kolleginnen und Kollegen umgegangen, und wie bereits erwähnt spielt hier die Leistung keine Rolle.

Kollegenzusammenhalt

n jeder Abteilung gibt es
~30% Owizara (die bekannt sind),
~55% ,die ihre Arbeit größtenteils, mit Abstrichen, gewissenhaft abarbeiten, und
~15% ,die mehr arbeiten als alle anderen, weil sie den Leistungsausfall der Owizara abfedern müssen. Deshalb gibt es ein paar wenige Kolleginnen und Kollegen die am Rande eines echten Burn-Outs sind, während es andere gibt, die sich ein schönes Leben machen und es ist ihnen nicht einmal peinlich.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele Kolleginnen und Kollegen entwickeln sich mit der Zeit zu Zynikerinnen bzw. Zynikern, aufgrund der krassen Fehlentscheidungen seitens des Managements, und sie merken dann, dass sie sich in einem goldenen Käfig befinden, weil sie sich beruflich in einer andere Firma verändern wollen, aber dies nicht können, weil aus ihrer Sicht der Verdienst hier zu gut ist. Also verweilen sie hier und ertragen zähneknirschend die Missstände, die weiter unten detaillierter aufgelistet sind.

Vorgesetztenverhalten

Nach dem Motto: Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken.
Es gibt sogenannte Abteilungsleiter eng. Head of Departments, kurz: HoDs, die Narrenfreiheit haben, weil das C-Level in der Firma unwissend über den Markt, den Kunden etc. ist und kein Wort Deutsch spricht. D.h. der C-Level vertraut den HoDs voll und ganz und die HoDs wiederum haben freie Hand und Entscheidungsmacht. Das Problem ist das einige HoDs keine Führungs- und Managementqualitäten, keine Konflikt- und Problemlösungsqualitäten und keine emotionale Intelligenz besitzen, weil sie selbst nicht aufgrund ihrer Qualitäten und der Leistung zu dieser Position gekommen sind, sondern aufgrund von Beziehungen und sie es geschafft haben über einen längeren Zeitraum jemand anderem regelmäßig in den Hintern zu kriechen.

Arbeitsbedingungen

Nach der Corona-Phase herrschte in der Firma eine Hire und Fire Mentalität.
Wo Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen Tag, ohne Angabe von Gründen, gekündigt werden und wenn gefragt wird was vorgefallen ist, wird geschwiegen. Das ist eine „Führungsmethode“, um den anderen Hausschafen in der Abteilung zu zeigen „wer nicht mitspielt, wird aussortiert“. Mit solchen psychologischen Spielchen wird versucht die Masse in Schach zu halten und niemand traut sich Missstände anzusprechen oder Fehlverhalten zu melden. Das Credo hier lautet einfach die Zivilcourage in der Früh Zuhause zu deponieren und im Büro die Schallklappen aufzusetzen, den Mund zu halten und in der Abteilung nicht aufzufallen, dann kannst du in der Firma locker 8-10 Jahre überleben, ohne dir einen Hacks’n auszureißen, vorausgesetzt du kriechst deiner „Führungskraft“ regelmäßig in den Hintern. Aufgrund dieser vielen Missstände gibt es keinen Teamgeist, keinen Teamspirit und jeder ist nur auf seinen eigenen Vorteil ausgerichtet, Stichwort Ellbogentaktik, aber versteckt und hinterhältig.

Kommunikation

Die Kommunikation des Unternehmens besteht darin, Klatsch und Tratsch zu verbreiten. Gerüchte verbreiten sich schneller als ein Lauffeuer. Tipps für Neuankömmlinge: Geben Sie so wenig wie möglich von Ihrem Privatleben preis und beteiligen Sie sich nicht am internen Gossip.

Gleichberechtigung

An sich ist Firma sehr patriarchalisch, da es keine einzige weibliche HoD (ausgenommen von der Personalabteilung, die aber nicht zählt) gibt. Frauen Empowerment-Programme oder Ähnliches gibt es nicht und Ideen dbzgl. werden seitens des Managements keine Beachtung geschenkt.

Für Neuankömmlinge: Auch in diesem Fall solltest du keinen Versuch unternehmen, ein solches Programm ins Leben zu rufen, da du damit lediglich unangenehm auffällst. Querdenker sind unerwünscht.

Interessante Aufgaben

Ob dein Aufgabengebiet interessant ist, hängt ganz von der Abteilung und der Position ab. Grundsätzlich kannst du deine Arbeit so gestalten, wie du es möchtest. Oft ist es jedoch notwendig, sowohl berechtigte als auch unnötige Reports für das Headquarters zu erstellen. Hier lautet das Credo: Je schlechter die Zahlen, desto mehr Reports müssen erstellt werden.

Bei der Erstellung von Reports wirst du lernen, wie du Fehlentwicklungen, schlechte Entscheidungen des Managements und Ähnliches geschickt positiver darstellen kannst, als sie tatsächlich sind. Auch bei den Zielen werden häufig Zahlen kommuniziert, die unerreichbar sind. Es ist jedoch so, dass die stationären Business Manager und das Headquarters die Wahrheit nicht wissen wollen. Es gilt, vieles schönzureden und die Zahlen in Statistiken zu verpacken, sodass die Reports für das Headquarters leicht verdaulich sind. Wenn du dies berücksichtigst, wirst du damit gut fahren.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.