Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Dezember 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.11.2026
Schachermayer GmbH erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen. Das Unternehmen punktet mit einem internen Weiterbildungszentrum, aus dem laut Bewertungen rund 90 % der Führungskräfte stammen. Der Kollegenzusammenhalt auf Abteilungsebene gilt als familiär und unterstützend, ältere Kolleg:innen werden respektiert und geschätzt. Die Work-Life-Balance profitiert von Gleitzeitmodellen und geregelten Öffnungszeiten, auch wenn Mitarbeiter:innen im Ausstellungsbereich weniger Flexibilität erleben.
Deutlicher Kritikpunkt ist die Vergütung: Gehälter orientieren sich am Kollektivvertrag und gelten vielen als zu niedrig, während Boni nach Meinung mehrerer Bewertender nach Sympathie statt Leistung vergeben werden. Das Vorgesetztenverhalten spaltet die Meinungen stark — neben positiven Stimmen berichten zahlreiche Bewertende ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das interne Weiterbildungsangebot bei Schachermayer GmbH wird von vielen Nutzer:innen positiv bewertet. Das unternehmenseigene Trainingszentrum bietet zahlreiche Kurse, und externe Weiterbildungen werden laut einigen Bewertungen auf Anfrage genehmigt. Zudem wird hervorgehoben, dass ein Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen stammt, was auf gelebte Nachwuchsförderung hindeutet.
Jedoch äußern einige Nutzer:innen Kritik an den Aufstiegschancen: Karriereschritte seien häufig von engen Kontakten zu Entscheidungsträger:innen abhängig, und wenige berichten, dass sie trotz langjähriger Betriebszugehörigkeit auf derselben Position verblieben. Außerdem wird kritisiert, dass Weiterbildungen teilweise in der Freizeit stattfinden und Kostenübernahmen nicht immer unkompliziert verlaufen. Vereinzelt wird auch das Fehlen weiblicher Führungskräfte angesprochen.
Das Gehalt bei Schachermayer GmbH empfinden viele Nutzer:innen als zu niedrig. Die Grundgehälter orientieren sich am Kollektivvertrag und gelten im Vergleich zu anderen Unternehmen in Linz als nicht wettbewerbsfähig. Einige Bewertungen heben hervor, dass Gehaltserhöhungen minimal ausfallen und frühere Berufserfahrung älterer Mitarbeiter:innen oft nicht vollständig angerechnet wird. Besonders kritisch sehen viele die Bonusvergabe: Der Jahresbonus wird nach Einschätzung mehrerer Nutzer:innen nach Sympathie statt nach Leistung vergeben, was als intransparent und demotivierend wahrgenommen wird.
Auf der anderen Seite stoßen die Sozialleistungen auf deutlich mehr Zustimmung. Mitarbeiterrabatte, Ferienbetreuung für Kinder und die Unterstützung von Lehrlingen werden positiv hervorgehoben. Einzelne Bewertungen beschreiben das Gehalt als fair oder zumindest akzeptabel, allerdings bleibt dies eine Minderheitsmeinung gegenüber der vorherrschenden Kritik an der Vergütung.
Das Vorgesetztenverhalten bei Schachermayer GmbH wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Führungskompetenz: Viele Vorgesetzte gelten als überfordert, treffen inkonsistente Entscheidungen und gehen Konflikten aus dem Weg. Einige Bewertungen berichten zudem von Vetternwirtschaft bei der Besetzung von Führungspositionen, Mikromanagement sowie dem Verdrängen kritischer Stimmen. Auch unangemessene Kommentare und starre Hierarchien werden erwähnt.
Positiv fällt auf, dass ein Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen stammt und die Arbeitssituation aus eigener Erfahrung kennt, was das Verhältnis zur Belegschaft in einigen Fällen stärkt. Wenige Nutzer:innen bewerten den Führungsstil als gut bis sehr gut und loben die Offenheit der Vorgesetzten gegenüber den Bedürfnissen der Mitarbeiter:innen. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im deutlichen Kontrast zur überwiegenden Kritik an Kompetenz und Umgang mit Konflikten.
Die Arbeitsatmosphäre bei Schachermayer GmbH wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Einige beschreiben kurze Kommunikationswege, einen angenehmen Umgangston und moderne, laufend renovierte Arbeitsplätze als positive Aspekte. Auch die direkte Zusammenarbeit zwischen Menschen statt Abteilungen wird positiv hervorgehoben.
Dem stehen jedoch kritische Stimmen gegenüber: Einige Bewertungen bemängeln, dass Lob kaum vorhanden ist und harte Arbeit als selbstverständlich gilt. Wer Anerkennung einfordert, wird demnach schnell als schwierig abgestempelt. Hinzu kommt, dass die Atmosphäre stark vom jeweiligen Management abhängt und stark schwanken kann. Misstrauen – sowohl innerhalb als auch zwischen Abteilungen – sowie mangelnde offene Kommunikation werden ebenfalls kritisiert. Leistungsstarke Mitarbeiter:innen würden zudem überproportional belastet, während schwächere geschützt werden. Insbesondere für den Standort Wien fällt die Kritik besonders deutlich aus.
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