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Schachermayer 
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330 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 61%
Score-Details

330 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Mehrfachbewertung

Zwischen Tradition und Trägheit ist ein schmaler Grat...

3,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Schachermayer GroßhandelsgesmbH in Linz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Menschen und die Freiheit. Ich kann selbstständig arbeiten, eigene Ideen umsetzen und habe Vorgesetzte, die einen machen lassen. Stabiles Unternehmen mit echtem Handwerks und Technikbezug.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Trägheit zwischen den Ebenen. Gute Ideen brauchen lang, bis sie oben ankommen, und noch länger, bis was passiert. Wer schnell arbeiten will, bremst sich irgendwann selber ein.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Mut, Entscheidungen dort treffen zu lassen, wo die Kompetenz sitzt. Und die Außenwirkung ernst nehmen: Das Unternehmen ist innen deutlich moderner, als es nach außen wirkt. Wer künftig Lehrlinge und junge Fachkräfte will, muss dort sichtbar sein, wo die sind. UND BITTE BESETZT STELLEN AUCH AUS EXTERN UND ZÜCHTET NICHT NUR AUS DEN EIGENEN REIHEN. STICHWORT: GELBE BRILLE...

Arbeitsatmosphäre

Kurze Wege, direkter Umgang. Man arbeitet mit Leuten und nicht mit Abteilungen. Nicht alles perfekt, aber der Ton passt.

Image

In der Branche ein Begriff, bei jungen Leuten kaum bekannt. Nach außen wirkt das Haus konservativer, als es innen ist...da bleibt viel Potential liegen.

Work-Life-Balance

Gleitzeit wird gelebt und nicht nur im Inserat erwähnt. In Stoßzeiten wird's mehr, kippt aber nicht ins Dauerhafte. Jedoch könnte es mehr als ein Homeofficetag sein. Leider Homeoffice ungleich verteilt.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung wird unterstützt, wenn man selber fragt. Von allein kommt keiner mit einem Entwicklungsplan vorbei, ein Nein hört man aber selten. Interne Ausbildungenleider manchmal in der Freizeit...

Gehalt/Benefits

Marktüblich, mehr nicht. Kein Grund zu gehen, aber auch kein Argument zu bleiben. Bei den Benefits ist viel Luft nach oben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

2026 ohne Wallboxen?

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Teams sehr gut. Zwischen den Abteilungen merkt man die Größe des Hauses, da hat jeder sein Revier. Alleingelassen wurde ich aber nie.

Umgang mit älteren Kollegen

Erfahrung zählt hier wirklich was, langjährige Leute werden geschätzt. Manchmal fast zu sehr – "das haben wir immer so gemacht" hört man öfter.

Vorgesetztenverhalten

Man wird als Erwachsener behandelt. Viel Freiraum, keine drei Freigaben pro Idee. Feedback kommt direkt manchmal ruppig, dafür ehrlich. Chef wirkt leider eingeschüchtert von gewissen Personen im Unternehmen. Wenig Durchsetzungsvermögen, sagt eher: "Was soll ich jetzt machen...?"

Arbeitsbedingungen

Ausstattung, Räumlichkeiten und Technik sind solide bis sehr gut. Wenn man Equipment braucht, kriegt man es meistens auch, ist zumindest bei mir so.

Kommunikation

Im Team top, quer durchs Haus zäh. Entscheidungen kommen oft erst an, wenn sie schon getroffen sind. Wer nachfragt, kriegt Antworten.

Gleichberechtigung

Fast keine Frauen in der Führung.

Interessante Aufgaben

Der stärkste Punkt. Formate von null aufbauen, Konzepte selbst entwickeln und umsetzen, von der Idee bis zum fertigen Ergebnis. Wer Eigeninitiative zeigt, kriegt Spielraum.

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Danke für Ihre ehrliche Bewertung. Besonders freut uns, dass Sie die Arbeitsatmosphäre, den Gestaltungsspielraum und die interessanten Aufgaben hervorheben. Ihre Anmerkungen zu Entscheidungswegen, Kommunikation, Sichtbarkeit und Karrierechancen nehmen wir als wichtige Impulse mit. Vielen Dank für Ihre Offenheit und Ihren Einsatz.

Mehrfachbewertung

Schlechte Führungsarbeit mit tollen Arbeitszeiten

2,5
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Schachermayer-Grosshandelsgesellschaft m.b.H. in Linz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitszeiten sind TOP.
Man ist auch sehr flexibel was Urlaubsplanung betrifft.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viele alte Muster.
Abteilungsleiter und andre Führungskräfte die völlig fehl am Platz sind und sich nicht um die MA kümmern.

Verbesserungsvorschläge

Man sollte mal aus den alten Mustern ausbrechen um auch in der Zukunft innovativ zu bleiben.
Es wird nach dem Motto: Das hat vor 30 Jahren schon so funktioniert gearbeitet.
Neue Ideen sind eher fehl am Platz. Liegt aber auch daran das jeder der etwas zu sagen hat seit X Jahren in der Firma ist und die gelbe Brille auf hat.
Man sollte man nachdenken mehr Personen von extern zu holen und nicht nur intern.

Arbeitsatmosphäre

In manchen Abteilungen hat man ein sehr gutes Arbeitsklima, in anderen wiederum gar nicht. Steht und fällt sehr mit den zuständigen Führungskräften.

Image

Nach Außen hin noch immer sehr gut!

Work-Life-Balance

Gleitzeitmodell und gute Dienstzeiten. 2,5 Tage Wochenende

Karriere/Weiterbildung

Man wird zu Kurse gezwungen. Teilweise muss man dafür seine Freizeit opfern!

Karriere wir einem oft viel versprochen, jedoch nichts eingehalten.
Führungsrollen werden einen zugesagt, nach kurzer Zeit weiß man davon aber nichts mehr.
Aktuell werden einige Führungsrollen und Stellen einfach gestrichen und eingespart.
Hier wird leider am falschen Ende gespart.

Gehalt/Benefits

Gehalt befindet sich knapp über Kollektiv.
Es gibt ein Prämiensystem was dir aber keiner in der Firma erklären kann wie genau es funktioniert.
1x im Jahr gibt es eine Jahresprämie. Ist aber auch sehr abhängig von dem, wie du deinem Abteilungsleiter zu Gesicht stehest. Hier ist sehr viel Spielraum, da wird nicht nach Leistung beurteilt sondern nach Sympathie

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wenn man sich ansieht wie gewisse Artikel 100x in Plastikfolie eingewickelt werden oder in Plasticksackerl verpackt werden ist man von Umweltbewusstsein weit entfernt.
Auch keine PV-Anlage vorhanden. Dachflächen wären genügend zur Verfügung.

Kollegenzusammenhalt

In einigen Abteilungen sehr gut. In anderen musst du aufpassen was du sagst. Hinter dem Rücken wird alles weitererzählt und gegen dich verwendet.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden teilweise zu gut behandelt! Müssen teilweise nicht mehr an Kurse teilnehmen.
Es wird mit zweierlei Maß gemessen:
Von den jüngeren wird teilweise weit mehr verlangt, weil den älteren kann man das ja nicht mehr zutrauen (z.b. Powerpoint oder andere Programme lernen)

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten in diesem Unternehmen wirken teilweise maßlos überfordert. An Regeln brauchen sich Vorgesetzte nicht halten (z.B. Pausenzeiten, Arbeitszeiten usw.)
Permanent werden im Internet nur Private Angelegenheiten nachgesehen und die Arbeit bleibt liegen. Nach dem Motto irgendwer von meinem Team wird es schon erledigen.

Abteilungsleiter können nicht mal bei den einfachsten Dingen helfen.
Sind mit den einfachsten Funktionen in manchen Programmen (Word, Outlook, MyCore usw.) überfordert. Kennen teilweise nicht mal die internen Abläufe.

Mitarbeitergespräche sollten 1x im Jahr durchgeführt werden.
Betonung liegt auf "sollten". In unserer Abteilung hat es seit Jahren keine MA-Gespräche mehr gegeben.
Abteilungsleiter schieben jede Aufgabe die es selbst nicht erledigen freut einfach ab. Nur die schönen und angenehmen Aufgaben werden behalten oder wenn es einen befreundeten Kollegen betrifft. Da wird dann alles selbst erledigt.

Man sollte einige Führungskräfte hinterfragen, ob diese wirklich in der richtigen Position sind. (Vor allem gleich bei den Abteilungsleitern anfangen)

Arbeitsbedingungen

Alte Büros.
Im Sommer jeden Tag mindestens 30 Grad im Büro teilweise sogar mehr.
EDV Equipment ist das günstigste was man am Markt finden kann.

Kommunikation

Kommunikation ist ein Fremdwort in dieser Firma. Informationen erfährt man eher hinter seinem Rücken als auf offiziellem Weg.
Mit den Mitarbeitern wird gar nicht gesprochen. Nach dem Motto der macht seine Arbeit also lassen wir sie/ihn so.
Leitmotiv Spruch würde ich sagen: Nicht geschimpft ist genug gelobt

Interessante Aufgaben

Aufgabengebiet variiert je nach Abteilung


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Herzlichen Dank für Ihr umfassendes Feedback zu Ihren Erfahrungen in unserem Unternehmen.


Es ist erfreulich zu hören, dass Sie unsere flexiblen Arbeitszeiten und die Urlaubsplanung schätzen. Diese Aspekte sind für uns zentrale Bausteine einer ausgewogenen Work-Life-Balance, da wir überzeugt sind, dass zufriedene Mitarbeitende die Grundlage für nachhaltigen Unternehmenserfolg bilden.


Ihre kritischen Rückmeldungen zu Führungsqualität, interner Kommunikation und Entwicklungsmöglichkeiten nehmen wir sehr ernst. Wir verstehen, dass der Eindruck entstehen kann, bewährte Strukturen würden zu starr beibehalten und wichtige Informationen nicht transparent genug kommuniziert. Unser Ansatz ist es, bewährte Elemente zu erhalten und gleichzeitig gezielt Innovationen und Verbesserungen umzusetzen.


Die von Ihnen angesprochenen Themen Mitarbeitergespräche und berufliche Entwicklung haben für uns hohe Priorität. Strukturierte Entwicklungsgespräche / Mitarbeitergespräche und umfassende Weiterbildungsangebote sind wesentliche Säulen unserer Personalentwicklung, da wir fest daran glauben, dass kontinuierliches Lernen sowohl für Mitarbeitende als auch für das Unternehmen erfolgsentscheidend ist.


Ihre Anmerkungen zur Transparenz bei Vergütungsmodellen und zur Kommunikationskultur betrachten wir als wichtige Impulse. Verständliche und nachvollziehbare Informationsvermittlung ist essentiell. Neben etablierten Kommunikationskanälen wie Teambesprechungen, unserem Intranet und dem direkten Dialog mit Führungskräften arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere Informationswege zu optimieren.


Wir danken Ihnen für die Zeit, die Sie in dieses detaillierte Feedback investiert haben. Solche Rückmeldungen sind für uns wertvoll, um unsere Stärken zu festigen und in den Bereichen zu wachsen, in denen Verbesserungspotential besteht.

Gerne stehen wir für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Wir würden gerne mit Ihnen in Austausch gehen, um auch Ihre konkrete Situation zu besprechen.

Eine sehr gute Firma leider nicht so gut bezahlt

3,3
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Schachermayer GroßhandelsgesmbH in Linz gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist gut jeder grüßt jeden.
Man kann mit jedem reden und die Arbeit ist auch im großen und Ganzen gut.

Image

Sehr gut

Work-Life-Balance

Freitags hat man einen kurzen Tag und Gleitzeit. Leider kein Homeoffice

Karriere/Weiterbildung

Man kann sich immer weiterbilden. 2 Weiterbildungen im Jahr sollte man sogar machen.

Gehalt/Benefits

Der Großteil negative Aspekt in dieser Firma, leider gehen wir alle für das Gehalt arbeiten und genau das hat nicht gepasst.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ja setzen schon drauf

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte ein gutes Verhältnis zu meinen Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ist mir auch nichts negatives aufgefallen

Vorgesetztenverhalten

Sind auch ziemlich entspannt gewesen.

Arbeitsbedingungen

Im vergleich zu anderen Firmen in denen ich war, technisch auf einem sehr guten Stand

Kommunikation

Verbesserungsfähig

Gleichberechtigung

Ja kann man schon sagen

Interessante Aufgaben

Man kann sich immer weiterbilden.

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Herzlichen Dank für Ihr ehrliches und konstruktives Feedback. Es ist erfreulich zu erfahren, dass Sie die Arbeitsatmosphäre als positiv empfunden haben und die technischen Arbeitsbedingungen im Vergleich zu anderen Unternehmen als sehr gut bewerten konnten. Besonders freut uns, dass Sie unsere Weiterbildungsmöglichkeiten geschätzt und genutzt haben.

Ihre kritische Rückmeldung bezüglich der Vergütung nehmen wir ernst zur Kenntnis. Wir verstehen, dass das Gehalt einen wesentlichen Faktor für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz darstellt und bedauern, dass Ihre Erwartungen in diesem Bereich nicht erfüllt werden konnten.

Wir befinden uns in einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess und arbeiten stetig daran, unsere Angebote für Mitarbeitende zu optimieren. Dabei betrachten wir verschiedene Aspekte wie Arbeitsplatzqualität, Entwicklungschancen, Benefits und das gesamte Arbeitsumfeld als wichtige Komponenten unserer Arbeitgeberleistung.

Wir danken Ihnen für die Zeit, die Sie in diese Bewertung investiert haben, und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Werdegang alles Gute.

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Vom Vorreiter zum Nachzügler

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Schachermayer GroßhandelsgesmbH in Linz gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Obere und mittlere Führungsebene radikal umbauen und mehr externe Personen, mit frischen Sichtweisen ins Unternehmen holen. Dafür die Benefits und das Vergütungssystem umstellen. Arbeitsprozesse hinterfragen und automatisieren, damit die Mitarbeiter:innen Kapazität für Aufgaben, welche Denken, Erfahrung und Kreativität, sprich das Menschliche, benötigen.

Arbeitsatmosphäre

Eine Schlangengrube ist ein Wellnessort im Vergleich zu der Firma. Lob ist selten und auch nichts Wert, weil es gleich wieder vergessen ist. Die Abteilungen werden gegeneinander ausgespielt und von oben wird dabei zugeschaut, weil geglaubt wird, so kommt geht etwas weiter.

Image

Wie bei Kollegenzusammenhalt beschrieben, wird nach außen gerne das Bild eines glücklichen Familienbetriebs als Werbung benutzt. Intern sieht es wie bei den meisten Familien aus. Zerstritten, viel schmutzige Wäsche und das ein oder andere Messer im Rücken. Am Markt versucht sich die Firma noch als Vordenker und innovativ zu vermarkten, aber bei den meisten Neuerungen wird einfach nur nachgezogen oder abgespeckte Varianten hochgepriesen.

Work-Life-Balance

Durch die Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, welche sich an der 38,5 Stunden Woche orientieren, ist im Vertrieb ein pünktliches gehen leicht möglich.

Karriere/Weiterbildung

Stellen werden meistens intern besetzt. Es werden jährlich mehrere Seminare angeboten. Teils in der Freizeit, Teils während der Arbeitszeit. Zwar steht überall freiwillig, aber es wird Druck aufgebaut diese zu besuchen. Ob schon 3-4 ähnliche Seminare besucht wurden, ist jedoch egal. Die Seminare haben meistens keinen Einfluss auf den Arbeitsalltag. Auch bei Beförderungen werden Sie nicht als Qualifikation oder Einsatz berücksichtigt.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung orientiert sich am HandelsKV und ist daher niedrig angesetzt. Das Prämiensystem ist ohne Anreiz, daher alle bekommen gleich und dass auf niedrigen Niveau. Während der Mitbewerb den Zugang zur sechsten Urlaubswoche erleichtert, gibt es hier einen einzelnen Geburtstagsurlaubstag. Getränke und Obst im Büro sind nicht zu finden, ausser die Mitarbeiter:innen kaufen sie sich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Müll wird getrennt. Es wird auch langsam in Richtung PV investiert. Beim Fuhrpark sind keine Anzeichen zu sehen, dass es irgendwann in Richtung Alternative Antriebe geht.

Kollegenzusammenhalt

Die letzten 10-15 Jahre ist der Zusammenhalt stark am abnehmen. Extern wird gerne das Bild eines zusammenhaltenden Familienbetriebs hochgehalten. Intern sind die meisten zerstritten. Die Lehrlinge und Jungangestellte glauben noch an den Zusammenhalt, werden dann aber im Alltag mit der Realität bekannt gemacht. Einzelne Kleingruppen gibt es noch, aber ein großer Zusammenhalt gibt es nur als Image.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier muss unterschieden werden zwischen Personen, welche schon lange im Unternehmen sind, und von außerhalb, welche "älter" in die Firma gekommen sind. Die ersteren haben meistens ein Kontaktnetzwerk, ohne den es schwierig wird im Unternehmen (siehe Informationsweitergabe). Letztere werden ins kalte Wasser geworfen. Wie gut die erhaltene Hilfe von den Kolleg:innen ist, hängt stark von der Sympathie ab.

Vorgesetztenverhalten

Wer gut im Vertrieb ist, muss auch eine gute Führungskraft sein. Nach diesem Motto wird vielfach besetzt. Das es jedoch zwei unterschiedliche Eigenschaften sind, hat sich bei den meisten noch nicht durchgesprochen. Die Bandbreite geht von hilflos überfordert bis empathielos. Entscheidungen werden nie einheitlich getroffen, sondern der Lage angepasst. Hält man sich an Vorgaben, ist es falsch. Biegt man die Vorgaben, zb. im Sinne des Kunden, ist es auch falsch. Es wird meistens der einfache Weg gegangen. Bei internen Problemen greift auch gerne das Vogel-Strauss-Prinzip.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros, größtenteils ohne Kühlungsmöglichkeit. Bürotemperaturen über 30 Grad im Sommer sind nicht die Ausnahme sondern die Regel. Ebenso ist die Lautstärke teilweise grenzwertig. Modernisierungen werden eher nach der Optik durchgeführt, anstatt nach praktischen nutzen. Wenn jemand herumgeführt wird, soll es gut aussehen. Ob darin auch gut gearbeitet werden kann, ist nebensächlich.

Kommunikation

Variiert von Abteilung zu Abteilung, aber wenn die Mitarbeiter:innen nicht aktiv nach Informationen fragen, werden Sie meistens nicht weitergereicht. Der sogenannte Flurfunk ist effektiver und trägt zur schlechten Atmosphäre bei.

Gleichberechtigung

Weibliche Führungskräfte sind die Ausnahme. Bei den letzten Besetzungen hat sich aber eine leichte Besserung erkennbar gemacht.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist stark einseitig verteilt und auf einzelne Personen verteilt. Meistens sind das jene, welchen aufgrund vom Alter ein Weggehen schwer fällt. Auch hat das Ungleichgewicht leider auch sehr mit dem nicht vorhandenen Anreizsystem zu tun. Wer viel arbeitet hat keinen Vorteil gegenüber jemanden der wenig arbeitet. Und das nutzen einige aus um nur das notwendigste zu tun. Das Aufgabengebiet sollte eigentlich abgesteckt sein, aber wie oben erwähnt, werden unliebsame Aufgaben zwischen den Abteilungen hin und her geschoben. Vor allem welche, wo die Arbeitsweise nicht eindeutig intern aufgearbeitet ist. Weiters gibt es viele Monotone Arbeiten, welche eigentlich automatisiert werden könnten. Da dazu aber meistens Adaptionen notwendig sind, welche Kosten und Aufwand verursachen, werden diese weiterhin manuell von den Mitarbeiter:innen erledigt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Sehr geehrte:r Kolleg:in,

vielen Dank für Ihr Feedback und die Zeit, die Sie sich für diese Bewertung genommen haben. Es tut uns leid zu erfahren, dass Sie mit vielen Aspekten Ihres Arbeitsplatzes unzufrieden sind.

Wir freuen uns, dass Sie die Work-Life-Balance durch unsere Öffnungszeiten von Montag bis Freitag positiv bewerten. Dies zeigt uns, dass wir in diesem Bereich bereits auf dem richtigen Weg sind.

Ihre Kritik bezüglich der Arbeitsatmosphäre, Kommunikation und des Führungsverhaltens nehmen wir sehr ernst. Wir sind uns bewusst, dass hier Verbesserungsbedarf besteht. Die Entwicklung von Führungskräften ist ein wichtiger Pfeiler unserer Unternehmensentwicklung, und unser internes Kursprogramm wird regelmäßig nach Wirksamkeit und Relevanz für den Arbeitsalltag evaluiert.

Bezüglich der Gleichberechtigung teilen wir Ihre Beobachtung, dass weibliche Führungskräfte noch unterrepräsentiert sind. Wir arbeiten aktiv daran, mehr weibliche Führungskräfte zu gewinnen und freuen uns immer, wenn sich Frauen für ausgeschriebene Positionen bewerben.

Ihre Anregungen zur Automatisierung monotoner Arbeiten nehmen wir zur Kenntnis. Automatisierungen sind bereits Inhalt vieler aktueller Projekte, da wir verstehen, dass dies die Arbeitsqualität für unsere Mitarbeitenden verbessern kann.

Die Einschulung neuer Mitarbeitender erfolgt sowohl zentral als auch in den Abteilungen, und wir achten sehr darauf, dass dieser Prozess gut begleitet wird. Kommunikation ist uns wichtig, und wir arbeiten daran, die Informationsweitergabe zu verbessern.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das persönliche Gespräch mit uns suchen würden. Nur durch offenen Dialog können wir die von Ihnen angesprochenen Herausforderungen angehen.

Bin froh, nicht mehr hier arbeiten zu müssen.

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Schachermayer-Grosshandelsgesellschaft m.b.H. in Linz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die gute Erreichbarkeit mit dem Bus.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die teils sehr abgehobene Vorgesetzten.

Verbesserungsvorschläge

Besseres Führungspersonal einstellen.

Arbeitsatmosphäre

Sehr trist und angespannt.

Image

Bei den Kunden ist das Image recht gut, aber bei den Mitarbeitern habe ich nicht viel positives erlebt und gehört.

Work-Life-Balance

Die Arbeizszeiten variieren sehr stark dank Überstunden.

Karriere/Weiterbildung

Für Mitarbeiter im Lager gabs nicht viel Weiterbildungsmöglichkeiten. Wechsel in andere Abteilungen soll aber möglich sein.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war in Ordnung, mehr aber auch nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein war nicht existent, Umweltbewusstsein zumindest ein bisschen.

Kollegenzusammenhalt

Einzelne Gruppen halten zueinander, andere dafür überhaupt nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Könnte unterschiedlicher kaum sein. Manche total nett, andere wiederum waren katastrophal.

Vorgesetztenverhalten

Katastrophal wär noch ein Kompliment.

Arbeitsbedingungen

Konnte zum Teil sehr stressig und eintönig sein.

Kommunikation

Nicht unbedingt eine der Stärken hier.

Gleichberechtigung

War grundsäätzlich schon vorhanden.

Interessante Aufgaben

Nicht wirklich.

3Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Herzlichen Dank für Ihr ehrliches Feedback und die Zeit, die Sie sich für diese umfassende Bewertung genommen haben.

Wir bedauern sehr, dass Sie Ihre Zeit bei uns überwiegend negativ erlebt haben. Besonders die von Ihnen beschriebene angespannte Arbeitsatmosphäre sowie Ihre Kritik am Führungsverhalten nehmen wir sehr ernst. Dass Sie hier so deutliche Worte finden, zeigt, wie prägend Ihre Erfahrungen waren.

Positiv nehmen wir zur Kenntnis, dass Sie die Chancengleichheit in unserem Unternehmen grundsätzlich als gegeben wahrgenommen haben und die gute Erreichbarkeit hervorheben.

Die von Ihnen angesprochenen Themen – insbesondere Führungsqualität, Kommunikation und Arbeitsbedingungen – sind für uns zentrale Entwicklungsfelder. Wir investieren gezielt in die Weiterentwicklung unserer Führungskräfte, um modernes Führungsverständnis, klare Kommunikation und ein respektvolles Miteinander weiter zu stärken. Gleichzeitig sehen wir auch die Bedeutung von Eigenverantwortung und konstruktivem Austausch auf allen Ebenen, um das Arbeitsumfeld nachhaltig zu verbessern.

Wir danken Ihnen für Ihre offenen Worte, da sie uns helfen, genauer hinzusehen und konkrete Verbesserungen abzuleiten. Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute.

Mehrfachbewertung

Potential wäre vorhanden

2,6
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Schachermayer GroßhandelsgesmbH in Linz gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Sehr geehrter Herr Mag. Gerd Schachermayer,

Sie führen ein Unternehmen, das sich selbst als dynamisch und zukunftsorientiert versteht. Umso mehr wünsche ich mir, dass diese Dynamik nicht nur in baulichen Maßnahmen oder wirtschaftlichen Kennzahlen sichtbar wird, sondern auch im Umgang mit den Menschen, die täglich zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Trotz beachtlicher Gewinne und umfangreicher Investitionen, wie dem geplanten Umbau des Bürogebäudes, nehmen viele Mitarbeiter eine gewisse Unzufriedenheit wahr. Moderne Unternehmensführung bedeutet heute nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch Offenheit für neue Denkweisen, Flexibilität und das Ernstnehmen der Bedürfnisse der Belegschaft.

Ein Beispiel dafür ist die Kleiderordnung im Außendienst. Während Hitzewellen mit Temperaturen von über 35 Grad zur Normalität werden, müssen Mitarbeiter weiterhin lange Hosen tragen. Dabei reagieren viele Kunden – vor allem in kleinen und mittelständischen Betrieben sowie im direkten Kontakt mit Arbeitern – mit Unverständnis und belächeln diese Vorgabe. Es geht hier nicht um Termine auf Vorstandsebene oder bei Bankmanagern, sondern um praxisnahe Kundenkontakte, bei denen eine zeitgemäße und angemessene Kleiderregelung durchaus akzeptiert und sogar erwartet wird.

Ebenso stellt sich die Frage, warum im Zuge des Umbaus keine Möglichkeiten zur Kühlung der Arbeitsplätze geschaffen werden. Dass hohe Temperaturen die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter beeinträchtigen, ist hinlänglich bekannt. Der Verweis darauf, dass am Hauptstandort ebenfalls keine Kühlung vorhanden ist, sollte kein Argument gegen Verbesserungen sein. Fortschritt beginnt dort, wo bestehende Strukturen hinterfragt werden.

Wann gehen Sie mit offenen Augen und Ohren durch Ihr Unternehmen? Wann nutzen Sie die Chance, die moderne und dynamische Unternehmenskultur zu schaffen, die Sie sich selbst wünschen?

Mir ist bewusst, dass man in einer Position wie der Ihren nicht jeden Mitarbeiter persönlich kennen und nicht jede einzelne Sorge wahrnehmen kann. Ebenso ist nachvollziehbar, dass bei einer Unternehmensgröße wie der Ihren nicht auf jedes individuelle Bedürfnis eingegangen werden kann.

Allerdings stellt sich die Frage, ob Ihnen bewusst ist, dass Sie die Informations- und Entscheidungsträger selbst bestimmt haben und dass die Realität an der Basis oftmals nur gefiltert bei Ihnen ankommt. In Führungspositionen erfährt man häufig nur das, was man erfahren soll. Gerade deshalb ist es wichtig, regelmäßig den direkten Austausch mit Mitarbeitern zu suchen und sich ein eigenes Bild von Stimmungen, Herausforderungen und Bedürfnissen zu machen.

Viele Mitarbeiter haben mittlerweile das Gefühl, dass sich das Unternehmen auf einem bedenklichen Weg befindet. Nicht aufgrund wirtschaftlicher Kennzahlen oder mangelnder Auftragslage, sondern aufgrund von Fehlentscheidungen einzelner Entscheidungsträger, dem gezielten Unterdrücken von Motivation sowie einer wahrgenommenen Gleichgültigkeit gegenüber den Anliegen und Bedürfnissen der Belegschaft.

Ein Unternehmen wird nicht allein durch Zahlen erfolgreich, sondern vor allem durch die Menschen, die täglich ihren Beitrag leisten. Wenn Motivation schwindet, Engagement verloren geht und Mitarbeiter das Gefühl haben, nicht gehört zu werden, kann dies langfristig schwerwiegende Folgen für die Zukunft des Unternehmens haben.

Ich wünsche mir für jeden einzelnen Menschen, der in Ihrem Unternehmen beschäftigt ist, dass über diese Gedanken zumindest nachgedacht wird. Denn zufriedene Mitarbeiter sind die Grundlage für langfristigen Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Vielen Dank für Ihre offene und ausführliche Rückmeldung.
Wir können gut nachvollziehen, dass Themen wie Arbeitsbedingungen, Kommunikation und Wahrnehmung von Entscheidungen eine große Rolle für die Zufriedenheit spielen. Ihre Anmerkungen geben wichtige Denkanstöße.
Zur angesprochenen Kleiderordnung möchten wir ergänzen: Für uns ist diese im Außendienst bewusst auch eine Frage des Stils und des Selbstverständnisses als Kaufmann bzw. Kauffrau. Gleichzeitig nehmen wir Ihre Perspektive – insbesondere im Hinblick auf praktische Gegebenheiten wie hohe Temperaturen – ernst und reflektieren solche Rückmeldungen regelmäßig.
Uns ist wichtig, wirtschaftlichen Erfolg und ein gutes Miteinander zu verbinden. Deshalb würden wir uns über ein persönliches Gespräch freuen, denn nur durch offenen Dialog können wir lernen und uns weiterentwickeln.

Wie ist es möglich, dass Führungskräfte über einen so langen Zeitraum so agieren können?

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Schachermayer-Grosshandelsgesellschaft m.b.H. in Linz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Stabiles Unternehmen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich habe die Führungskultur in der Personalabteilung als sehr problematisch erlebt und deshalb das Unternehmen vor einigen Jahren verlassen (müssen).
Aufgrund der vermehrten negativen Bewertungen, die Personalabteilung betreffend, hat sich das Führungsverhalten offensichtlich nicht verbessert.

Die Ungleichbehandlung der verschiedenen Kolleginnen kann ich bestätigen, die gab es schon damals. Dies hat auch zu einem ungerechten Arbeitsumfeld geführt.
Zudem wurde häufig Druck aufgebaut, der weit über ein gesundes Maß hinausging.
Einzelne Mitarbeiterinnen standen dazu noch häufig im Fokus von Kritik, unabhängig davon, wie sie ihre Aufgaben erledigten. Das führte oftmals dazu, dass Kolleginnen nach Gesprächen oder Kritik in Tränen ausbrachen.
Entscheidungen und Kommunikation wirkten stark von der jeweiligen Stimmung der Führungskraft abhängig, wodurch die Zusammenarbeit schwer planbar und belastend war.

Durch so ein Verhalten einer Führungskraft fühlt man sich als Mitarbeitende dauerhaft unter Druck gesetzt und schlecht behandelt, was schlussendlich zu einer Kündigung führt.
Ein respektvoller und wertschätzender Umgang auf Augenhöhe war aus meiner Sicht nicht ausreichend gegeben.

Ich wünsche dem Unternehmen für die Zukunft eine stärkere Reflexion des Führungsverhaltens sowie Maßnahmen, die ein faires, respektvolles und professionelles Arbeitsumfeld für alle Mitarbeitenden (in dieser Abteilung) sicherstellt.

Verbesserungsvorschläge

Hinschauen wenn offensichtlich etwas schiefläuft

Arbeitsatmosphäre

Druck, Launenhaftigkeit, Willkür, Kontrolle

Work-Life-Balance

die Arbeitsbelastung war oft sehr hoch

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung ja, Weiterentwicklung nicht möglich

Kollegenzusammenhalt

der Kolleginnenzusammenhalt war damals sehr gut, man war sich gegenseitig eine Stütze wenn das Verhalten der Führungskraft für einzelne zu belastend war

Vorgesetztenverhalten

in meinem Fall leider sehr schlechte Erfahrung gemacht und es hat sich anscheinend bis jetzt nichts verbessert

Arbeitsbedingungen

sehr belastend aufgrund des Führungsverhaltens

Gleichberechtigung

in der Personalabteilung waren nur Frauen beschäftigt aber es gab eine Ungleichbehandlung unter den Kolleginnen


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich5Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Vielen Dank für Ihre offene und ausführliche Rückmeldung.
Auch wenn Ihre Erfahrungen bereits einige Zeit zurückliegen, nehmen wir die beschriebenen Wahrnehmungen sehr ernst. Themen wie Druck, unterschiedliche Behandlung oder mangelnde Planbarkeit sind für die Qualität von Führung zentral.
Führung wirkt – unabhängig davon, wie sie gemeint ist. Wenn Zusammenarbeit als belastend, ungerecht oder wenig wertschätzend erlebt wird, entspricht das nicht unserem Anspruch.
Den von Ihnen beschriebenen starken Kolleginnenzusammenhalt sehen wir als wichtige Stärke. Gleichzeitig ist es unser Ziel, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Zusammenarbeit nicht als Ausgleich für Belastung dient, sondern aus sich heraus tragfähig ist.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die damit verbundene Perspektive. Sie ist – auch rückblickend – ein wichtiger Impuls für unsere kontinuierliche Weiterentwicklung von Führung.
Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Wenn Gelb fürs Leben wichtiger ist als Veränderung...

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Schachermayer GroßhandelsgesmbH in Linz gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Sehr geehrter Geschäftsführer,

vielleicht erreicht Sie diese Bewertung auf einem Weg, auf dem Informationen nicht zuvor durch mehrere Führungsebenen gefiltert werden.

Viele der folgenden Punkte habe ich über Jahre hinweg selbst wahrgenommen oder in Gesprächen mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichsten Bereichen mitbekommen. Deshalb geht es hier nicht um Einzelfälle, sondern um Themen, die im Unternehmen seit Langem bekannt sind.

Nach außen präsentiert sich Schachermayer als modernes Familienunternehmen mit Werten, Entwicklungsmöglichkeiten und einem starken Miteinander. Intern habe ich jedoch häufig eine andere Realität wahrgenommen.

Karrierewege wirkten oft vorhersehbar. Nicht immer entstand der Eindruck, dass Leistung, Kompetenz oder Potenzial ausschlaggebend waren. Viel häufiger wurde darüber gesprochen, wer wen kennt oder zu welchem Netzwerk gehört. Für viele Mitarbeiter waren die Entwicklungsmöglichkeiten begrenzt, für Frauen gefühlt noch einmal stärker. Teilzeitkräfte wurden nicht immer als gleichwertige Arbeitskräfte wahrgenommen, sondern teilweise als organisatorische Belastung.

Gleichzeitig wurden Führungspositionen überwiegend intern besetzt. Dadurch entstand über Jahre eine Kultur, die sich selbst bestätigte und selten hinterfragte. Neue Perspektiven oder moderne Führungsansätze kamen kaum ins Unternehmen. Aussagen, dass man bei der Lehrlingssuche wieder stärker auf männliche Bewerber setzen sollte, vermittelten ebenfalls nicht gerade den Eindruck eines modernen Arbeitgebers.

Auch mit sensiblen Themen wurde aus meiner Sicht oft erstaunlich locker umgegangen. Grenzüberschreitendes Verhalten wurde häufig verharmlost oder toleriert. Konstellationen zwischen Führungskräften und direkt unterstellten Mitarbeitern wurden vielfach als offenes Geheimnis wahrgenommen. Dadurch entstand der Eindruck, dass für manche Personen andere Maßstäbe gelten als für andere.

Besonders auffällig war jedoch die Situation in der Personalabteilung. Die hohe Fluktuation dort war über Jahre hinweg im gesamten Unternehmen bekannt. Kaum eine andere Abteilung wurde so häufig mit Personalwechseln in Verbindung gebracht. Trotzdem entstand nie der Eindruck, dass die Ursachen ernsthaft hinterfragt wurden. Die offensichtlichste Frage blieb unbeantwortet: Warum verlassen so viele Mitarbeiter genau diese Abteilung wieder?

Auch außerhalb der Personalabteilung wurde immer wieder über das dortige Arbeitsklima gesprochen. Von Kontrolle, Misstrauen und Spannungen innerhalb des Teams war regelmäßig die Rede. Unter Mitarbeitern wurde teilweise sogar darüber gewitzelt, wer wohl als Nächstes auf der „schwarzen Liste“ stehen würde. Erschreckend war dabei nicht, dass solche Gespräche geführt wurden. Erschreckend war, dass sie über Jahre hinweg geführt wurden und sich dennoch nichts änderte.

Für zusätzliches Unverständnis sorgten Regeln und Entscheidungen, die im Alltag oft lebensfremd wirkten. Selbst kleine Aufmerksamkeiten von Kolleginnen und Kollegen mussten abgegeben werden. Gleichzeitig entstand vielerorts der Eindruck, dass Regeln nicht für alle gleichermaßen galten.

Besonders bemerkenswert ist, dass genau jene Abteilung, die für Personalentwicklung, Unternehmenskultur und die Schulung von Führungskräften verantwortlich war, selbst immer wieder Gegenstand kritischer Gespräche innerhalb des Unternehmens war. Wenn ausgerechnet dort über Jahre dieselben Probleme wahrgenommen werden, sollte das Anlass genug sein, die eigenen Strukturen kritisch zu hinterfragen.

Am meisten irritiert rückblickend nicht einmal das Verhalten einzelner Personen. Irritierend ist, wie viele dieser Themen über Jahre hinweg bekannt waren. Darüber wurde in den Abteilungen gesprochen, bei Firmenveranstaltungen gesprochen und in den Pausen gesprochen. Es waren keine Geheimnisse.

Die eigentliche Frage ist daher nicht, ob diese Probleme existierten oder existieren. Die eigentliche Frage ist, warum sie so lange bestehen konnten.

Die größte Stärke des Unternehmens sind die vielen engagierten Mitarbeiter. Die größte Schwäche ist, dass bekannte Probleme, bekannte Führungsthemen und bekannte Missstände über Jahre hinweg ohne erkennbare Konsequenzen bestehen konnten.

Schachermayer hat enormes Potenzial. Umso bedauerlicher ist es, wenn dieses Potenzial durch Freunderlwirtschaft, mangelnde Konsequenzen und eine Kultur des Wegschauens Jahr für Jahr verspielt wird.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Sehr geehrte/r Anonym

Danke sehr für das Feedback, auch wenn es ehrlicherweise nicht so positiv ausgefallen ist, wie ich es mir wünschen würde. Ich möchte auf ein paar Punkte konkret eingehen und meine Sichtweise dazu teilen.
Ja, es stimmt, dass wir danach trachten, Führungspositionen überwiegend intern zu besetzen. Dies kommt daher, dass wir daran glauben, dass einem in einem Unternehmen prinzipiell alle Karrierewege offen stehen sollen und es keinen „gläsernen Deckel“ geben soll, den man nur durchbrechen kann, wenn man von „außen“ mit akademischen oder sonstigen Titeln kommt. Karriere mit Lehre bzw. Karriere durch Einsatz und Leistung muss bei uns möglich sein.
Natürlich hat diese Sichtweise auch den Nachteil, dass einigen dieser Führungskräfte die Erfahrung fehlt, woanders gearbeitet zu haben. Dadurch, dass auch interne Bewerber sich dem ganz normalen Bewerbungsprozess stellen müssen, der auch durch die Personalabteilung begleitet wird, können wir Freundschaftsbesetzungen entgegenwirken.
Zu Grenzüberschreitendem oder gar übergriffigem Verhalten kommt es in einem Unternehmen in unserer Größenordnung leider immer wieder. Aus meiner Sicht nehmen wir diese Fälle sehr ernst und handeln immer faktenbasiert, schnell und konsequent. So ein Verhalten hat in einem Familienunternehmen keinen Platz.
Aber ja, wir haben keine Regel gegen Beziehungen am Arbeitsplatz. Meine Meinung dazu ist, dass solange es hier zu keinen Compliance-konflikten kommt und die Arbeit auch nicht leidet, soll man Beziehungen unter Mitarbeitern nicht einschränken.
Die beschriebene Situation in der Personalabteilung wirft bei mir viele Fragen auf und kann ich so nicht nachvollziehen. Die Vorwürfe nehme ich natürlich sehr ernst und werde sie intern besprechen. Ich lade Sie herzlich dazu ein, mich diesbezüglich direkt zu kontaktieren.

Gerd Schachermayer

Das Gelbe vom Schnee

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Schachermayer-Grosshandelsgesellschaft m.b.H. gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war stark von Misstrauen geprägt. Es wurde offen kommuniziert, dass man den Mitarbeiter:innen z.B. beim Thema Homeoffice nicht wirklich vertraut.

Work-Life-Balance

Überstunden wurden zwar nicht aktiv verlangt, allerdings wurde bei der Zeiterfassung sehr genau hingeschaut. Gleichzeitig konnte es passieren, dass einem schon wegen ein paar Minuten beim Ausstempeln Arbeitszeit abgezogen wurde, wenn man nicht exakt zum „richtigen“ Zeitpunkt ausgestempelt hat.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man hier Karriere machen kann, weiß man das meist schon vorab – nämlich dann, wenn ein entsprechendes Naheverhältnis zu Entscheidungsträgern besteht. Für alle anderen waren die Aufstiegschancen sehr gering, für Frauen gefühlt noch einmal deutlich schlechter. Die Kurse waren großteils sehr basic, etwa zu Themen wie „Wie schreibe ich eine E-Mail“ oder „Wie rede ich mit Kund:innen“. Fachliche Weiterbildung oder moderne Inhalte kamen dabei eher zu kurz. Viele Schulungen fanden außerdem in der Freizeit statt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt orientiert sich streng am Kollektivvertrag Handel. Nachvollziehbare Prämiensysteme gab es in den wenigsten Abteilungen. Auch die Jahresprämie wirkte oft eher nach Sympathie durch die jeweiligen Abteilungsleiter verteilt als nach transparenter oder fairer Leistungbewertung. Ein Pluspunkt und der Grund für den zweiten Stern sind die wirklich guten Mitarbeiterrabatte. Viele Produkte bekommt man nahezu zum Einkaufspreis, teilweise auch das Geschirr der Tochterfirma. Außerdem gab es eine wirklich tolle Kinderbetreuung in den Sommer- und Osterferien. Das waren tatsächlich einige der wenigen Benefits, von denen Mitarbeiter:innen spürbar profitiert haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Eigentümerfamilie gibt sich nach außen hin sehr sozial und engagiert – etwa mit Projekten für die Allgemeinheit. Intern hatte man davon allerdings wenig. Gehaltserhöhungen, echte Benefits (es gibt nicht mal einen Obstkorb, auch Kaffee muss aus der eigenen Tasche bezahlt werden) oder Wertschätzung über „das Gehalt wird eh pünktlich bezahlt“ hinaus waren kaum ein Thema.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen war grundsätzlich gut – vermutlich auch deshalb, weil es dank der ausgeprägten Gerüchteküche nie an Gesprächsstoff gefehlt hat. Besonders firmeninterne Affären zwischen verheirateten Führungskräften und Mitarbeiterinnen sorgten regelmäßig für Unterhaltung und waren am immer gut gefüllten Raucherplatz gefühlt präsenter als manche eigentlichen Arbeitsthemen.

Unterstützung bei der Arbeit sollte man sich allerdings eher nicht erwarten. Viele waren vor allem darauf bedacht, ja nicht „zu viel“ zu machen oder sich versehentlich eine neue wiederkehrende Aufgabe einzuhandeln. Schließlich „haben wir das schon immer so gemacht“. Eigeninitiative oder Verbesserungsvorschläge wurden daher eher kritisch betrachtet als gefördert.

Umgang mit älteren Kollegen

Wer es dort schon seit Jahrzehnten aushält, kann sich gefühlt alles erlauben. In fast jeder Abteilung gab es langjährige Kollegen die sich weder weiterentwickeln noch neue Aufgaben übernehmen wollten, teilweise viele Jahre vor der Pension. Konsequenzen hatte das kaum, stattdessen wurde die zusätzliche Arbeit oft einfach auf andere verteilt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten war aus meiner Sicht sehr schlecht. Führungspositionen wurden klar nach Freunderlwirtschaft statt nach Kompetenz vergeben. Sämtliche Führungskräfte kamen ausschließlich aus dem eigenen Unternehmen, wodurch eine sehr eingefahrene Kultur ohne neue Perspektiven oder moderne Führungsansätze entstanden ist. Bestehende Muster wurden eher gegenseitig bestätigt, anstatt Dinge kritisch zu hinterfragen oder weiterzuentwickeln.

Sprüche unter der Gürtellinie oder abwertende Kommentare gegenüber Herkunft, Aussehen oder Frauen wurden regelmäßig als „Schmäh“ abgetan. Wer sich daran kritisch gezeigt oder unwohl gefühlt hat, galt schnell als überempfindlich und wurde eher belächelt als ernst genommen. Unterstützung durch Führungskräfte oder die Personalabteilung konnte man dabei nicht erwarten. Auffällig war außerdem, dass jene, die Probleme offen angesprochen oder sich öffentlich dagegen gestellt haben, heute nicht mehr im Unternehmen sind.

Arbeitsbedingungen

Trotz Neubau gab es großteils veraltete Geräte und keine wirklich moderne Ausstattung. Für die Mitarbeiter:innen galt Großraumbüro, während auf der Chefetage selbstverständlich Einzelbüros genutzt wurden. Auch bei den Parkplätzen zeigte sich die Prioritätensetzung: Vor Ort gab es zu wenige Plätze, die zusätzlichen Parkmöglichkeiten lagen etwa zehn Minuten zu Fuß entfernt. Die begehrten Tiefgaragenplätze waren hingegen eher für die Freunde der Entscheider reserviert.

Kommunikation

Die interne Kommunikation war aus meiner Sicht sehr schlecht. Es gab zwar laufend viel „bla bla“ über das Intranet und große Ankündigungen, bei wichtigen Themen für Mitarbeiter:innen wurde jedoch oft ausgewichen oder hingehalten. Wenn man selbst Anliegen wie eine Gehaltserhöhung, Anerkennung für laufend zusätzliche Aufgaben oder eine nachvollziehbare Erklärung zur Aufteilung von Provisionen angesprochen hat, musste man teils monatelang auf Antworten warten. Transparenz und ehrliche Kommunikation haben dabei leider gefehlt.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung gab es aus meiner Sicht schlicht nicht. Entscheidungspositionen waren ausschließlich mit alten, älteren und manchmal auch jüngeren weißen Männern besetzt. Die wirklich lukrativen Positionen bleiben ohnehin in der Familie. Männerfreundschaften innerhalb der Führung gingen teilweise sogar so weit, dass für Personen, die in ihren eigentlichen Rollen versagt haben, einfach neue Stellen geschaffen wurden.

Interessante Aufgaben

Wer gerne arbeitet wie in den 90ern, wird hier vermutlich sehr glücklich, sowohl was Aufgaben und Ausstattung als auch die allgemeine Sinnhaftigkeit mancher Prozesse betrifft. Moderne Arbeitsweisen, effiziente Abläufe oder zeitgemäße Führung sucht man eher vergeblich.


Image

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie KneifelPersonalleiterin

Liebe Ex-Kollegin,

vielen Dank für Ihre offene Rückmeldung. Es tut uns leid, dass Sie Ihre Zeit bei uns nicht positiv empfunden haben.

Unsere Benefits sind klar definiert, können jedoch - etwa beim Thema Homeoffice - von individuellen Faktoren wie Aufgabenbereich, Entwicklung und Teamsituation abhängen. Ihren Hinweis zur Transparenz nehmen wir ernst und prüfen diesen intern.

Wir bedauern, dass Sie die Wertschätzung Ihrer Arbeit nicht ausreichend wahrgenommen haben. Regelmäßiges Feedback und Anerkennung sind für uns wichtige Bausteine der Zusammenarbeit.

Ihre Anmerkung zur Weiterbildung überrascht uns, da die Entwicklung unserer Mitarbeitenden für uns einen hohen Stellenwert hat. Neben unserem internen Weiterbildungsangebot prüfen wir externe Maßnahmen individuell im Dialog.

Auch Ihre Hinweise zu den Arbeitsbedingungen nehmen wir ernst. Wir investieren laufend in moderne Ausstattung und Arbeitsumgebungen und ergänzen bestehende Maßnahmen bei Bedarf.

Die angesprochenen Themen rund um Gleichberechtigung und respektvollen Umgang sind uns besonders wichtig. Diskriminierung hat bei uns keinen Platz. Entsprechenden Hinweisen gehen wir konsequent nach und fördern einen offenen, respektvollen Austausch.

Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Personalabteilung

Die schlimmsten Chefs, geizig, skandalös

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Schachermayer-Grosshandelsgesellschaft m.b.H. gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass man für den nächsten Job weiß, dass man viel mehr Wert ist & mehr verdient hat

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Benefits werden einem unter die Nase gerieben (jede andere Firma bietet bessere Benefits an) - man muss für 1 Tag Homeoffice im GMA kämpfen, es wird einem vorgeworfen dass man noch weitere Monate beweisen muss ob man es verdient hat, nach den vergangenen Monaten harter Arbeit & Protokollierung wurde den Mitarbeitern gesagt dass andere mehrere Aufträge haben & sie es deswegen nicht bekommen. Dann löscht das gleich aus dem Stellenangebot denn das ist irreführend wenn man es nicht automatisch kriegt und es sich nach Monaten noch erkämpfen muss.

Verbesserungsvorschläge

Solange die Vorgesetzten im GMA nicht aussortiert werden wird es immer so bleiben. Es haben genug kompetente Mitarbeiter gekündigt weil sie nicht gesehen wurden/ihre Arbeit & Meinungsfreiheit kleingeredet wurden.

Arbeitsatmosphäre

kein Lob, harte Arbeit ist selbstverständlich, sagst du du willst gesehen werden stempeln sie dich als schwierig ab

Image

Außen hui innen Pfuii - intern viele Skandale die totgeschwiegen werden. Der Höhere weiß z.B nicht, was sein Untergeordneter eigentlich macht, genauso wie er nicht weiß, was sein eigener Untergeordneter über ihn redet.

Work-Life-Balance

Flexibel aber im Service bleibt immer die selbe Person bis 17:00 weil der Teamleiter es nicht fair aufteilen kann.

Karriere/Weiterbildung

Auch geizig, will man eine Fortbildung machen muss man zuerst mehrmals betteln dass sie die Kosten übernehmen.

Gehalt/Benefits

Komplett geizig. Will man nach 2 Jahren zum ersten Mal eine Lohnerhöhung sagt dir der Leiter dreist, dass man sich die Jahresprämie durch 14 aufteilen soll (die man nach 2 Jahren auch nicht erhalten hat, weil man gleich danach gekündigt worden ist)

Kollegenzusammenhalt

vor dir ja, hinter deinem Rücken nein

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen die jahrelang dabei sind werden wie Müll behandelt damit sie von allein kündigen & man ihnen ihre wohlverdiente Abfertigung nicht auszahlen muss.

Vorgesetztenverhalten

Keine Skills bei Konflikten, Probleme werden unter den Tisch gekehrt, dem Lügner wird geglaubt, dem Unschuldigen nicht. Bei Lohnverhandlungen kommt man mit Fakten und es wird einem gesagt dass das System falsch ausgewertet hat. Chefs machen es sich so wie sie es wollen, alle anderen die eine eigene Meinung haben werden aussortiert oder ihr Ruf geschädigt. Leiter hat zugegeben, dass er seine Sekräterin beauftragt uns auszuspionieren.

Arbeitsbedingungen

Schrott, keine klimatisierten Büros, gefühlt 36 Grad - wenn man fragt ob man uns wenigstens Ventilatoren besorgen kann, kommt nur zurück, dass es der Firma Geld kosten würde. (1 Ventilator = ca. 15-20€…)

Kommunikation

Mitarbeiter lästern nur (Schuld von der Führungskraft), keine direkten Gespräche, Teamleiter petzt alles im Stillen weiter bis man unerwartet gekündigt wird

Gleichberechtigung

Aufjedenfall nicht. Frauen werden unterschätzt, s_xualisiert, man wird mit den Blicken ausgezogen und als Objekt gesehen, alles wird gehört & gesehen aber keiner greift ein. Sobald man sich beschwert hat man die „Harmonie“ verletzt

Interessante Aufgaben

Routinearbeit aber es kommt immer mehr dazu für den selben Lohn


Umwelt-/Sozialbewusstsein

15Hilfreichfinden das hilfreich19Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 342 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Schachermayer durchschnittlich mit 3,5 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Handel (3,4 Punkte). 60% der Bewertenden würden Schachermayer als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 342 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Kollegenzusammenhalt und Image den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 342 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Schachermayer als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Benefits noch verbessern kann.