1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Positiv fand ich Angebote wie Einladungen zu Weihnachtsfeiern, vergünstigte Tickets für Veranstaltungen sowie die Auszahlung von 13 Gehältern. Diese Zusatzleistungen wurden geschätzt und waren motivierend.
Eine pädagogisch sinnvolle und qualitativ hochwertige Arbeit war oft schwer möglich, da es an gut ausgebildeten Fachkräften und an klarer Führung fehlte. In Supervisionen wurden Spannungen teilweise nicht gelöst, sondern noch verstärkt, wodurch die Stimmung im Team dauerhaft belastet blieb. Einige Mitarbeitende fühlten sich unfair behandelt oder ausgegrenzt, und die Leitung hat nicht immer neutral reagiert, sondern bestimmte Personen klar bevorzugt.
(Bereich Kleinkindbetreuung)
Ich wünschen, dass Konflikte im Team für die gebliebenen ernster genommen und professionell begleitet werden. Supervisionen sollten dazu dienen, Spannungen aufzuarbeiten, statt sie zu verstärken. Eine neutrale Moderation und ein konsequentes Eingreifen bei unfairer Behandlung oder Ausgrenzung wären wichtig, damit sich alle Mitarbeitenden sicher und unterstützt fühlen.
Die Arbeitsatmosphäre war häufig angespannt. Hinter-dem-Rücken-Gespräche und unklare Kommunikation haben zu einem belastenden Klima geführt.
Nach außen wirkt die Einrichtung positiv, jedoch stimmt dies nicht mit den internen Erfahrungen überein. Viele engagierte Mitarbeitende haben die Einrichtung aus nachvollziehbaren Gründen verlassen.
Die Dienstpläne waren teilweise ungleich verteilt. Ruhigere Mitarbeitende bekamen häufiger zusätzliche oder unangenehme Dienste. Planbarkeit war nur bedingt gegeben.
Weiterbildungsangebote waren vorhanden, allerdings wurde die berufliche Entwicklung stark davon beeinflusst, wie gut man persönlich mit der Leitung auskam.
Das Gehalt und die Sozialleistungen waren grundsätzlich in Ordnung und marktüblich.
Die pädagogische Arbeit mit den Kindern hatte grundsätzlich Bedeutung, allerdings war das soziale Bewusstsein im Team selbst schwankend. Wertschätzender Umgang unter Kolleg*innen wurde nicht immer gelebt.
Es gab engagierte und herzliche Kolleg*innen, aber insgesamt wurde viel über andere gesprochen, was das Vertrauen innerhalb des Teams stark beeinträchtigt hat.
Auch ältere Kolleg*innen wurden nicht immer respektvoll einbezogen. Ihre Erfahrung wurde zwar gelegentlich genutzt, aber nicht konsequent wertgeschätzt.
Ich habe wiederholt erlebt, dass Führungskräfte Mitarbeitende unterschiedlich behandelten. Kritik wurde teilweise persönlich genommen, und Entscheidungen waren oft nicht nachvollziehbar oder wenig transparent. Sie war kein Vorbild!!!
Die Arbeitsbedingungen waren herausfordernd. Strukturen fehlten teilweise, wodurch der Alltag unnötig belastend wurde. Entscheidungen wurden kurzfristig kommuniziert, was zu Stress und Unsicherheit führte.
Informationen wurden teils spät oder unvollständig weitergegeben. Pädagogische Einschätzungen wurden gelegentlich infrage gestellt, während eigenes kritisches Verhalten mancher Führungskräfte nicht reflektiert wurde.
Ich habe erlebt, dass Mitarbeitende unterschiedlich behandelt wurden. Besonders Kolleg*innen, die nicht aus der Region stammten oder eher ruhig waren, mussten häufig die belastenderen Dienste übernehmen. Eine faire und transparente Verteilung war nicht erkennbar.
Die pädagogische Arbeit selbst war vielseitig und erfüllend. Die Herausforderungen lagen eher in der Teamstruktur und nicht in den Aufgaben mit den Kindern.