Freund musst du sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich gelernt habe, was in Österreich „Freunderlwirtschaft“ wirklich heißt, wie es praktiziert wird und wie es umgesetzt wird mit längerfristigen Plänen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Dass das Coaching, wenn man es beantragt, die Personalabteilung selber macht und kein Außenstehender
Verbesserungsvorschläge
Es sollten nicht die persönlichen Beziehungen zählen, sondern die intellektuellen, persönlichen Fähigkeiten
Arbeitsatmosphäre
Wenn du ein Freund der Führungsebene oder eines Politikers bist, hast du komplett freie Hand
Image
Leider am massiv absteigenden Ast
Work-Life-Balance
Es gibt 45 Prozent Home Office, Dienstag und Donnerstag sind lange Tage, Gleitzeit
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung ist möglich - für die Karriere musst du, man glaubt es kaum, befreundet sein
Gehalt/Benefits
Gehalt im öffentlichen Dienst passt - gibt natürlich wieder Freunde mit Sonderverträgen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein ist leider nicht vorhanden
Kollegenzusammenhalt
Freunde halten zusammen, beim Rest nehme ich das Wort Mobbing in den Mund
Umgang mit älteren Kollegen
Habe ich keinen Unterschied bemerkt, geht nur um Freundschaften
Vorgesetztenverhalten
Es gibt soziale Führungskräfte (eher unerwünscht) und Führungskräfte bei denen es davon abhängt ob du zum Gesicht stehst - wichtig ist dann Mund halten
Wichtige Fähigkeit der Führungskraft: einen Schuldigen nennen und niemals die Schuld auf sich nehmen
Arbeitsbedingungen
Büros mit Fenster ins Freie sind gut - viele gläserne Türen
Kommunikation
Intransparente, gefilterte Kommunikation für spezifische Personen
Gleichberechtigung
Gibt es leider nicht, „Freunde dürfen ziemlich alles, sie müssen sich nur zur oberen Etage hin gut verkaufen!“
Interessante Aufgaben
Ja die gibt es definitiv - abwechslungsreich und herausfordernd