Tolles Team, aber chaotische Strukturen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kollegenzusammenhalt ist wirklich stark, die Atmosphäre grundsätzlich locker und angenehm. Die Benefits sind super. Zudem hat es viele Vorteile, im Hotel zu arbeiten, und man kann immer etwas erleben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nach außen wird viel mit flachen Hierarchien und einer offenen Kultur geworben, doch in der Realität sieht es eben eher anders aus. Dazu kommen niedrige Gehälter und viele Überstunden, die im Widerspruch zu dem positiven Image stehen.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wichtig, klare Strukturen und Verantwortlichkeiten zu schaffen, damit nicht alles in Eigenorganisation hängen bleibt. Außerdem sollten Gehälter fairer und transparenter gestaltet werden, denn das aktuelle Niveau passt nicht zur Leistung, die viele für das Hotel geben. Auch die Kommunikation seitens der Führung braucht mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Weniger spontane, willkürliche Entscheidungen, dafür klare Absprachen! Darüber hinaus wäre es sinnvoll, die versprochenen Aufstiegschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten wirklich umzusetzen und nicht nur nach außen damit zu werben. Und nicht zuletzt: Arbeitszeiten besser planen, Überstunden reduzieren und die Work-Life-Balance ernster nehmen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre im Team war durchweg positiv – alle Kolleginnen und Kollegen (auch die aus dem Restaurant NENI) waren super und man hat sich gegenseitig unterstützt. Das Arbeitsklima war freundlich, locker und man hatte das Gefühl, gemeinsam an einem coolen Projekt zu arbeiten. Gleichzeitig haben die unklaren Strukturen und die teils willkürlichen Entscheidungen der Führungsebene oft für Unsicherheit gesorgt, was die Stimmung belastet hat. Gelitten hat man aber gemeinsam.
Image
Nach außen hat die Superbude ein cooles, junges und sympathisches Image, das auch bei Gästen sehr gut ankommt. Intern sieht die Realität jedoch oft anders aus: die bereits erwähnten Punkte stehen im Widerspruch zu dem positiven Vibe, den das Hotel nach außen vermittelt.
Work-Life-Balance
Die Superbude fühlt sich zwar wie ein zweites Zuhause an, was grundsätzlich schön ist. Gleichzeitig führt der weit verbreitete All-in-Vertrag dazu, dass oft erwartet wird, sich mit ganzer Zeit und Energie dem Hotel zu widmen. Arbeitszeiten sind je nach Bereich sehr chaotisch und nicht immer gut planbar. Für eine gewisse Zeit/ bestimmte Menschen funktioniert das. Auf Dauer ist die Work-Life-Balance aber eher mittelmäßig, würde ich sagen.
Karriere/Weiterbildung
Wer Eigeninitiative zeigt, kann viel lernen, allerdings muss man sich das meiste selbst beibringen. Grundsätzlich ist Offenheit da, doch gezielte Weiterbildung oder klare Aufstiegschancen gibt es kaum. Trotz gegenteiliger Versprechen werden Positionen häufig extern besetzt, was für viele frustrierend ist
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist leider sehr schlecht und bewegt sich für viele Bereiche an der Grenze des Vertretbaren. Selbst Mitarbeiter in höheren Positionen verdienen nicht angemessen, und es gibt keinerlei Spielraum nach oben. Angesichts des Engagements und der Arbeitsleistung, die viele in die Superbude stecken, wirkt das sehr unfair und demotivierend.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Hotel legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und ein soziales Miteinander. Auch die Mitarbeiter:innen leben diese Werte mit, was das Arbeitsumfeld angenehm macht. Als Gast spürt man diesen positiven Ansatz auch!
Kollegenzusammenhalt
Man hat sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam Lösungen gesucht und auch mit dem NENI-Team war das Miteinander unkompliziert und herzlich. Gerade weil es strukturell oft chaotisch war, hat man umso mehr das Gefühl gehabt, dass man als Team zusammenhält. Das war einer der größten Pluspunkte im Arbeitsalltag
Vorgesetztenverhalten
Mit der früheren Geschäftsführung, welche nach wie vor als CEO fungiert, waren die Erfahrungen eher schwierig. Nicht kritikfähig, hat Mitarbeitende wiederholt unter Druck gesetzt und mit unprofessionellem Verhalten für eine belastende Stimmung gesorgt. Als Führungskraft meiner Meinung nach ungeeignet, was auch im Team deutlich spürbar war. Die neue Geschäftsführerin allerdings macht einen sehr guten Eindruck und bringt Struktur!
Arbeitsbedingungen
Die Benefits, die Ausstattung und der Arbeitsort sind ansprechend, und man fühlt sich teilweise wie in einem zweiten Zuhause. Allerdings kommen oft viele Überstunden und hoher Arbeitsdruck hinzu, und die Arbeitszeiten sind unregelmäßig. Wer flexibel ist und sich selbst organisiert, kommt zwar zurecht, aber die Belastung ist nicht zu unterschätzen.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb des Teams war unkompliziert und kollegial. Man konnte sich immer aufeinander verlassen. Von Seiten der Führung fehlte es jedoch an klaren Strukturen und nachvollziehbaren Absprachen. Oft wurden Aufgaben nicht eindeutig verteilt, sodass man vieles selbst organisieren musste. Bei Entscheidungen der Geschäftsführung fehlte Transparenz, teilweise wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus einer Laune heraus kritisiert.
Interessante Aufgaben
Es gibt grundsätzlich viele spannende Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten, allerdings fehlen klare Verantwortlichkeiten. Vieles hängt davon ab, wie sehr man sich selbst organisiert. Wer Eigeninitiative zeigt, kann interessante Projekte machen, allerdings oft ohne klare Vorgaben oder Unterstützung.