Licht und Schatten im Arbeitsalltag
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben sind das moderne Arbeitsumfeld und der gute Arbeitsweg. Die Work-Life-Balance ist insgesamt angenehm, da Überstunden nur selten anfallen. Zudem zeigt das Unternehmen nach außen hin ein starkes Engagement im Bereich Umwelt- und Sozialbewusstsein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kritisch sind vor allem die mangelnde Transparenz in der Kommunikation sowie ein teils unausgewogenes Verhalten in Bezug auf Gehalt und Ausstattung. Entscheidungen wirken nicht immer nachvollziehbar und scheinen teilweise von persönlichen Beziehungen abhängig zu sein. Auch der Umgang untereinander, insbesondere durch gelegentlichen Neid und wenig konstruktive Kommunikation, beeinträchtigt das Arbeitsklima. Zudem fehlt es aus meiner Sicht an gezielter Förderung bestehender Mitarbeitender und an einer fairen Verteilung von Entwicklungsmöglichkeiten.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und Fairness in zentralen Bereichen wie Kommunikation, Gehalt und Ausstattung schaffen. Entscheidungen sollten nachvollziehbarer und einheitlicher getroffen werden, unabhängig von persönlichen Beziehungen. Zudem wäre es sinnvoll, den Fokus stärker auf die Förderung bestehender Mitarbeitender zu legen – sowohl bei der Aufgabenverteilung als auch bei Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Auch ein offeneres und respektvolleres Miteinander sowie eine konsequentere interne Umsetzung von Werten wie Gleichberechtigung und Zusammenarbeit würden das Arbeitsklima deutlich verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Im Großen und Ganzen in Ordnung. Allerdings wird die Atmosphäre gelegentlich durch einzelne Mitarbeitende negativ beeinflusst.
Kommunikation
Verbesserungswürdig. Es wird häufig hinter dem Rücken gesprochen, und die Kommunikation ist insgesamt wenig transparent.
Kollegenzusammenhalt
Ausbaufähig. Neid innerhalb des Unternehmens führt dazu, dass einige Mitarbeitende – insbesondere im Büro – wenig kooperativ sind.
Work-Life-Balance
Insgesamt positiv. Ich habe überwiegend gute Erfahrungen gemacht, und es kam nur selten vor, dass man länger bleiben musste als vorgesehen.
Vorgesetztenverhalten
Unterschiedlich je nach Abteilung. Insbesondere im Bürobereich wirken einige Vorgesetzte mitunter sehr überheblich.
Interessante Aufgaben
Mir persönlich wurden nur wenige interessante Aufgaben übertragen, sodass ich mich in diesem Bereich nicht wirklich gefördert gefühlt habe.
Gleichberechtigung
Eher durchwachsen. In der Außendarstellung wirkt das Thema sehr präsent, in der Praxis entspricht dies jedoch nicht immer der Realität.
Umgang mit älteren Kollegen
Teilweise kritisch. In internen Kreisen wurden ältere Kollegen gelegentlich negativ dargestellt.
Arbeitsbedingungen
Positiv sind der gute Arbeitsweg und das moderne Gebäude. Deutlichen Verbesserungsbedarf gibt es jedoch bei der Ausstattung: Neue Mitarbeitende erhalten häufig bevorzugt neues, hochwertiges Equipment, während bestehende Mitarbeitende trotz Anfragen teilweise mit veralteter oder defekter Ausstattung arbeiten müssen. Besonders präsent war dies bei der Vergabe von höhenverstellbaren Tischen, die nicht immer nachvollziehbar verteilt wurden. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass die Zuteilung von Equipment stark vom persönlichen Kontakt zur IT-Abteilung abhängt, was als ungerecht empfunden werden kann.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen hin wirkt das Engagement sehr gut. Intern besteht jedoch noch Verbesserungsbedarf.
Gehalt/Benefits
Durchschnittlich
Image
Nicht mehr so präsent wie früher; die Außenwirkung hat im Vergleich zu früher etwas nachgelassen.
Karriere/Weiterbildung
Stark abhängig von der Beziehung zur Führungsebene; die Förderung wirkt dadurch nicht immer einheitlich und nachvollziehbar.