55 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
55 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Cliquen dominieren
Gar keines
Nichts Besonderes
Gibt es nicht
Unterdurchschnittlich
Umwelt okay, sozial nicht vorhanden
Geht ganz gut
Okay
Miserabel, unfair, impulsiv
Okay
Nach außen Hui, innen sehr schlecht
Keine, eine Clique bestimmt
Wenige, Eigenverwaltung ist Hauptteil
Positiv hervorzuheben ist lediglich, dass das Gehalt pünktlich ausbezahlt wurde. Darüber hinaus fallen nur wenige wirklich positive Aspekte auf.
Schlechtes Vorgesetztenverhalten, Mobbing und respektloser Umgang. Willkürliche Arbeitszeiten und fehlende Planungssicherheit. Hoher Leistungsdruck mit ständiger Angst, den Job zu verlieren. Unfairer Umgang mit Überstunden und Urlaub. Schlechte Kommunikation und fehlende Transparenz. Toxisches Arbeitsklima mit Lästereien und Gerüchten. Veraltete Arbeitsmittel, schlechte Arbeitsbedingungen und fehlender Arbeitsschutz. Keine echten Aufstiegschancen, keine Weiterbildung und fehlende Wertschätzung.
Es gäbe viele Ansatzpunkte zur Verbesserung, diese sind auch unter den Mitarbeitern seit Langem bekannt. Allerdings werden kaum oder gar keine Veränderungen umgesetzt. Laut Aussagen mehrerer Kollegen bestehen dieselben Probleme bereits seit Jahren und werden immer wieder angesprochen. Statt Lösungen zu erarbeiten, wiederholen sich die gleichen Themen dauerhaft, ohne dass sich spürbar etwas verbessert.
Die Arbeitsatmosphäre war von Angst, Druck und fehlendem Vertrauen geprägt. Lob oder Anerkennung durch Vorgesetzte gab es praktisch nicht – egal wie viel man geleistet hat. Stattdessen wurde man häufig kritisiert, heruntergemacht oder vor anderen bloßgestellt. Fairness war kaum vorhanden, Entscheidungen wirkten willkürlich und nicht nachvollziehbar. Ein respektvolles Miteinander wurde von der Firma nicht gefördert, was zu Misstrauen, Unsicherheit und einer sehr angespannten Stimmung unter den Mitarbeitenden geführt hat.
Nach außen stellt sich die Firma als junges und modernes Unternehmen dar, dieses Bild stimmt jedoch nicht mit der Realität überein. Intern wirkt vieles veraltet und schlecht organisiert. Es wird mit alten oder gebrauchten Maschinen gearbeitet, die häufig nicht richtig funktionieren. Arbeitsplätze sind teilweise improvisiert, Werkzeuge in schlechtem Zustand und die eingesetzte Software ist langsam und nicht zeitgemäß. Digitalisierung findet kaum statt, stattdessen herrscht viel Chaos. Investitionen werden schlecht geplant, und wenn etwas Neues angeschafft wird, wird es stark übertrieben dargestellt, obwohl es längst Standard sein sollte. Viele Mitarbeiter reden daher eher kritisch als positiv über die Firma.
Die Work-Life-Balance war schlecht. Arbeitszeiten wurden kurzfristig geändert und bewegten sich nicht immer im normalen oder planbaren Rahmen. Urlaub konnte nicht frei geplant werden, sondern musste oft dann genommen werden, wenn es der Firma gepasst hat, zum Beispiel bei fehlendem Material. Auf private oder familiäre Verpflichtungen wurde kaum Rücksicht genommen. Zudem herrschte ein spürbarer Druck, flexibel zu sein und alles mitzumachen, um den Arbeitsplatz nicht zu gefährden.
Karriere- und Aufstiegschancen sind praktisch nicht vorhanden. Klare Kriterien für berufliches Weiterkommen gibt es nicht. Weiterbildung oder gezielte Förderung von Mitarbeitern findet kaum statt. Der Eindruck entsteht, dass man nur dann weiterkommt, wenn man sich bei den Vorgesetzten einschmeichelt, nicht durch Leistung oder Engagement. Möglichkeiten zur persönlichen oder fachlichen Entwicklung sind daher sehr eingeschränkt.
Das Gehalt entsprach aus meiner Sicht nicht der Verantwortung und der hohen Arbeitsbelastung in der Produktion. Zusätzliche Sozialleistungen waren kaum oder gar nicht vorhanden. Eine besondere Wertschätzung über die Bezahlung war nicht spürbar. Die Gehaltsauszahlung erfolgte zwar pünktlich, insgesamt war die Bezahlung jedoch nicht zufriedenstellend.
Ein ausgeprägtes Bewusstsein für Umwelt- oder Klimaschutz war im Arbeitsalltag nicht erkennbar. Nachhaltige Maßnahmen oder fairer Umgang mit Ressourcen wurden nicht kommuniziert und spielten offenbar keine große Rolle. Auch soziales Engagement oder Unterstützung von fairem Handel war für Mitarbeiter nicht sichtbar.
Die Zusammenarbeit unter den Kollegen war schlecht. Es gab wenig offenen und ehrlichen Austausch. Stattdessen herrschte viel Lästerei und eine starke Gerüchteküche. Probleme wurden selten direkt angesprochen, sondern hinter dem Rücken weitergetragen. Das hat zu Misstrauen geführt und ein gutes Teamgefühl war nicht vorhanden.
Ältere Mitarbeiter wurden zwar beschäftigt, allerdings kam es häufig vor, dass sich langdienende Kollegen gegenüber neuen Mitarbeitern überlegen gefühlt haben. Neue Kolleginnen und Kollegen wurden eher kritisch beobachtet und teilweise auch gezielt schlecht dargestellt. Statt Unterstützung und Einarbeitung herrschte oft eine „Wir gegen die Neuen“-Haltung, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet hat.
In Konfliktfällen wurde nicht fair oder lösungsorientiert gehandelt. Entscheidungen der Vorgesetzten waren oft nicht nachvollziehbar und wirkten willkürlich. Ziele waren sehr hoch angesetzt und stark auf Tempo ausgelegt, ohne Rücksicht auf Belastung oder Umstände. Die Mitarbeiter wurden in Entscheidungen nicht einbezogen, sondern mussten Vorgaben einfach hinnehmen. Kritik wurde eher persönlich als sachlich geäußert, was das Arbeiten zusätzlich erschwert hat
Die Arbeitsbedingungen waren sehr schlecht. In der Produktion musste man ständig stark riechende Stoffe einatmen, eine funktionierende Belüftung gab es nicht. Der Lärmpegel war dauerhaft sehr hoch und es wurde kein ausreichender Gehörschutz zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurde zu wenig auf Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter geachtet.
Es gab keine regelmäßigen Meetings, in denen über Ergebnisse, Erfolge oder die wirtschaftliche Situation informiert wurde. Wichtige Informationen für die tägliche Arbeit kamen oft sehr kurzfristig oder gar nicht. Änderungen bei Abläufen oder Arbeitszeiten wurden teilweise erst im letzten Moment mitgeteilt. Insgesamt war die Kommunikation schlecht organisiert und wenig transparent, was die Arbeit unnötig erschwert hat.
Frauen wurden zwar als Arbeitskräfte eingesetzt, aber nicht wirklich gefördert oder wertgeschätzt. Aufstiegschancen waren kaum erkennbar und nicht transparent. Zudem fielen in der Teeküche mehrfach abwertende und diskriminierende Bemerkungen gegenüber Frauen, ohne dass dagegen eingeschritten wurde. Insgesamt entstand der Eindruck, dass ein respektvoller und gleichberechtigter Umgang nicht aktiv gefördert wird.
Die Arbeitsbelastung war nicht gerecht verteilt. Es wurde erwartet, dauerhaft sehr schnell zu arbeiten, unabhängig davon, wie hoch die Belastung bereits war. Wer leistungsfähig war, bekam oft noch mehr Arbeit. Einfluss auf das eigene Aufgabengebiet oder die Arbeitsweise hatte man kaum. Vorgaben wurden strikt gemacht und mussten umgesetzt werden, ohne dass Rückmeldungen oder Verbesserungsvorschläge berücksichtigt wurden.
Positiv hervorzuheben sind das moderne und saubere Gebäude, eine gut ausgestattete Küche mit Kaffeemaschinen, Trinkwasser, saubere Sanitäranlagen, Essensmöglichkeiten sowie Lademöglichkeiten für Elektroautos.
Nach insgesamt 8 Arbeitstagen (also noch nicht einmal zwei Wochen, inklusive Wochenende) wurde mir gekündigt. Der tatsächliche Grund für die Kündigung wurde mir nicht mitgeteilt.
Bereits am vierten bzw. fünften Arbeitstag war auffällig, dass ein weiterer neuer Mitarbeiter vorgestellt wurde – genau wie bei mir zwei Wochen vor Arbeitsbeginn: Lagerbesichtigung und Erklärung der zukünftigen Aufgaben. Dies wurde damit begründet, dass ein älterer Kollege im Jänner in Pension geht. Laut Aussagen anderer Mitarbeiter arbeitete dieser Kollege jedoch nur 20 Stunden pro Woche, und seine Tätigkeiten hätten auch in 1–2 Stunden pro Tag erledigt werden können.
Die Einschulungsphase war aus meiner Sicht problematisch. Die Abläufe wurden teilweise unklar, nervös und unter spürbarer Anspannung erklärt. Es gibt Menschen, die gut für die Einschulung neuer Mitarbeiter geeignet sind – und andere, die es nicht sind. Letztere sollten meiner Meinung nach nicht mit dieser Aufgabe betraut werden (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel).
Ein konkretes Beispiel:
Ein bestimmter Artikel wurde mir zweimal gemeinsam eingebucht und an denselben Lagerplatz gebracht. Niemand erwähnte dabei, dass diese Ware nicht immer an diesen Platz gehört, sondern je nach Situation auch an einen anderen Ort gelagert wird. Beim dritten Mal erledigte ich den Vorgang selbstständig und brachte die Ware – wie zuvor gezeigt – wieder an denselben Platz. Später stellte sich heraus, dass sie dort nicht hingehört. Daraufhin bekam ich von meinem Vorgesetzten die Frage zu hören: „Warum fragst du nicht, wenn du etwas nicht weißt?“
Meiner Meinung nach fragt man, wenn man etwas zum ersten oder zweiten Mal macht. Beim dritten Mal, wenn der Ablauf bereits gezeigt wurde, geht man davon aus, dass man den Prozess verstanden hat. Wenn dabei wichtige Informationen nicht vermittelt wurden, sollte die Verantwortung nicht beim neuen Mitarbeiter liegen, sondern bei der Einschulung.
Für mich war zudem nicht nachvollziehbar, warum angeblich vier Mitarbeiter im Lager benötigt werden, obwohl die Arbeit mit drei Personen problemlos und angenehm zu bewältigen war. Es kam häufig vor, dass ich keine Aufgabe hatte und lediglich zusah, was die anderen machten, und darauf wartete, endlich etwas tun zu können.
Grundsätzlich könnte dies ein sehr guter Arbeitgeber für Mitarbeiter sein. Meiner Ansicht nach liegt das Hauptproblem jedoch in der Führungskultur. Es gibt hier eher „Chefs“, die ihre Macht demonstrieren und neue Mitarbeiter belehren, als echte Führungskräfte, die anleiten und unterstützen.
Nach meinem Eindruck bin ich nicht der Erste und auch nicht der Letzte mit dieser Wahrnehmung. Die Bewertungen und die Punktezahl auf Plattformen wie kununu spiegeln dies ebenfalls wider. Rückblickend bedaure ich es unter diesen Umständen nicht, mir eine neue Arbeitsstelle suchen zu müssen.
Vielleicht sollte sich der tatsächliche Eigentümer des Unternehmens einmal ernsthaft die Frage stellen, warum gewisse Dinge nicht richtig funktionieren. Wenn viele unterschiedliche Mitarbeiter ähnliche Erfahrungen machen, kann es kaum sein, dass sich alle irren.
Im Unternehmen ist generell eine dauerhafte Anspannung spürbar, die sich auch auf die Mitarbeiter überträgt – als stünden viele permanent unter Druck.
Nicht‘s
Alles
Keine
Keine
Keine
Keine
immer die Selbe
Keine
Das mann 900 stück machen muss ob woll ich das vielleicht nicht machen kann und ich muss aber traurig das die menschen krank werden psychisch
Keine trug machen und sollen mehr Menschheit haben
gute Kaffeemaschine
Mitarbeiter-Events
Es wurde erwartet, dass man für ein durchschnittliches Gehalt die Arbeit von zwei Personen leistet... dies wurde mir direkt so gesagt.
Die Küche ist zwar voll ausgestattet, aber bei diesem Arbeitsaufwand wird man nicht mehr als 30 Minuten für eine Pause haben (also das Kochen kann man vergessen). Sie werden froh sein, wenn Sie etwas in der Mikrowelle aufwärmen können und schnell aufessen. Es gibt keine Möglichkeit für qualitativ hochwertige warme Mahlzeiten (Kantine), nur gefrorene Gerichte, die am Rande der Genießbarkeit sind, für 6€.
Menschlichere und herzlichere Behandlung gegenüber den eigenen Mitarbeitern.
Alle tun so, als wären sie freundlich, aber das ist nur Scheinheiligkeit! Ein kleines Unternehmen, in dem jeder alles über jeden weiß und...Eine sehr klatschsüchtige Umgebung. Und wenn man kein Klatsch&Tratsch-Typ ist, ist man automatisch ausgeschlossen. Man fühlt sich ständig beobachtet und bewertet. Ohne Anpassung an die Firmenkultur wird man sich nie wohlfühlen.
TELE tut so, als wäre es total „grün“, cool und dass ihnen wirklich das Work-Life-Balance am Herzen liegt, aber in Wirklichkeit bekommt jeder einen „All-in“-Vertrag mit Befristung. Es wird erwartet, oft Überstunden zu leisten, also flexible Arbeitszeit oder Homeoffice sind nicht wirklich etwas, was man wirklich frei entscheiden oder wählen kann.
Im gesamten Erdgeschoss des Unternehmens zieht ein widerlicher Gestank aus dem Raucherraum, der direkt im Eingangsbereich des Unternehmens liegt... wirklich sehr „praktisch und hygienisch“.
Relativ in Ordnung, aber es wird mehr versprochen, als tatsächlich getan wird. Einschulung leider sehr chaotisch und unsystematisch, es gibt keine Anleitungen. Es wird erwartet, dass man gleich alles checkt und sich in allen Bereichen auskennt und dann muss man gleich selbständig arbeiten. Rückfragen sicherheitshalber werden als Schwäche und Unsicherheit betrachtet.
Manche Mitarbeiter sind total überfordert und haben kaum Zeit für ein Mittagessen und manche können sich es leisten, ständig Rauch- und Kaffeepausen zu machen - totale Ungleichheit.
So viele gerauchte Zigaretten an einem Arbeitstag bei manchen Mitarbeitern habe ich in meinem Leben noch nie gesehen... unglaublich!!!
Wir haben immer wieder gehört, wie alles transparent ist, aber in Wirklichkeit wurden viele Dinge hinter dem Rücken besprochen oder es wurde viel um den heißen Brei herumgeredet.
keine
Sehr gutes Umfeld um eigenes Potential entfalten zu können.
Noch schneller reagieren, wenn bereits erkannt wurde, dass Mitarbeiter nicht zu Tele passen. Noch besser erklären was selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten bedeutet.
Ungewöhnliche aber tolle Kultur für alle die sich selbst verwirklichen wollen.
Sehr gutes Image. Für manche ist selbstständiges Arbeiten und Verantwortung übernehmen überfordernd .
Dafür ist jeder selbstverantwortlich.
Führungskraft kann man keine werden weil es keine gibt aber man kann sehr viel lernen. Die Personalverantwortliche hat bei Entwicklungswünsche immer Offenes Ohr und unterstützt jeden.
Für die Unternehmensgröße, die Entwicklungsmöglichkeiten und die Freiheiten finde ich das Gehalt sehr gut.
Gute Teams aber wenn das Unternehmen im Mittelpunkt steht dann kann der Zusammenhalt manchmal darunter leiden.
Der Beitrag zählt nicht das Alter
Es gibt keine Vorgesetzten. GFs sitzen mitten unter den aAnderen und haben immer ein offenes Ohr für jeden und sind ungewöhnlich hilfsbereit und bemüht.
Es ist alles da was man braucht und es wird laufend sinnvoll optimiert.
Viel Kommunikation auf Augenhöhe
Viele unterschiedliche Altersgruppen, Herkünfte etc. arbeiten gut zusammen
Man sucht sich die Aufgaben die zu einem passen selbst.
Der Nachhaltigkeitsgedanke ist positiv herauszustreichen. Sonst fällt mir hier leider nichts außer "erbärmliche Arbeitsumgebung" ein!
Prinzipiell alles! Das Schlechte beginnt schon bei der Auswahl der neuen Mitarbeitenden, da sich hierfür kaum jemand zuständig sieht. Aber auch das Onboarding ist nicht besser. Um zu ermitteln, ob eine Person ins Unternehmen passt, gibt es einen zweistufigen Prozess, der nach Eintritt ins Unternehmen beginnt:
Teil 1 - das sogenannte "Bonding": Seitens der Regie wird man in falsch gedeuteter Freundschaftsmanier dazu angehalten, persönliche Dinge von sich preiszugeben und sich damit verletzlich zu machen. Denn dann kann man vor versammelter Mannschaft bloßgestellt werden. Aber selbst wenn das passiert, ist die goldene Regel "Niemals etwas dagegen sagen, sonst stehen die Karten schlecht!". Wenn man alles über sich ergehen lässt, wird man damit belohnt, dass man nun jemand Besonderer ist, was uns zum 2. Part des Onboardings führt:
Teil 2 - Kreis der Vertrauten: Nun, nachdem man all das über sich ergehen ließ, ist man heimlich der verlängerte Arm der Geschäftsführung. Das Arbeiten per se verliert den Fokus, man sucht jetzt eher neue Mitglieder für dieses Konstrukt bzw. urteilt im Beisein der Geschäftsführung über die vollbrachten Tätigkeiten anderer - selbst arbeitet man ja eigentlich nicht mehr, man ist jetzt in einer heimlichen Führungsrolle angekommen. Achtung: Das Blatt kann sich ganz schnell wenden, wenn damit begonnen wird nachzudenken und nicht mehr blind das zu tun, was von einem verlangt wird. In diesem Fall wird man wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen. Das führt uns auch schon zum nächsten Part:
Die Trennung: Bei TELE wird nicht über Kündigung, sondern über eine "Trennung" gesprochen, was den besonderen Charakter dieses Unternehmens widerspiegelt. Trennungen können ganz plötzlich passieren, meist stehen sie in direktem Zusammenhang mit dem persönlichen Empfinden der Geschäftsführung. Denn hat man nicht richtig "bonden" können oder im Kreis der Vertrauten seine eigentliche Meinung kundgetan, stößt das sehr sauer auf. Das gesamte Konstrukt ist in Gefahr! Somit hilft nur noch die ehestmögliche Trennung, wobei plötzlich die persönliche Bindung der "TELE-Familie" keine Bedeutung mehr spielt. Immerhin hat man sich gegen das System aufgelehnt, das bedeutet, man wird aus der Familie verstoßen und es folgt eine unschöne Trennung - ja, eine Trennung, wie in romantischen Beziehungen! Dabei wird man aber nicht einmal vom Dienst freigestellt, sondern man soll noch bis zum letzten Tag fleißig seiner Arbeit nachgehen... Ist doch total logisch...
Ich würde raten, einen Teil der Geschäftsführung sowie die Personalverantwortliche ehest möglich zu entlassen und das hochgepriesene "New Work Konzept" anzupassen, da es so, wie es aktuell gelebt wird, nicht funktioniert. Dazu würde es Mitarbeitende benötigen, die eigenverantwortlich arbeiten können und möchten sowie intrinsisch motiviert etwas bewegen möchten. Diese Personen arbeiten allerdings nicht bei TELE, sondern jene, denen gesagt werden müsste, was sie zu tun haben. Diese Aufgabe übernimmt allerdings niemand (da es auch nur die Geschäftsführung machen könnte), stattdessen werden jene Personen, die etwas bewegen möchten, gekündigt, da sie den Seelenfrieden der "TELE-Familie" stören. Was dem Arbeitgeber fehlt ist Führung! Die Geschäftsführung möchte diese Rolle des Führens jedoch nicht wahrnehmen, da dies dem eigentlichen New Work Konzept widersprechen würde. Außerdem möchte sie sich lieber anderen Unternehmen, bei denen sie ebenso tätig ist, widmen, die beispielsweise genau dieses New Work Konzept verkaufen möchte. Da es auch keine Führungspositionen wie Abteilungsleitungen gibt, wird das Personal aufeinander losgelassen und die Geschäftsführung sowie die Personalverantwortung sieht dem regen Treiben genüsslich zu und kann sich ab und an auch kein süffisantes Lächeln verkneifen, da ja so wieder wertvoller Input für das New Work Prinzip gesammelt werden kann. Die Erkenntnis ist dann: Es ist normal, dass sich Kolleg:innen anfeinden, das gehört zu diesem Konzept dazu (Anmerkung: ist es aus Sicht von Mitarbeitenden nicht!). Es wird mit der Gesundheit von Mitarbeitenden gespielt. Statt einzuschreiten und den handelnden Personen mitzuteilen, sie mögen ihre Arbeit machen, für die sie ja schließlich auch bezahlt werden, wartet man darauf, bis die handelnden Akteure sprichwörtliche zusammenbrechen.
Das Wohl des Unternehmens hat kaum Relevanz, wichtiger ist die Persönlichkeit der Mitarbeitenden (Akteure), denn das Konstrukt funktioniert nur, solange nicht über die Wirksamkeit des vorherrschenden "New Work Konzepts" nachgedacht wird - denn das steht über allem. Auch wenn mehrmals nachgewiesen wird, dass das System seine Tücken hat und angepasst werden müsste, wird dieses Feedback weggelächelt und stattdessen wird man mit einem imaginären Minuspunkt seitens der Geschäftsführung und der Personalverantwortung "belohnt". Oft reichen nur wenige Minuspunkte für eine Kündigung aus. Also stets vorsichtig sein und immer wohlwollend zu allen (egal welchen!) Aussagen nicken! Zudem dürfen Mitarbeitende nicht mehr länger als 4 Wochen krank sein, denn das bedeutet automatisch die Kündigung - an Unmenschlichkeit nicht zu überbieten!
Das Unternehmen vertritt nach außen ein sehr jugendliches und dynamisches Image, wo es um Gleichberechtigung, Nachhaltigkeit und dem Arbeiten ohne Hierarchien geht. Leider sind das nur leere Versprechungen und jede:r, die:der in diesem Unternehmen zu arbeiten beginnt, lernt dies sehr schmerzvoll während der ersten Arbeitstage kennen. Außerdem ist die zwanghafte Jugendlichkeit, die besonders seitens eines Geschäftsführers unter Beweis gestellt werden möchte, nicht authentisch – wenn sich Personen nicht altersgemäß verhalten können und zwanghaft jugendlich sein möchten, kann das nur schief gehen!
Für diejenigen, die sich dem Schema von TELE angepasst haben und einfach nur still ihre Zeit absitzen, ohne etwas Sinnvolles zu tun, besteht eine außerordentlich gute Work-Life-Balance. Für diejenigen, die etwas bewegen möchten, handelt es sich leider um das Gegenteil, denn sie müssen die Inaktivität der anderen Mitarbeitenden mit ihrer Leistung kompensieren.
So viel Schmerzensgeld, wie das Arbeiten in diesem Unternehmen kostet, kann nicht ausbezahlt werden.
Sehr schlecht! Es werden Grüppchen gebildet, wenn jemand dem Trott des Nichtstuns nicht folgen möchte und seine Arbeit erledigen möchte. Diese Gruppe kann sich dann recht einfach gegen eine Person zu einer Allianz verschwören. Nachdem es ja keine Vorgesetzten gibt, hat diese Gruppe dann leichtes Spiel, um jemanden, der von ihnen Leistung fordert, loszuwerden. Das geht nämlich ganz einfach, indem dieser neu geformte Personenkreis heimlich die ungewollte Person bei der Personalverantwortung anschwärzen und in Nullkommanichts wird die Kündigung (sorry, hier wird ja nur von "Trennung" gesprochen) übermittelt, ohne auch nur vorher mit der gekündigten Person zu sprechen, um ihre:seine Sicht der Dinge kennenzulernen. Nicht unbedingt das, was man in einem realen Unternehmen unter Kollegenzusammenhalt versteht, aber bei TELE ist das der Alltag.
Ältere Kolleg:innen werden ignoriert, da sie mit den neusten Entwicklungen nichts anfangen können und sich als unkündbar betrachten.
Nach außen hin gibt es keine Führungspositionen, jedoch ist das im Alltag, wenn man hinter die Kulissen blickt, völlig anders. Es gibt für jeden Bereich Budgetverantwortliche, die nicht demokratisch, sondern von der Geschäftsführung bestimmt werden. Diese Personen sind die eigentlichen Abteilungsleiter:innen. Daneben gibt es noch sogenannte "Kreisverantwortliche", die alle 2 Jahre gewählt werden. Diese Position wäre mit einer Bereichsverantwortung zu beschreiben, jedoch haben diese Personen keinerlei Durchsetzungsmacht, sondern müssen ihre Kolleg:innen anbetteln und anflehen, damit sie ihnen jene Dinge zur Verfügung stellen, die für die Reportings in der sogenannten "Organisationsmitte" benötigt werden. Die Organisationsmitte besteht aus den Kreisverantwortlichen und den beiden Geschäftsführern, die sich Regisseure nennen. Die GFs haben dabei in allen Entscheidungen ein Veto-Recht, somit wird nur gemacht, was beide GFs möchten. Dieses Konstrukt der Organisationsmitte kann somit am besten als "Augenauswischerei" bezeichnet werden.
Veraltete Geräte sowie nicht höhenverstellbare Monitore und historische Schreibtischsstühle. Das können auch die neu angeschafften höhenverstellbaren Tische nicht wett machen. Es wäre so einfach, ordentliche Geräte herbeizuschaffen, wenn nicht der Großteil des Hardware-Budgets für die immer neusten Generation von Apple-Produkten für die Geschäftsführung verwendet werden müsste. Wirklich traurig! Außerdem wäre es angenehm, wenn sich Kolleg:innen an die verschiedenen Zonen halten würden und nicht ununterbrochen laut im Großraumbüro, in dem sich mindestens 30 Personen befinden, herumschreien würden, sodass kein klarer Gedanke mehr gefasst werden kann.
Es findet sehr viel Kommunikation statt, allerdings ausschließlich hinter dem Rücken jener, die es betrifft.
Gleichberechtigung ist bei TELE ein sehr schwieriges Thema, denn alteingesessene Männer möchten sich nichts von Frauen oder jüngeren Personen sagen lassen. Schließlich haben sie schon jahrzehntelange Erfahrung und möchte absolut nichts an ihrer Arbeitsweise ändern, nicht einmal gendern, denn das würde das männliche Geschlecht verletzen. Nach außen hin wird aber auch hier ganz froh und munter verkauft, dass bei TELE jede:r willkommen wäre.
Die Aufgaben sind prinzipiell interessant, da sich jede:r das aussuchen kann, was sie:er gerne machen möchte. Allerdings birgt das jene Gefahr, dass manche Dinge, die einfach niemanden interessieren, liegen gelassen werden. Wenn es eine:n Kolleg:in nicht interessiert, Daten oder Informationen abzuliefern, die ein:e andere:r Kolleg:in benötigt, gibt es keine Instanz, die die Person dazu auffordert, ihre:seine Tätigkeiten zu erfüllen, um andere nicht in ihrer Arbeit zu behindern. Das führt unweigerlich dazu, dass irgendwann keine Leistung mehr erfolgt.
mehr Struktur schaffen, ehrlicher zu sich selbst sein als Firma(Imperfektion akzeptieren und auch nach außen tragen), Kollegen sollten aufhören nur an ihren Zielen zu arbeiten und auch das große ganze Betrachten, mehr zuhören, nicht nur die Verantwortung/Verbindlichkeiten von Mitarbeitern/Kollegen verlangen sondern auch selbst Leben, ich sehe das Potential dieser Firma und bin deshalb positiv gestimmt, das die Probleme die auf uns zukommen, bald gelöst werden.
manchmal besser, manchmal schlechter
Es wird viel auf das Image der Firma gesetzt. Manchmal habe ich das Gefühl das die Wahrheit dabei untergeht.
Die Möglichkeit sich seine seine Work-Life Balance zu bekommen ist auf jeden Fall da, jeder Mitarbeiter muss/kann aber selbst dafür sorgen.
Weiterbildungen sind möglich, gewünscht und werden gefördert. Aufgrund der Nicht-hierachischen Struktur gibt es kaum Aufstiegsmöglichkeiten.
Sozialleistungen werden immer wieder verbessert. Meiner Meinung nach ist mein Gehalt unter dem Durchschnitt bzw. sind Gehaltverhandlungen aufgrund der Organisation sehr intransparent und schwierig zu gestallten.
Nichts hinzuzufügen
Offiziell gibt es keine Vorgesetzten, daher gehe ich hier mal vom Verhalten der Inhaber bzw. Geschäftsführer aus: Von der Inhaberin merkt man nicht viel. Beide GF sind in Ihren Bereichen, meiner Meinung nach, super. Nur Hin und wieder hinterfragt man Entscheidungen bzw. das Verhalten.
Kommunikation wird groß geschrieben aber nicht immer gelebt!
Mir wäre nie aufgefallen, das Personen nicht gleich behandelt werden.
Jeder hat die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und meiner Meinung nach versucht die neue Personalverantwortliche ihr Bestes das zu fördern. Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend. Viele interessante Themen werden derzeit aufgegriffen und bearbeitet.
Selbständiges Arbeiten, wertschätzender Umgang miteinander, Weiterentwicklungsmöglichkeiten, Sicherheit.
Ich mag den positiven Umgang miteinander!
Wir sind ein Dreamteam!
existiert im klassischen Sinn nicht. Wertschätzender Umgang beruht auf Gegenseitigkeit!
ist gut und offen!
So verdient kununu Geld.