Bewertung basiert hauptsächlich auf meiner Abteilung, meiner Führungskraf sowie persönlichen Erfahrungen und Beobachtung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kein Kommentar.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die genannten Punkte sprechen für sich.
Verbesserungsvorschläge
Ein umfassender Austausch der Führungsebene durch tatsächlich geeignete und qualifizierte Personen wäre ein notwendiger erster Schritt.
Zusätzlich wären mehr Vertrauen, klarere Prozesse und weniger Kontrolle im Arbeitsalltag sinnvoll.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich wären hier 5 Sterne möglich, wäre das „Management“ nicht so schlecht wie es ist. Das führt zu fehlendem Vertrauen und dazu, dass man sich vom Management eher distanziert.
Durch ständig wechselnde Prozesse, da das Management großteils keine klare Übersicht über die eigene Arbeit hat, leidet die Atmosphäre zusätzlich spürbar.
Gespräche unter Mitarbeitern werden unterbunden, selbst Flüstern scheint teilweise bereits ein Problem zu sein.
Image
Kein Kommentar.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich ok.
Durch anhaltende Unterbesetzung wird die Urlaubsplanung jedoch unnötig erschwert und wenig flexibel gestaltet. Teilweise muss das gesamte Jahr innerhalb kurzer Zeit geplant werden, während gleichzeitig nur eine Person gleichzeitig Urlaub nehmen darf.
Zusätzlich wird man von der Führungskraft teilweise auch im Krankenstand oder Urlaub kontaktiert mit der Erwartung zu arbeiten, da zu wenig Personal vorhanden ist.
Homeoffice ist keine reguläre Option, obwohl es in vielen Fällen möglich wäre. Es wird nur dann geduldet, wenn man krank ist, aber dennoch arbeitsfähig sein soll.
Karriere/Weiterbildung
Karriere ist möglich, jedoch stark abhängig von persönlicher Anpassung und weniger von reiner Leistung.
Abteilungswechsel werden häufig verzögert, erschwert oder indirekt verhindert. Dadurch wirkt Weiterentwicklung eher eingeschränkt und nicht durchgängig strukturiert.
Gehalt/Benefits
Neue Kollegen verdienen häufig mehr als bestehende und werden höher eingestuft.
Für die gestellten Anforderungen ist das Gehalt insgesamt nicht angemessen. Trotz konstant guter Leistung gibt es kaum Gehaltserhöhungen, außer man signalisiert eine mögliche Kündigung, und selbst dann nur in begrenztem Umfang.
Raucher müssen sich aktiv ausstempeln, während Nichtraucher deutlich mehr Flexibilität haben.
Einziger klarer positiver Punkt ist die pünktliche Auszahlung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sollte grundsätzlich zum Anspruch des Unternehmens passen, spielt im Alltag jedoch keine zentrale Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt ist teilweise vorhanden, wird jedoch nicht durchgehend gefördert.
Er wird häufig durch Lästereien, Petzen und ein ausgeprägtes Konkurrenzdenken belastet.
Zwar wird Teamzusammenhalt nach außen betont, im Alltag jedoch teilweise unterbunden, auch durch Einschränkungen von Gesprächen im Büro.
Oft entsteht echter Zusammenhalt vor allem dadurch, dass viele ähnliche Erfahrungen und eine gemeinsame Sicht auf das Management teilen.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt genau einen erfahrenen Kollegen, der einen Großteil des Wissens trägt.
Das erklärt wieso er noch da ist. (Ganz liebe Grüße)
Vorgesetztenverhalten
Größtenteils sehr problematisch. Selten in dieser Form erlebt.
Ein Großteil der Führungskräfte verfügt weder über ausreichende Erfahrung noch über erkennbares Führungspotenzial. Die Position wird häufig als Sprungbrett gesehen, was sich im Verhalten widerspiegelt.
Leistung spielt nur bedingt eine Rolle. Entscheidungen wirken häufig subjektiv, und Kündigungen erscheinen teilweise eher sympathieabhängig als leistungsbasiert. Je besser man bei anderen ankommt, desto kritischer wird man teilweise von der eigenen Führungskraft betrachtet.
Selbst wenn Ziele erreicht oder zusätzliche Aufgaben übernommen werden, schützt das nicht vor persönlichen Bewertungen oder im Zweifel vor einer Kündigung.
Fairness ist kein gelebtes Prinzip.
Die Führungskraft kommt und geht nach eigenem Ermessen oder ist teilweise gar nicht anwesend, was mit einem sogenannten „All-in-Vertrag“ begründet wird.
Parallel dazu besteht ein hohes Maß an Kontrolle und Tracking, während gleichzeitig wenig Vertrauen vorhanden ist. Es fehlt oft an klarer und verlässlicher Führung.
Entscheidungen ziehen sich über lange Zeiträume und wirken im Ergebnis häufig nicht nachvollziehbar oder wenig sinnvoll.
Arbeitsbedingungen
Das Gebäude weist klaren Sanierungsbedarf auf.
Die Ausstattung ist vorhanden und grundsätzlich funktional, jedoch nicht besonders hochwertig.
Zusätzlich führen die enge Bürobesetzung und das ausgeprägte Kontrollgefühl zu einer teils unangenehmen Arbeitsumgebung.
Kommunikation
Kommunikation findet überwiegend nur dann statt, wenn es etwas auszusetzen gibt.
Die sogenannten 1 on 1 Gespräche sind ebenso unberechenbar wie die Vorgesetzten selbst und werden genutzt, um über andere Abteilungen oder Kollegen zu sprechen oder erneut Erwartungen zu verändern.
Mal wird einem Honig um den Mund geschmiert, dann folgen Aussagen wie „get your sht together“.
Persönliche Themen werden häufig nicht ernst genommen, teilweise belächelt und im gesamten Team weitergegeben. Gute Leistung wird kurz wahrgenommen und danach wieder vergessen.
Verlässlichkeit ist bei der Führungskraft kein Thema, im Gegenzug wird sie jedoch von Mitarbeitern konsequent eingefordert, etwa bei Verspätungen.
Insgesamt wirkt die Kommunikation unprofessionell, inkonsistent und widersprüchlich.
Gleichberechtigung
Kein Kommentar.
Interessante Aufgaben
Gibt es nicht.
Der Arbeitsalltag besteht aus täglich gleichen, wiederkehrenden Tätigkeiten.