Standort "Tirol Panorama": Unerträgliches Arbeitsklima.
Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?
war vor Corona dort.
Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?
Die Arbeitsatmosphäre. Zu den anderen Häusern kann ich nichts sagen aber im Tirol Panorama war es grauenhaft.
Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?
Wo sonst auf der Welt gibt es für ein einzelnes kleines abgelegenes Haus wie das Tirol Panorama eine eigene Geschäftsleitung? Das ist doch lächerlich. Aber bei der Chefetage wird nicht gespart, da werden eher neue Plätze geschaffen.
Arbeitsatmosphäre
Grauenhaft. Das Sicherheitspersonal holt man sich von einer externen Firma und behandelt sie als ob sie nur geduldet wären, keineswegs erwünscht. Die Mitarbeiter werden ständig (obwohl verboten) per Kamera überwacht. Ein Mitarbeiter bekam einmal Probleme da er sich selbst eine Parkkarte aus dem unbesetzten Frontschalter entnahm um parken zu können, da niemand zugegen war. Mitarbeiter müssen stehen, auch wenn keine Besucher da sind (!) Man muss unbezahlt früher am Arbeitsplatz erscheinen und Vorarbeiten erledigen. Es war üblich dass die Mitarbeiter auch für Aufgaben herangezogen wurden die sie eigentlich gar nicht hätten machen dürfen: Tische tragen, Sessel tragen. Die Dienstpläne werden völlig ohne Rücksicht auf das Personal eingeteilt, oft werden Leute zum Nachtdienst für 3 Stunden eingeteilt und müssen am nächsten Tag trotzdem in der Früh kommen, obwohl es leicht anders ginge.
Image
Die Insider wissen wie schlecht es tatsächlich steht, insgesamt hat das Museum aber noch einen guten Ruf.
Work-Life-Balance
Man wird eingeteilt auch wenn die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht passen. Lange Nacht der Museen: Dienst bis 1:30. Nächster Tag: Dienstbeginn 8:40. Auch sonst Diensteinteilung völlig willkürlich.
Karriere/Weiterbildung
Die Chefetage lässt niemand aufkommen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
als eintrittskarten werden plastikpickerl für die Kleidun g ausgegeben. Die picken dann die Leute nach dem Besuch natürlich überall hin. Der halbe Bergisel ist voll von dem Plastikmüll.
Kollegenzusammenhalt
Ein Lehrbeispiel für von oben gefördertes Mobbing.
Umgang mit älteren Kollegen
Alle wurden geich behandelt.
Vorgesetztenverhalten
Unmöglich. Befehle wie beim Militär.
Arbeitsbedingungen
schlechte Beleuchtung, sehr schlechte Luft. Im Winter eisigkalt, im Sommer Zugluft durch Klima. Zu kleiner Aufenthaltsraum. Nicht einmal Polster auf den Sesseln gibt es für Mitarbeiter.
Kommunikation
Hinten rum werden die Mitarbeiter überwacht und es wird intrigiert um von einem Mitarbeiter etwas über den anderen zu erfahren.
Gleichberechtigung
wär mir nichts negatives aufgefallen.
Interessante Aufgaben
Null.