5 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Flexible Arbeitszeiten
Liste ist mir zu aufwändig
Nimmt er sowieso nicht an
Die Kolleg*innen sind engagiert, hilfsbereit und menschlich top. Ohne diesen Zusammenhalt wäre der Alltag kaum auszuhalten gewesen.
Ich war fast acht Jahre im Unternehmen – lange genug, um alle Höhen und Tiefen mitzuerleben. Leider überwogen am Ende ganz klar die Tiefen.
Es gibt keine Weiterbildungsmöglichkeiten, keine Struktur, keine klaren Zuständigkeiten. Wer motiviert und ambitioniert ist, wird hier ausgebremst. Entscheidungen werden verschleppt oder spontan getroffen – teils widersprüchlich, teils einfach planlos.
Seit dem der Betriebsleiter verstorben ist, geht es spürbar bergab. Er war der Letzte, der für Ordnung und Fairness gesorgt hat. Mit seinem Wegfall ist die Firma führungslos in den Verwaltungswahnsinn abgerutscht.
Der Chef entspricht leider dem absoluten Klischee eines autoritären, deutschen Chefs, der jeden von oben herab behandelt. Kein echtes Interesse an den Menschen, kein offenes Ohr, keine Bodenhaftung. Seine mangelnden Kenntnisse im Arbeitsrecht oder dem österreichischen System allgemein (inkl. Schulwesen) sind erschreckend – und gefährlich, wenn es um arbeitsrelevante Entscheidungen geht.
Als ich gekündigt habe, versuchte er mit allen erdenklich unfairen Mitteln, meine Kündigungsfrist künstlich zu verlängern – rechtlich völlig haltlos, aber gezielt einschüchternd.
Seitdem er persönlich für die Lohnüberweisungen verantwortlich ist, funktioniert auch das nicht mehr reibungslos. Die Gehälter wurden zwar immer vollständig, aber nicht immer pünktlich überwiesen – was in einem seriösen Unternehmen völlig inakzeptabel ist.
Dazu kommt, dass die Gehaltsverteilung im Unternehmen völlig ungerecht ist. Wer wirklich Leistung bringt, wird oft nicht entsprechend entlohnt, während andere – teils völlig unabhängig von ihrem Einsatz – deutlich bevorzugt werden. Transparenz? Keine. Logik? Fehlanzeige. Das sorgt für massiven Unmut und Unverständnis innerhalb des Teams.
Die Maschinen sind veraltet – genau wie die Methoden des Chefs. Dass der Betrieb überhaupt noch läuft, ist allein dem unermüdlichen Einsatz der Produktionsmitarbeiter zu verdanken, die mit großem Engagement und Improvisationstalent die alten Anlagen am Laufen halten. Ohne deren Einsatzbereitschaft wäre hier längst Stillstand.
Das Maß an Ignoranz zeigt sich auch im Umgang mit Mitarbeitergesprächen. Ich habe über ein Vierteljahr auf ein Gespräch warten müssen – und wenn es dann endlich stattfindet, werden dort Dinge besprochen, die zum Großteil nie umgesetzt werden. Wer hier auf mündliche Zusagen baut, wird früher oder später bitter enttäuscht. Alles, was einem zugesichert wird, muss man sich schriftlich geben lassen, sonst verschwindet es im Nebel der Vergessenheit.
Zusätzlich steht ein Standortwechsel bevor, der alles andere als durchdacht ist. Nahezu alle Mitarbeitenden werden künftig deutlich längere Anfahrtswege haben – was vom Chef als völlig selbstverständlich angesehen wird. Keine Rücksicht, kein Verständnis, keine Kompensation.
Als wäre das nicht genug, mischt sich der Vertriebsleiter in jede Entscheidung ein, auch wenn es ihn nichts angeht. Er spielt sich auf, überschreitet ständig Grenzen und trägt damit maßgeblich zur schlechten Stimmung bei. Die eigentlichen Zuständigkeiten werden durch sein egozentrisches Verhalten weiter verwässert.
Teambuilding? Null. Benefits? Keine. Wertschätzung? Fehlanzeige. Bis auf eine mehr schlecht als recht organisierte Weihnachtsfeier gibt es keinerlei Zeichen von Mitarbeiterbindung oder echter Führungskultur.
Fazit: Bei Tirotool stimmt abseits des großartigen Teams so gut wie nichts. Wer eine gesunde, faire und professionelle Arbeitsumgebung sucht, wird hier bitter enttäuscht. Vorsicht – dieses Unternehmen ist in seiner jetzigen Form kein Ort, an dem man langfristig arbeiten möchte.
PS: Meiner Erfahrung nach reagieren manche Unternehmen auf kritische Bewertungen mit einer Welle sehr positiver Einträge. Ich empfehle, genau hinzusehen und sich die Historie der Bewertungen anzuschauen.
HR Kurs am Wifi, gibts auch für Einsteiger.
Kurze Kommunikationswege und ein freundliches Arbeitsklima in einem kleinen Team.
Interessante Arbeit.
Der Bereich Weiterbildung kann ausgebaut werden.
Flexible Arbeit und Arbeitszeitgestaltung
Keine Karrierechancen, Entscheidungen werden nicht nur Faktenbasiert getroffen, Gehalt nicht fair verteilt
Mehr Meetings, kompetentere Führung
Es wird mit flexiblen Arbeitszeiten geworben, diese Flexibilität wird jedoch sukzessive verschlechtert und nicht ernst genommen.
Mündliche Abmachungen gelten nichts. Jedwege Versprechen und Zusagen schriftlich geben lassen.