Es hat mich sehr gefreut.. alles hat ein Ende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass es noch hilfsbereite Kollegen und auch Vorgesetzte gibt, mit denen man dann doch was bewältigen kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vieles geschieht mit einem Bürokratieanspruch, dem die Menschen nicht gerecht werden können. Die Autobranche schwächelt, das weiß jeder. Der Kostendruck steigt. Aber man beschleunigte den Untergang in Österreich bewusst. Dazu kommen die Lügen und Ablenkungsmanöver des Managements - Unverzeihlich!
Verbesserungsvorschläge
Im Hauptgebäude hängt ein Bild mit dem Spruch "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein" - Das stammt aus den Zeiten, wo die Firma ein eigenständiges mittelständisches Unternehmen war mit Greiner als Mutter. Das sollte von Führungskräften UND Mitarbeitern beherzigt werden. Die Zeiten als Großkonzern haben wenig verbessert, erst recht nicht unter französischer Herrschaft. Auf der Seite müssten einige ausgewechselt werden, dann zehrt man nicht die eigene Substanz auf. Dafür ist es aber zu spät hier.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich viele nette Menschen, Galgenhumor herrscht vor
Kommunikation
Infos kommen selten
Kollegenzusammenhalt
War früher besser, jetzt haut sich niemand mehr ins Zeug
Work-Life-Balance
Gleitzeit war immer ok, man kann sich einiges selbst einteilen. Homeoffice funktioniert meistens sehr gut, die Leute sind gut erreichbar. Kurze Freitage
Vorgesetztenverhalten
Managementdarsteller ziehen die Belegschaft runter, mit Ausnahmen
Interessante Aufgaben
Hängt von der Position ab, grundsätzlich vielfältig
Gleichberechtigung
Elternteilzeit wurde unterstützt, Mütter steigen oft in Teilzeit wieder ein
Umgang mit älteren Kollegen
Langjährige Mitarbeiter werden gerne durch neue ersetzt, oft gleich durch billigere im Ausland. Dorthin wird vieles verlagert.
Arbeitsbedingungen
Noch gibt es Büros mit Platz, bald vielleicht nicht mehr. Zu besseren Zeiten wurden höhenverstellbare Tische angeschafft.
Gehalt/Benefits
Der Chemie-KV ist gut, der Betriebsrat engagiert. Das Personalbüro organisiert manchmal Workshops für Gesundheitsthemen. Ein externer Masseur kommt wöchentlich und ist vergünstigt.
Image
Man macht sich lächerlich bei Lieferanten und Kunden. Das wird so in Kauf genommen von den Konzerngrößen in Frankreich. Unsere Arbeitsqualität war immer hervorragend, aber Zeiten ändern sich.
Karriere/Weiterbildung
Man wird gerne ins Kalte Wasser geschmissen, besonders nach Umstrukturierungen. Manche kommen zurecht, manche nicht. Nennenswerte Weiterbildungen gab es nie. Aufstiege kommen vor, aber meist durch Wegfall von jemandem.